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Tanztage Berlin 2021

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© Jan Grygoriew

JANUAR 07 bis ∞

Aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation wird die 30. Ausgabe der Tanztage Berlin unter der neuen Leitung von Mateusz Szymanówka vom 7. bis 16. Januar als Online-Programm starten. Alle geplanten Live-Vorstellungen werden wir dann im Frühjahr 2021 nachholen. Den Auftakt macht am 7. Januar der Film showdown AV der Choreografin Judith Förster und der Filmemacherin Stella Horta. Die erste digitale Premiere des Festivals präsentiert Clay AD am 15. Januar mit der Performance Indication of Spring at the End of Time. Außerdem laden wir zu einer Online-Zukunftswerkstatt ein – einer Gesprächsreihe über Arbeitskultur und psychische Gesundheit, die gemeinsam mit dem Verein ZTB (Zeitgenössischer Tanz Berlin) veranstaltet wird. Weiterhin wird Pedro Marum ein Online-Format kuratieren, das sich auf neue künstlerische Praktiken der Fürsorge in der Clubkultur fokussiert. Das Festival präsentiert darüber hinaus die ersten drei Episoden des Tanztage-Podcasts, die in Zusammenarbeit mit dem queer-feministischen Rave-Kollektiv LECKEN entstanden sind.

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          Sebastian Matthias People looking at people looking at people Eine Choreographie der Stadt.

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          Tanz

          2016 September 29 30 | 17.00 Uhr - 21.00 Uhr
          2016 Oktober 01 02 03 04 | 17.00 Uhr - 21.00 Uhr
          Treffpunkt Café Kapelle, Zionskirchstraße 22-24, 10119 Berlin

          Suitable for English Speakers

          Im Alltag versammeln wir uns täglich an verschiedenen öffentlichen Orten und werden dort unwillkürlich Teil eines komplexen sozialen Gefüges. In einer Bibliothek gelten dabei zum Beispiel andere Regeln, wie wir kommunizieren und uns im Raum bewegen, als in einer Bar oder in einer Kirche. Drei Jahre lang haben der Choreograf Sebastian Matthias und sein Team in der Performanceserie Groove Space urbane Organisationsdynamiken untersucht - jetzt bringen sie diese Forschung wieder zurück in die Realität. Ausgestattet mit einem Stadtplan suchen sich die Zuschauer_innen ihren eigenen Weg durch die Stadt, um an verschiedenen Orten gemeinsam mit den Tänzer_innen die spezifischen sozialen Situationen und deren choreografisches Potential zu erkunden.

          Eine Station des Parcours ist ein Raucherlokal, das nicht für Minderjährige zugänglich ist, aber einfach ausgelassen werden kann.

          Die Kasse öffnet vor ort um 16 Uhr.

          SEBASTIAN MATTHIAS studierte bis 2004 an der Juilliard School in New York und tanzte anschließend am Nürnberger Staatstheater und bei Hubbard Street Dance Chicago, USA. Nach Deutschland zurückgekehrt, studierte er an der FU Berlin Tanzwissenschaft (MA,  2010) und beschäftigte sich gemeinsam mit Karin Hermes mit dem Tanzrepertoire des 20. Jahrhunderts. Ausgehend vom Bauhaus beginnt die Beschäftigung mit Bewegungsqualitäten, welche seine choreografische Arbeit bis heute prägt. 2009 war er Artist‐in-Residence im Rahmen von Pépinières européennes pour jeunes artists am LADMMI, Montréal und 2010 Residenzchoreograf am K3 | Tanzplan Hamburg. Seine Arbeit Tremor (2011) wurde mit dem Jurypreis der Sophiensæle beim 100° Festival 2011 ausgezeichnet und zur Tanzplattform Deutschland 2012 und ImPulsTanz eingeladen. Er vertiefte seinen Ansatz zur künstlerischen Forschung mit einem Doktoranden-Stipendium am Graduiertenkolleg Versammlung und Teilhabe der Hafen Universität Hamburg. Er erweitert seinen Fokus um partizipative Prozesse aus und erprobt diese in Forschungsgruppen mit Zuschauern innerhalb der groove space- Serie, die in Form von Performances von 2014 bis 2017 in unterschiedlichen Städten produziert wurde.

          sebastianmatthias.com

          CHOREOGRAFIE, KONZEPT Sebastian Matthias CO-CHOREOGRAFIE, TANZ Malika Ali, Jubal Battisti, Lisanne Goodhue, Oskar Landström, Isaac Spencer, Harumi Terayama, Ildikó Tóth BILDENDE KUNST, PERFORMANCE Nino Baumgartner BILDENDE KUNST Eva Berendes SOUNDINSTALLATION Tamer Fahri Özgönenc MUSIK Simonne Jones Licht, Technische Leitung Andreas Harder Kostüm Marie Perglerova Dramaturgie Anna Mülter Produktionsassistenz Alexander Kirchner Produktionsdramaturgie Mira Moschallski

          Eine Produktion von Sebastian Matthias in Koproduktion mit Kampnagel, tanzhaus nrw, Gessnerallee Zürich und SOPHIENSÆLE. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds, der Konzeptionsförderung der Kulturbehörde Hamburg sowie von Stadt Zürich Kultur.

          Foto © Jubal Battisti