Spielplan
Florentina Holzinger
TANZ
Florentina Holzinger_TANZ_c_Eva Würdinger HP 1
Dezember 11 12 13 | 19.30 Uhr
Tickets
Tanz/Performance
Festsaal | 25/18€

Der schwindelerregende Abschluss von Holzingers Trilogie zum Körper als Spektakel: TANZ beschäftigt sich mit körperlicher Disziplinierung und dem Schönheitskult der Tanz-Tradition. 

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Siegmar Zacharias & Judith Hamann
WAVES #6 – Listening Sessions Towards Social Bodies
Waves_6
Dezember 13 | 20.00 Uhr

Klangmeditationen, um gemeinsam in einem Raum zu verweilen, in dem wir nicht allein sein müssen: Von Mai bis Dezember 2021 laden Siegmar Zacharias und ihr Team gemeinsam mit dem FFT Düsseldorf und den Sophiensælen zu einer Reihe von Listening Sessions ein.

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Suvi Kemppainen + Josefine Mühle
Baby Choir
Baby Choir_Foto_Venla Helenius_HP
Dezember 16 19 | 19.30 Uhr
Dezember 17 18 | 21.00 Uhr
Tickets
Tanz
Hochzeitssaal | 15/10 €

Unschuldig, niedlich, abhängig – Baby Choir wirft gesellschaftlich anerkannte Baby-Konnotationen über Bord und interessiert sich für die Monstrosität des Baby-Archetyps. Was wäre, wenn die Figur des Babys ein Verlangen besitzt, handlungsfähig ist und noch dazu aktivistisch veranlagt? 

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Yui Kawaguchi
Mugen
Mugen_c_Mendora HP
Dezember 17 18 | 19.30 Uhr
Dezember 19 | 17.00 Uhr
Tickets
Festsaal | 15/10 €

Yui Kawaguchi überträgt in Mugen (japanisch: Illusion, Unendlichkeit) die klassischen Elemente des japanischen Nō-Theaters in ein hypnotisches Spiel aus Tanz, Musik und Licht. 

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TANZSCOUT Tune-In zu Mugen
Tanzscout-Einführung_Mugen_c_Mendora
Dezember 18 | 17.30 Uhr
Workshop
5 €

In spielerisch-praktischen Auseinandersetzungen mit den Themen und den Arbeitsweisen des Tanzstücks und durch Austausch über Interessantes und Fragwürdiges werden die Teilnehmenden an die bevorstehende Performance herangeführt.

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Specials
Festival
Tanztage Berlin 2022
Tanztage HP mit Text schwarz
© Jan Grygoriew

JANUAR 06-22

Gemeinsam mit dem Tanznachwuchs der Stadt untersuchen die Tanztage Berlin 2022 weiterhin, was uns zusammenhält und was uns auseinanderreißt. Nachdem das Festival 2021 ausschließlich online stattfand, kehrt die 31. Ausgabe als erweitertes Offline- und Online-Programm zurück. Neben der Auswahl der Performances aus dem vergangenen Jahr umfasst es neue Kreationen und Diskursformate, die gegenwartskritisch vergangene und zukünftige Begegnungen auf der Tanzfläche neu imaginieren. Während sie sich mit akuten Problemen wie Machtverhältnissen, Überwachung, Entkörperlichung oder Klimawandel auseinandersetzen, stimmen sie sich auf den sozialen Körper ein und schaffen so dringend benötigte Momente des Bewusstseins, der Verbundenheit und der Selbstbestimmtheit. Im Gegensatz zur Strategie der Milliardäre des 21. Jahrhunderts, die Erde in einer Rakete zu verlassen oder sich in ein virtuelles Paralleluniversum zu flüchten, entscheidet sich das Festival stattdessen dafür, bei den Problemen zu bleiben und das gemeinsame Tanzen durch die Krise und gegen die Verzweiflung zu feiern.

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Service
Begleitprogramm
Haus
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Lea Sherin Kübler + Soraya Reichl & Ensemble Remember Now! Eine Geschichte des einander Erinnerns | Jugendprojekt

  • Hauptmotiv_quer
    © Shirin Esione
  • Sophiensaele_Ami_HP
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  • Sophiensaele_Salina_Hp
    © Shirin Esione
Performance/Audiowalk
2021 Mai 07 08 09 | 14.00 Uhr
2021 Juli 16 17 18 | 14.00 Uhr
2021 Juli 16 17 18 | 17.00 Uhr
Start im Hof der Sophiensaele
auf Deutsch

DIE VORWEISPFLICHT EINES NEGATIVEN POC ANTIGEN-TESTS für DIESE OUTDOOR-Veranstaltung Entfällt!

An wen wird im Stadtraum erinnert – und an wen nicht? An wen wollen wir erinnern und welche Wege gibt es, dies zu tun? Ausgehend von Debatten um das Stürzen von Statuen sowie der Umbenennung von Straßennamen und einer damit einhergehenden neuen Beschäftigung mit Erinnerungskultur laden wir zu einem performativen und interaktiven Audiowalk ein. Die Performer*innen eignen sich gemeinsam mit dem Publikum den Stadtraum an, um einen kritischen Blick auf Berliner Erinnerungsorte zu werfen. In dynamischen Szenencollagen erzählen sie Geschichte(n) aus einer Perspektive des Widerstands. Das Projekt Remember Now! folgt einem theaterpädagogischen Gruppenprozess, der für Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 27 Jahren offen war. Die Aufnahmen des Audio-Walks sind im Frühjahr 2021 entstanden und aufgrund dessen in einzelnen Sequenzen inhaltlich nicht tagesaktuell.

Der Audio-Spaziergang in deutscher Lautsprache dauert ca. 1,5 Stunden. Stufen oder Treppen kommen nicht vor bzw. können vermieden werden. Der Großteil der ca. 3,5 Km langen Strecke wird im Gehen zurückgelegt, mit stehenden Unterbrechungen. Nach ca. 30 Minuten ist es möglich, eine ca. 10-minütige Sitzpause einzulegen. Im weiteren Verlauf gibt es zwei weitere Möglichkeiten für kurze Sitzpausen. Die Strecke führt u. a. durch enge, sehr belebte Straßen mit Kopfsteinpflaster (Sophienstraße, Rosenthaler Straße, Oranienburger Straße) und über teils unebene Schotter- und Wiesenwege (Monbijoupark). Es befinden sich zwei öffentliche, gebührenpflichtige Toiletten auf der Strecke. Der auditive Teil wird über Funkkopfhörer gehört, deren Lautstärke sich individuell einstellen lässt. Es kommt laute, überraschend einsetzende Musik vor. Der Audio-Walk wird für Personen ab 16 Jahren empfohlen. Bei Fragen oder für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Gina Jeske unter jeske@sophiensaele.com oder 030 27 89 00 35.

Lea Sherin Kübler widmete ihre Bachelorarbeit der rassismuskritischen Theaterpädagogik im deutschen Kontext. Sie arbeitete u. a. am Goethe-Zentrum Maputo, am Teatro Avenida Mosambik, am Tiempos Nuevos Teatro El Salvador sowie beim Weltkindertheaterfest, Welthaus Bielefeld und am Schauspiel Hannover.

Soraya Reichl arbeitet als Theaterpädagogin, Projektkoordinatorin und Schauspielerin, u.a. für das Maxim Gorki Theater, das Ballhaus Naunynstraße und die Falken Berlin. In ihrer Bachelorarbeit untersuchte sie Strategien zur Selbstrepräsentation rassifizierter Körper in der deutschen Theaterlandschaft.

MIT Dounia Biedermann, Aminata Cisse, Somi Dubuque, Julia Espindola, Carla Hegnon, Puneh Nejati-Mehr, Gloria Odosi, Elina-Mariya Pantsyr, Lisa Pivovarov, Salina Seghmouti, Melissa Tosun, Sindi Zeneli PROJEKTLEITUNG Lea Sherin Kübler, Soraya Reichl TON, KOMPOSITION Robin Plenio FILM Kleber Nascimento DRAMATURGISCHE MITARBEIT Joy Kristin Kalu

Eine Produktion von Soraya Reichl und Lea Sherin Kübler gefördert vom Projektfonds Kulturelle Bildung in Koproduktion mit SOPHIENSÆLE, Schwarzer Volkshochschule des Bezirksamts Mitte und Bildungsteam Berlin-Brandenburg. Medienpartner: taz. die tageszeitung