Spielplan

Tucké Royale + Kaey Aufbruch, Abbruch, Umbruch

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September 04 | 19.30 Uhr Salon
Freilichtbühne Weißensee | 15/10 EURO | Tickets über Freilichtbühne Weissensee

Spielzeiteröffnung am See: Die zwei Größen der Berliner queeren Szene veranstalten ihren musikalisch-literarischen Publikumserfolg in der Freilichtbühne Weißensee.

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Henrike Iglesias Under Pressure
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September 10 11 12 13 | 20.00 Uhr Performance
Festsaal | 15/10 EURO

In einer fulminanten, interaktiven Wettbewerbsshow widmet sich das Kollektiv dem in unserer turbokapitalistischen Gesellschaft omnipräsenten Leistungsdruck.

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Henrike Iglesias Live-Stream: Under Pressure
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September 10 11 12 13 | 20.00 Uhr Performance
Online | 10/7 EURO

Livestream: In einer fulminanten, interaktiven Wettbewerbsshow widmet sich das Kollektiv dem in unserer turbokapitalistischen Gesellschaft omnipräsenten Leistungsdruck.

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hannsjana Anstattführung
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September 11 | 17.00 Uhr
September 12 13 | 15.00 Uhr
Audiowalk
Stadtführung / Start im Hof - Ende U-Bhf. Gesundbrunnen | 15/10 EURO

In einem performativen Audiowalk ergründen hannsjana als grenzgängerisches Bärenrudel den Ost-West-Dialog im Berliner Stadtraum.

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matthaei & konsorten DIE SUMPFGEBORENE
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September 15 16 17 18 19 20 Performance / Aktionen im Stadtraum
im Stadtraum | Eintritt frei

Mit Aktionen im Stadtraum läuten matthaei & konsorten ihre neue Arbeit Die Sumpfgeborene ein, die im November Einzug in den Festsaal der SOPHIENSÆLE hält.

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Rike Flämig / Anna Hentschel / Zwoisy Mears-Clarke POSTOST 2O9O
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September 24 25 26 | 20.00 Uhr
September 26 | 16.00 Uhr
Tanz/Performance
Festsaal | 15/10 EURO

Eine ossifuturistische Retrospektive, die feministische Utopien der Frauen- und Bürgerrechtsbewegung von 1989/9O und deren visionäres Potential aus intersektionaler Perspektive betrachtet.

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Peggy Piesche Labor 89
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September 29 | 19.00 Uhr Lesung + Gespräch
Festsaal + Online | 5 EURO

Peggy Piesche lädt zu einer Lesung aus ihrer Publikation Labor 89 ein, die sich mit intersektionalen Perspektiven auf die Wendezeit beschäftigt.

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          Qudus Onikeku + Sebastian Matthias Yuropa

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          © Nyancho Nwanri

          Tanz

          2018 Mai 30 31 | 20.00 Uhr
          Hochzeitssaal

          Suitable for English Speakers

          In Lagos, einer der größten und lebhaftesten Metropolregionen der Welt, treffen sich im Rahmen von The Choronauts der nigerianische Choreograf Qudus Onikeku und Sebastian Matthias aus Deutschland. Für ihre Tanzproduktion Yuropa lassen sie ihre ästhetischen Praktiken aufeinandertreffen, besuchen gegenseitig ihre Heimaten und verbinden ihre künstlerischen Interessen. Yuropa ist ein Kunstwort aus den beiden Namen Yoruba, einer westafrikanischen Volksgruppe, Sprache und Kultur, die heute überwiegend in Nigeria beheimatet ist, und Europa. Es steht für das gemeinsame Interesse der beiden Tanzschaffenden an Transfers, (Unter)-Wanderungen und Übergängen. In einem offenen Bühnenformat oszillieren und verweben sie ihre Choreografien: als Fortsetzung eines andauernden Dialogs kultureller Verflechtung und als Grundlage eines transkulturellen Grooves.


          Qudus Onikeku verortet Yuropa zwischen magischem Realismus, einer Odyssee und ihrer abrupten Unterbrechung. Was ist eine Reise in Zeiten humanitärer und existenzieller Krisen? Wo bleibt ihre nomadische Qualität, ihr Zauber? Können wir an eine Zeit anknüpfen, in der es möglich war, sich frei über Grenzen hinweg zu bewegen um zu teilen und zu lernen? Yuropa verhandelt eine Vision für das Zusammenleben. Hier wird ein Freiraum gewebt, der an die Vergangenheit anschließt, ohne mit der Bürde der Erinnerung gefüllt zu werden: Vier Körper in Transit, in Transition, in Trance, in einem Raum, in dem nichts sicher gelingt und alles improvisiert werden muss.


          Von Onikekus Ansatz ausgehend befragt Sebastian Matthias gemeinsam mit den Tänzer_innen von QDance Center Lagos, wie sich soziale Situationen organisieren und physisch einschreiben. In unbekannten Umgebungen braucht es die Fähigkeit, sich auf diese einzulassen. Jede Situation beeinflusst und lässt sich beeinflussen. Lässt man diese Interaktionen zu? Oder begegnen sie einem als Kontrollverlust? Mit choreografischen Mitteln sucht Matthias nach der Möglichkeit, performative Situationen in Akten der Überzeichnung, des Widerstands oder der Phantasie zu verformen. Wenigstens im Theater können wir entscheiden, dass Dinge nicht so bleiben, wie sie beginnen.
          Aus Elementen kultureller Erzählungen und Liedern, ihrem Groove, ihren Ritualen und ihrer Maskerade entspinnt sich zwischen Tänzer_innen und Zuschauern in Yuropa ein eigener Mythos als kollektive Vision.

          CHOREOGRAFISCHES KONZEPT Qudus Onikeku, Sebastian Matthias MIT Tänzer_innen vom QDanceCenter Lagos

          Eine Produktion von steptext dance project in Koproduktion mit Ruhrfestspiele Recklinghausen, Tanz! Heilbronn und Theater Bremen. In Kooperation mit Dance Forum Johannesburg (Südafrika), Hessisches Staatstballett / Staatstheater Darmstadt & Hessisches Staatstheater Wiesbaden, Forgotten Angle Dance Theatre/Ebhudlweni Arts Centre Mpumalanga (Südafrika), Nationaltheater Mannheim Tanz, QDanceCenter Lagos (Nigeria), Theater im Pfalzbau Ludwigshafen, TRANSIT Abidjan (Elfenbeinküste) und SOPHIENSÆLE. Yuropa ist Teil des Projekts The Choreonauts - Afro-European Navigations in Dance, präsentiert im Rahmen des Festivals Africtions. The Choreonauts – Afro-European Navigations in Dance wird gefördert im Fonds TURN der Kulturstiftung des Bundes. Medienpartner: taz. die tageszeitung

               

          Foto © Nyancho Nwanri