Spielplan
Heute
TANZSCOUT 2.0
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Juli 24-31
August 01
Tune-In und Wrap-Up
Online

Mit diesem AUDIO Tune-in & COLLAGE Wrap-up online ist es dem Tanzscout-Team möglich, weiterhin Verbindungen zwischen Tanzstück und Zuschauer*innen herzustellen.

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Jess Thom
Biscuits Without Borders + Disability Culture in a Time of Pandemic
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Juli 24-31

Jess Thoms Lecture Disability Culture in a Time of Pandemic und ihr Gespräch Biscuits Without Borders mit Noa Winter sind nun auch als Videos on Demand verfügbar. Beide Veranstaltungen fanden im Oktober 2020 im Rahmen des Performancefestivals Risk and Resilience statt. >> Hier geht es zu den Videos

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Rita Mazza
DANDELION II
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Juli 24-30
Eintritt frei

Nach Erfahrungen in der europäischen tauben Performance-Community zeigt Rita Mazza nun ihre erste choreografische Arbeit an den Sophiensælen. Die Bühne als Spielwiese betrachtend erforscht sie die Kombination von Tanz und Gebärdensprache und schafft eine ganz neue Form von visueller Poesie. >>HIER GEHT ES ZUM VIDEO

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Ania Nowak
INFLAMMATIONS (PANDEMIC EDITION)
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Juli 29 30 31
August 01
Tickets
Website |

Verletzlichkeit wird zur Wegbereiterin einer neuen Körper-, Sprach- und Care-Ökonomie: Ausgehend von der Frage, welche Erwartungen wir an hyperfunktionale Körper auf der Bühne und im Alltag haben, fordern die Performer*innen einen Platz für instabile Körper - mit all ihren Risiken und Potenzialen, im Tanz ebenso wie in der Gesellschaft.

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Rachel Bagshaw
THE SHAPE OF THE PAIN / WHERE I GO
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Juli 29 | 19.00 Uhr
EINTRITT FREI

Während der Pandemie adaptierten Rachel Bagshaw und ihr künstlerisches Team die Bühnenperformance The Shape of the Pain für den Bildschirm. Aus diesem Prozess entstand das 18-minütige BBC-Feature Where I Go

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RAQUEL MESEGUER ZAFE
A CRASH COURSE IN CLOUDSPOTTING
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Juli 30 31 | 16.00 Uhr
Juli 30 31 | 19.00 Uhr
Tickets
Website | 15/10 €

Eine besondere und intime Audio-Reise von fragiler Schönheit: Für ihre dokumentarische Arbeit hat Raquel Meseguer Zafe über 300 Geschichten von Menschen gesammelt, die wie sie selbst darauf angewie­sen sind, sich im öffentlichen Raum hinzulegen und auszuruhen. 

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WORKSHOP: CREATIVE CAPTIONS
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Juli 31 | 11.00 Uhr - 15.00 Uhr
Eintritt frei

Barrierefreiheit ist nicht nur ein Menschenrecht, sondern ein noch viel spannenderes kreatives Werkzeug: Rachel Bagshaw und Sophie Woolley teilen ihre Erfahrungen im kreativen Umgang mit Untertitelung und stellen einige Übungen vor, die andere Kunstschaffende bei der eigenen Verwendung und Stil-Entwicklung von Untertiteln unterstützen.

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IN CONVERSATION
August 01 | 18.00 Uhr
Eintritt frei

Digitales Gespräch auf Zoom mit den Künstler*innen der Produktionen Inflammations, A Crash Course in Cloudspotting und The Shape of the Pain: Sie thematisieren das Navigieren durch einen oft ableistischen Kunstsektor und erzählen, welche Arbeitsmethoden und Ästhetiken sie entwickelt haben.

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Layton Lachman & Samuel Hertz
DOOM (THE MOVIE)
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August 05 | 19.30 Uhr
Tickets

Gemeinsam mit Layton Lachman & Samuel Hertz und Open Air Neukölln im Freiluftkino Hasenheide möchten wir euch zur Premiere von DOOM (THE MOVIE) einladen.

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James Batchelor + Collaborators
An Evening-length Performance
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August 12 13 14 15 | 19.00 Uhr
Tickets
Tanz
Festsaal |

Mit An Evening-length Performance reimaginiert der australische Choreograf James Batchelor den barocken Ballsaal als Ort queeren Ausdrucks und der Begegnung.

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Colette Sadler + Mikko Gaestel
ARK 1
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August 13 | 16.00 Uhr
August 13 | 17.30 Uhr
August 13 | 19.00 Uhr
August 13 | 20.30 Uhr
Tickets
Tanz

In einer immersiven Solo-Performance-Installation befragen die Choreografin Colette Sadler und der bildende Künstler Mikko Gaestel im Rahmen einer virtuellen 3D-Umgebung die Zukunft des Menschen in Beziehung zur Technologie.

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Turbo Pascal
Irgendwie Mitte
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August 18 19 20 21 | 21.30 Uhr
Tickets
10/15/25/50 €

Viele Menschen ordnen sich der Mitte zu. Doch wo liegt die eigentlich genau – irgendwo zwischen oben und unten, arm und reich? Im Rahmen einer vierteiligen Live-Reality-Serie begibt sich Turbo Pascal auf die Suche nach den diffusen Kategorien und Verhältnissen, die die sogenannte Mitte ausmachen.

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Thiago Granato
The Sound They Make When No One Listens
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August 19 20 21 22 | 19.00 Uhr
Tickets
Tanz
Festsaal |

Der brasilianische Choreograf Thiago Granato erforscht den Akt des Zuhörens in Zeiten ökologischer, politischer und persönlicher Krisen.

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Melanie Jame Wolf mit Teresa Vittucci
SHOW BUSINESS
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August 30 31 | 20.00 Uhr
September 01 02 | 20.00 Uhr
Festsaal | 15/10 €

There’s no business like show business. In ihrem ersten gemeinsamen Performance-Abend gehen Melanie Jame Wolf und Teresa Vittucci der Frage nach: Was braucht es, um eine Show great zu machen? 

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Making A Difference
Owning spaces - Conversations and actions from bed
Konferenz save the date
September 01-05

Konferenz Auf Zoom
September 01-05

Als Team behinderter Künstler*innen/Kurator*innen laden Kate Marsh und Noa Winter ein zu Gesprächen, Praxis, Safer Spaces und öffentlichem Austausch. 

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Specials
Festival
Cripping the Pain
A Crash Course in Cloudspotting Main Image Credit Paul Samuel White-SMALL
© Paul Samuel White

JULI 29 – AUGUST 01

Schmerzen werden auf der Bühne selten verhandelt. Der Schwerpunkt CRIPPING THE PAIN, der pandemiebedingt im Juni 2020 nicht stattfinden konnte und nun in digitaler Form nachgeholt wird, präsentiert künstlerische Arbeiten, Workshops und Gespräche, die dieser Komplexität Raum geben und sich dominanten ableistischen Körperwahrnehmungen widersetzen.

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Festival
Coming of Age
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© Jan Grygoriew

Age is just a number – um das Altern kommen wir trotzdem nicht herum. Inmitten der Debatten rund um Klimabewegung, Identitätspolitik und Körperbilder ist es Zeit, längst überkommene Generationsverträge neu zu verhandeln. So hat nicht erst die jüngere Pandemiegeschichte gezeigt, dass Fragen nach Verantwortungen und der Solidarität neu gestellt werden müssen. Das Performance-Festival COMING OF AGE, das vom 15. September bis zum 7. November an den Sophiensælen stattfindet, widmet sich verschiedenen Facetten des Alterns in der Gesellschaft – und blickt dabei auf die unterschiedlichen Herausforderungen eines Phänomens, das uns alle betrifft.

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Service
Begleitprogramm
Haus
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Marie Brassard Me Talking to Myself in the Future Marie Brassard

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2010 Dezember 16 17 18 | 19.30 Uhr
Festsaal

In englischer Sprache

?Morpheus: Der griechische Gott der Träume. Er liegt umringt von Mohnblumen auf einem Bett aus Ebenholz in einer schummrigen Höhle. Er erscheint Menschen in ihren Träumen in Gestalt eines Mannes. Er ist verantwortlich für die Gestalt von Träumen und die Gestalt der Menschen, die diesen inne wohnen. Morpheus, bekannt aus Ovids Metamorphosen, spielt keine Rolle in der griechischen Mythologie. Sein Name bedeutet ?der der formt, oder gestaltet? (von griech.: morphe) und er wird als Sohn Hyponos´ erwähnt, dem Gott des Schlafes. ?Morphium? ist von seinem Namen abgeleitet.? (Micha F. Lindemans: Morpheus, in: Encyclopedia Mythica)

Eine sterbende alte Dame aus der Zukunft erscheint in den Gedanken einer Frau der Gegenwart. Während der Wind durch ihre Heimatstadt weht, erfindet das Kind, das sie beide einst waren, eine Welt in der Ballerinas mit Würmern tanzen, wilde Tiere im Raum erstarren und Kaninchen in einen gelben Himmel laufen. Morpheus wacht über die sich ausdehnende surrealistische Landschaft.

Von den Ursprüngen der Welt zu Erzählungen der Kindheit und durch Morphium verwandelte Zustände - ?Me talking to myself in the future? ist ein poetisches Stück, welches Tod und Zeit reflektiert. In dieser musikalischen und visuellen Erfahrung fährt Marie Brassard fort, mögliche Wege der Konstruktion von Rhythmus, Klang und Musik als essentielle Elementen der Konstruktion eines Stückes zu erforschen.

Auf der Bühne wird sie von den Performern und Musikern Jonathan Parant und Alexandre St-Onge begleitet, die gemeinsam die Musik zum Stück entwickelten. 16mm Filme, gedreht vom Filmemacher Karl Lernieux werden über die gesamte Dauer der Performance projiziert. Der finnische Lichtkünstler Mikko Hynninen entwickelte das Lichtdesign.

?I was born in a small town where rockers and bikers made the rules. At night, as teenagers, we danced in clubs, moving as close as we could to the loudspeakers, vibrating, on drugs. At night, we would go out and lose our minds and bewitched, we laughed.
We never worried about what the future would be. It just happened. ?

From the origins of the world, to tales of childhood and altered states induced by morphine, Me talking to myself in the future is a poetical piece reflecting upon time and death.
In this musical and visual experience, Marie Brassard continues to explore possible ways of using rhythm, sound and music as essential elements in the construction of a play. She is accompanied on stage by Montreal performers-musicians Jonathan Parant and Alexandre St‐Onge who both devised the score. Filmmaker Karl Lemieux shot 16mm films projected all the way through the performance and Finnish light artist Mikko Hynninen created the light environment.

Desire, pain, drugs, day or night dreams; all trigger imagination and open a breach into the borders of distorted states.
Along the sea, a field of red poppies leads to an odd forest. Morpheus himself escapes in dreams and a surreal landscape spreads out, where the barriers of chronology dissolve. In the future, a dying old lady drifts among the thoughts of a woman in the present. As the wind blows over their hometown, the child they both once were invents a world where ballerinas dance with worms, wild animals freeze in space and rabbits run in a yellow sky.

Dezember 16*) Publikumsgespräch mit Waffeln im Anschluss an die Vorstellung

Text, Inszenierung und Bühne: Marie Brassard
Original Live-Musik und Sound Design: Jonathan Parant, Alexandre St-Onge
Lichtdesign/Lichttechnik: Mikko Hynninen
16mm Film: Karl Lemieux
Videomontage: Philippe Tremblay-Berberi
Technischer Leiter und Toningenieur: Frédéric Auger
Mit: Marie Brassard, Jonathan Parant, Alexandre St-Onge

www.infrarouge.org

Eine Koproduktion von Infrarouge Montréal, Festival TransAmériques Montréal, Théâtre français du Centre National des Arts Ottawa, Wiener Festwochen und Theater im Pumpenhaus Münster.
Gefördert aus Mitteln des Canada Council for the Arts und des Conseil des Arts et des Lettres du Québec. Mit freundlicher Unterstützung der Vertretung von Québec in Berlin.

Foto © Fred Auger