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Tanztage Berlin 2021

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© Jan Grygoriew

JANUAR 07 bis ∞

Aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation wird die 30. Ausgabe der Tanztage Berlin unter der neuen Leitung von Mateusz Szymanówka vom 7. bis 16. Januar als Online-Programm starten. Alle geplanten Live-Vorstellungen werden wir dann im Frühjahr 2021 nachholen. Den Auftakt macht am 7. Januar der Film showdown AV der Choreografin Judith Förster und der Filmemacherin Stella Horta. Die erste digitale Premiere des Festivals präsentiert Clay AD am 15. Januar mit der Performance Indication of Spring at the End of Time. Außerdem laden wir zu einer Online-Zukunftswerkstatt ein – einer Gesprächsreihe über Arbeitskultur und psychische Gesundheit, die gemeinsam mit dem Verein ZTB (Zeitgenössischer Tanz Berlin) veranstaltet wird. Weiterhin wird Pedro Marum ein Online-Format kuratieren, das sich auf neue künstlerische Praktiken der Fürsorge in der Clubkultur fokussiert. Das Festival präsentiert darüber hinaus die ersten drei Episoden des Tanztage-Podcasts, die in Zusammenarbeit mit dem queer-feministischen Rave-Kollektiv LECKEN entstanden sind.

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          Oliver Sturm

          Der promovierte Literaturwissenschaftler Oliver Sturm ist Lektor, Übersetzer, Journalist, Autor und Regisseur. Er war als Dramaturg sowohl für die Hörspielserie „Der Herr der Ringe“ am SWF als auch für das Ballett der Deutsche Oper am Rhein und der Deutsche Oper Berlin tätig. Nach Lehraufträgen am Institut für Theaterwissenschaften der Humboldt Universität arbeitet er seit 1996 als freier Regisseur, insbesondere für zahlreiche Hörspielproduktionen der ARD (Jeff Koons, Durchgangsverkehr). 1997 inszenierte er Samuel Becketts Quadrat 1+2 am Krakauer Teatr Bückleina. In den Jahren 2002/03 war er Leiter der Woche des Hörspiels in der Akademie der Künste. 2006 realisierte er an den sophiensælen den viel beachteten Beckett Abend RESIDUA. 2008 erzielte seine Inszenierung von Werner Fritschs „Nico. Sphinx aus Eis“ höchste Aufmerksamkeit in den Medien und wurde zu einem großen Publikumserfolg.