Spielplan
HAUEN UND STECHEN
Salomé
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Januar 27 28 29 | 20.00 Uhr
Januar 30 | 18.00 Uhr
Tickets
Musiktheater
Festsaal | 15/10 Euro

Die Berliner Musiktheatergruppe Hauen und Stechen präsentiert ihre Version der Oper Salomé. Die Inszenierung, die auf einer Oper von Richard Strauss und einem Text von Oscar Wilde basiert, wechselt zwischen Musik und Tanz. Es ist ein Film, eine Reise, ein Jahrmarkt und ein Totentanz in einem.

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Athina Lange + Pawel Aderhold
Whatremainsofme
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Januar 31 | 19.00 Uhr
Februar 01 | 19.00 Uhr
Tickets
Hochzeitssaal | 15/10 €

Die Art, wie wir unsere Realität wahrnehmen, ist von der Sprache unserer Sinne geprägt. Doch was geschieht, wenn dieses feine Zusammenspiel gestört wird? Eine Spurensuche nach Wahrnehmung und Erleben.

 

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Hendrik Quast
Spill your guts
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Februar 03 04 05 | 19.30 Uhr
Februar 06 | 17.00 Uhr
Tickets
Performance
Festsaal | 15/10 €

Für sein neuestes Projekt lernt Hendrik Quast die Kunst des Bauchredens, um sich der chronisch entzündlichen Darmkrankheit Colitis ulcerosa künstlerisch anzunähern. Im Gespräch mit der Krankheit entstehen neue Sprechweisen und Bilder von chronischer Krankheit, die für das kranke und gesunde Publikum ungewöhnliche Humorräume öffnen.

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Nima Séne
auf den weg zu mir / auf den weg zu dir
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Februar 12 13 14 15 | 21.00 Uhr
Tickets
Hochzeitssaal | 15/10 €

In auf den weg zu mir / auf den weg zu dir spürt Nima Séne der Geschichte und Lyrik der Dichterin und Aktivistin May Ayim nach. 

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Olivia Hyunsin Kim / Ddanddarakim
History has failed us, but…
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Februar 13 14 15 16 | 19.00 Uhr
Tickets
Festsaal | 15/10 €

History has failed us, but… setzt sich mit körperlichen Formen von Protest auseinander und sucht nach einem solidarischen Miteinander, das verschiedene Positionen in der Gesellschaft mitdenkt. Welche Narrative und Bilder von Widerstand bleiben in Erinnerung – und wie werden sie erzählt?

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Ania Nowak
Golden Gate
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Februar 24 25 26 | 20.00 Uhr
Februar 27 | 16.00 Uhr
Tickets
Festsaal | 15/10 €

Die kollektive Trauer und ihre Rituale sind seit langem aus dem öffentlichen Raum verschwunden. Golden Gate hinterfragt unsere normative Wahrnehmung von Verlust und Trauer. Was ist queere Trauer und wie kann diese eine kollektive Bewegung von Melancholie und Widerstand werden? 

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Specials
Festival
Tanztage Berlin 2022
Tanztage HP mit Text schwarz
© Jan Grygoriew

JANUAR 06-22

Gemeinsam mit dem Tanznachwuchs der Stadt untersuchen die Tanztage Berlin 2022 weiterhin, was uns zusammenhält und was uns auseinanderreißt. Nachdem das Festival 2021 ausschließlich online stattfand, kehrt die 31. Ausgabe als erweitertes Offline- und Online-Programm zurück. Neben der Auswahl der Performances aus dem vergangenen Jahr umfasst es neue Kreationen und Diskursformate, die gegenwartskritisch vergangene und zukünftige Begegnungen auf der Tanzfläche neu imaginieren. Während sie sich mit akuten Problemen wie Machtverhältnissen, Überwachung, Entkörperlichung oder Klimawandel auseinandersetzen, stimmen sie sich auf den sozialen Körper ein und schaffen so dringend benötigte Momente des Bewusstseins, der Verbundenheit und der Selbstbestimmtheit. Im Gegensatz zur Strategie der Milliardäre des 21. Jahrhunderts, die Erde in einer Rakete zu verlassen oder sich in ein virtuelles Paralleluniversum zu flüchten, entscheidet sich das Festival stattdessen dafür, bei den Problemen zu bleiben und das gemeinsame Tanzen durch die Krise und gegen die Verzweiflung zu feiern.

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Service
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Haus
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Release Polar #21 Gegen die Angst Ein Abend über Gefühle und Realität in Politik und Gesellschaft

Diskussion
2016 November 11 | 19.30 Uhr
Kantine
Auf Deutsch - in German

Die Angst scheint in den liberalen Gesellschaften zu regieren. Angst vor den Geflüchteten. Angst vor dem Abstieg. Angst vor dem Kollaps. Aber welche Ängste sind eigentlich begründet? Und gegen welche Ängste müssen wir arbeiten, um andere nicht zu ihrem Opfer zu machen – und auch nicht uns selbst? Gegen die Angst. Darüber hinaus ist genau hinzuschauen, wo Angst nur behauptet wird, um die Ansprüche anderer abzuwehren und die eigene „Identität“ aggressiv zu behaupten. Wer sich auf „Angst“ beruft, beruft sich auf ein subjektives Gefühl, nicht auf eine äußere Tatsache. Gefühle aber sind nicht kritisierbar, und gerade deshalb sollten wir die Ausgangshypothese nicht ungeprüft lassen. Gerade in Zeiten einer neuen „identitären“ Bewegung und zunehmender gesellschaftlichen Polarisierung ist es zudem eine politische Notwendigkeit deutlich zu machen: Man kann Ängsten begegnen, sie sichtbar machen, bearbeiten und auch überwinden. Wer Angst hat, ist nicht per se im Recht. Die Angst darf nicht das letzte Wort haben.

Wir freuen uns auf einen Abend, der nach den Ursachen der Angst fragt und nach ihrer Entgegnung. Es geht also auch um die Verteidigung unserer Demokratie und um die Zuversicht des Fortschritts, die trotz allem nach wie vor gute Gründe auf ihrer Seite hat.

PROGRAMMABLAUF

PRÄSENTATION von Positionen aus der neuen Ausgabe von polar

LESUNG Links liegen gelassen von Sabine Rennefanz (Eisenkinder)

DISKUSSION Gesellschaft der Angst? mit Heinz Bude (Soziologe, Uni Kassel), Sabine Rennefanz (Berliner Zeitung), Peter Siller (polar) - Moderation: Bertram Lomfeld (polar)

im Anschluss PARTY mit dem polar-DJ-Team

Mitwirkende

Heinz Bude ist Professor für Makrosoziologie an der Universität Kassel. In seinem Buch Gesellschaft der Angst (2014) geht er verschiedenen Ursachen der gesellschaftlichen Angst nach und beschreibt ihre Wirkungsweise.

Sabine Rennefanz, 1974 in Beeskow geboren, studierte Politologie in Berlin und Hamburg. Sie arbeitet seit 1993 als Journalistin, seit 2001 als Redakteurin für die Berliner Zeitung, für die sie mehrere Jahre aus London schrieb. Für ihre journalistische Arbeit wurde sie mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Theodor-Wolff-Preis und dem Deutschen Reporterpreis. Ihr erstes Buch, Eisenkinder, erschien 2013 und stand mehrere Wochen auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. 2015 erschien ihr Roman Die Mutter meiner Mutter im Luchterhand Verlag.

Peter Siller ist leitender Redakteur der Zeitschrift polar. Er ist zudem Leiter der Inlandsabteilung der Heinrich-Böll-Stiftung. Zuvor Scientific Manager des Exzellenzclusters "Formation of Normative Orders" an der Goethe Universität Frankfurt/M und Mitglied des Planungsstabs im Auswärtigen Amt. Studium der Rechtswissenschaften und der Philosophie. Zahlreiche Veröffentlichungen zu politischer Theorie und Praxis.

Bertram Lomfeld ist leitender Redakteur von polar und Professor für Privatrecht und Rechtsphilosophie an der FU Berlin. 2015 erschien sein neustes Buch Die Gründe des Vertrages (Mohr).

www.polar-zeitschrift.de