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          Joséphine Evrard

          Joséphine Evrard, geboren 1974, wuchs in Frankreich auf, wo sie auch Tanz, Choreografie und Theater studierte. 1994 choreografierte sie ihr erstes Stück la matière de l'absent, dem weitere Solos wie etwa Not to be reproduced (1999) folgten. 1997 zog sie nach Berlin und entwickelte zahlreiche Projekte in Zusammenarbeit mit Andreas Müller, wie etwa la symphonie Obscène oder der Schwamm (2003). In den vergangen zehn Jahren konzentrierte sie sich mehr und mehr auf die Stimme als körperliches Instrument zwischen Sichtbarem und Hörbaren. Ihr letztes Stück Splet Okoliscin - Out of discord (2010) entstand in Zusammenarbeit mit der slowenischen Choreografin und Vokalistin Irena Tomazin. Als Tänzerin und Performerin arbeitete sie unter anderem zusammen mit Meg Stuart, Laurent Chétouane, Lole Gessler, Benoit Lachambre, Lindy Annis, Clément Layes und Laurie Young.