Specials

Tanz/Film

Sheena McGrandles
Figured + Flush

figured
Figured | © Martin Rottenkolber

FEBRUAR 20 | 19.00 UHR | Premiere
FEBRUAR 21 – MÄRZ 06

In Figured und Flush setzt sich Sheena McGrandles mit radikaler Zeitlichkeit auseinander. Mit viel Liebe zum Detail deckt Figured die Absurdität und Künstlichkeit von Alltagsgesten auf. Flush bricht in Anlehnung an Gertrude Stein lineare und traditionelle Formen des Erzählens auf – die vielleicht sogar eine neue lesbische Zeitrechnung und Ästhetik evozieren.

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          Making a Difference meets… Claire Cunningham + Sindri Runudde

          • MAD
            © Christiane Heim

          Zoom-Webinar

          2020 Dezember 16 | 19.00 Uhr
          Online

          Auf Englisch

          Das Gespräch findet über Zoom als Live-Podcast (nur Audio) statt und wird nicht live auf eine andere Plattform gestreamt. Für die Teilnahme muss die Software Zoom heruntergeladen und deren Datenschutzerklärung zugestimmt werden.

          Zur Anmeldung HIER klicken.

          Making a Difference meets... ist eine neue Gesprächsreihe rund um das Thema Tanz und Behinderung. Den Auftakt der Reihe bildet ein Gespräch zwischen Claire Cunningham und Sindri Runudde. Die beiden Choreograf*innen sprechen über ihre eigene Positionierung innerhalb des Tanzfeldes, über Tanztraining und die Entwicklung von Methoden und Techniken sowie die Notwendigkeit der Adaption. Außerdem tauschen sie sich darüber aus, wie stark ihre künstlerische Praxis von ihren gelebten Erfahrungen beeinflusst wird.

          MODERATION Noa Winter (Projektleitung Making a Difference)

          INFORMATIONEN ZUR BARRIEREFREIHEIT
          Das Gespräch findet auf Englisch statt. Das Publikum kann während der Q&A auf Englisch oder Deutsch sowie in Wort und Schrift teilnehmen. Eine Audioaufnahme des Gesprächs sowie ein Transkript werden anschließend online zur Verfügung gestellt. Bei Fragen oder für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: making-a-difference@sophiensaele.com.

          Claire Cunningham ist Performerin und Choreografin von multidisziplinären Performances aus Glasgow, Schottland. Seit kurzem arbeitet sie als Factory Artist für das Tanzhaus NRW Düsseldorf und als Affiliate Artist für The Place, London. Als eine der renommiertesten und international bekanntesten Künstlerinnen mit Behinderung basiert Cunninghams künstlerische Arbeit oft auf der Auseinandersetzung und dem Gebrauch/Missbrauch ihrer Krücken und der Erforschung des Potenzials ihrer eigenen spezifischen Körperlichkeit mit einer bewussten Ablehnung traditioneller Tanztechniken (die für nicht behinderte Körper entwickelt wurden). Dies geht einher mit einem großen Interesse an der gelebten Erfahrung von Behinderung und ihren Implikationen nicht nur als Choreografin, sondern auch in Bezug auf gesellschaftliche Vorstellungen von Wissen, Wertschätzung, Verbindung und gegenseitiger Abhängigkeit.

          Sindri Runudde ist ein schwedischer und international arbeitender Tänzer und Choreograf. Sindris Arbeit erstreckt sich über verschiedene Bereiche, die Klangkunst, bildende Kunst und Performance umfassen. Nach seiner Ausbildung in zeitgenössischem Zirkus und Tanz arbeitete Sindri Runudde mit internationalen Kompanien (wie Les sept doigts de la main, Candoco Dance Company und Skånes Dance Theater) zusammen und entwickelte seine eigene künstlerische Arbeit als freischaffender Choreograf. Sindri arbeitet aus einer queer-feministischen Perspektive und aus gelebter Erfahrung. Sindri selbst hat eine Sehbehinderung und engagiert sich daher national und international in der Community der Tänzer*innen mit Behinderung. Sindris Ansatz und künstlerische Arbeitsweise verbindet tiefgreifende existenzielle Themen mit Pop-Kultur und zugänglichen Konzepten.

          MIT Claire Cunningham, Sindri Runudde MODERATION Noa Winter

          Ein Projekt des Netzwerks MAKING A DIFFERENCE, Tanzfabrik Berlin, Uferstudios, tanzfähig, Hochschulübergreifendes Zentrum Tanz Berlin, TanzZeit, Diversity.Arts.Culture und Zeitgenössischer Tanz Berlin. Gefördert von TANZPAKT Stadt-Land-Bund aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa / Kofinanzierungsfonds.