Specials

Tanz/Film

Sheena McGrandles
Figured + Flush

figured
Figured | © Martin Rottenkolber

FEBRUAR 20 | 19.00 UHR | Premiere
FEBRUAR 21 – MÄRZ 06

In Figured und Flush setzt sich Sheena McGrandles mit radikaler Zeitlichkeit auseinander. Mit viel Liebe zum Detail deckt Figured die Absurdität und Künstlichkeit von Alltagsgesten auf. Flush bricht in Anlehnung an Gertrude Stein lineare und traditionelle Formen des Erzählens auf – die vielleicht sogar eine neue lesbische Zeitrechnung und Ästhetik evozieren.

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          Michelle Moura Overtongue

          • tanztage 2021
            Collage © Manuela Eichner, Fotos © Michelle Moura

          Tanz/Performance


          Festsaal

          Deutsche Erstaufführung

          Auf Englisch und Portugiesisch

          Die Sprache hat die Welt befallen. Sie ist ein Virus, der sich überall verbreitet und uns infiltriert hat. Michelle Moura spielt in Overtongue mit Bedeutungsverwechslungen und der körperlosen Stimme, was als Antwort auf das Informationschaos und die zunehmende Polarisierung unserer Zeit gelesen werden kann. Die Choreografin nutzt Bauchreden als Werkzeug, um sich mit einer ungewöhnlichen Sinnlichkeit der Stimme auseinanderzusetzen. Mit einer entrückten, irreleitenden Sprache und physischen wie stimmlichen Dissoziationen komponiert sie Körperlandschaften, die vom Mechanischen und Grotesken geprägt sind. In der Performance ist der fantastische Körper ein Netzwerk, das besessen von Stimmen und sprechenden Zungen ist – und gleichzeitig zu etwas anderem wird: vielleicht lebendig, vielleicht tot.

          Bei Fragen oder für Informationen zur Barrierefreiheit wenden Sie sich bitte an Gina Jeske unter jeske@sophiensaele.com oder 030 27 89 00 35.

          MICHELLE MOURA ist gebürtige Brasilianerin und lebt seit 2017 in Berlin. Zentrale Punkte ihrer Arbeit sind die physischen, affektiven und neurologischen Fähigkeiten des Körpers. Ihre Performances wurden auf internationalen Festivals für Tanz und darstellende Kunst präsentiert, darunter Impulstanz (AU), Panorama Festival (BR), La Biennale di Venezia (IT). Als Performerin arbeitet sie derzeit mit Lea Moro (CH) und hat mit Wilhelm Groener (DE) und Vincent Dupont (FR) zusammengearbeitet. Ihr Masterstudium absolvierte sie an der Hochschule für Choreografie (2015-2013), Amsterdam.

          CHOREOGRAFIE, PERFORMANCE Michelle Moura DRAMATURGIE, ASSISTENZ Maikon K TEXTE Maikon K, Michelle Moura SOUND Kaj Duncan David Licht Annegret Schalke KOSTÜME Thelma Bonavita BÜHNE Sonja Jokiniemi BERATUNG Alejandro Ahmed DANK AN DIE UNTERSTÜTZER:INNEN Faetusa Tirzah, Fernando Marés, Greice Barros, Nadja Naira PRODUKTIONSLEITUNG Something Great

          Eine Produktion von Michelle Moura in Koproduktion mit CND Centre National de la Danse Pantin (FR) und Something Great (DE). Mit freundlicher Unterstützung von Copel (BR), Profice Paraná (BR) und Residenzen in den Lake Studios (DE), STUK (BE), Fabrik Postdam (DE), Tanzhaus Zurich (CH), Traumabarundkino (DE) und Vooruit (BE). Die 30. Tanztage Berlin sind eine Produktion der SOPHIENSÆLE. Gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa. Mit freundlicher Unterstützung von Tanzfabrik Berlin e.V., Theaterhaus Berlin Mitte und Förderband e.V./Berliner Spielplan Audiodeskription. Medienpartner: taz. die tageszeitung