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Spielplan

Heute | 19:00 Uhr

Maque Pereyra Solar Threshold

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Januar 17 | 19.00 Uhr Tanz
Kantine | 15/10 EURO

In einer indigen-futuristischen Performance verbindet Solar Threshold zeitgenössischen Tanz mit rituellen Gesängen, Reggaeton und Perreo zu einer dekolonialen Tanzpraxis, die konventionelle Vorstellungen von Sexualität und Sinnlichkeit zum Bersten bringt.

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Heute | 20:30 Uhr

House of Living Colors Endangered Species

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Januar 17 18 | 20.30 Uhr Tanz
Festsaal | 15/10 EURO

Das Drag-Kollektiv House of Living Colors stellt die Perspektiven von queeren und trans People of Color auf die Klimakrise ins Zentrum und zeigt, dass die Vielfalt von Identitäten für eine Gesellschaft genauso überlebensnotwendig ist wie Biodiversität für die Natur.

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Morgen | 22:00 Uhr

Spice

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Januar 18 | 22.00 Uhr Party
Kantine | Eintritt frei

Mit Spice zelebriert das House of Living Colors in einer explosiven Show die Stärke und Widerstandskraft von von QTBIPoC (queer + trans Black, Indigenous, People of Color).

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Interrobang Philosophiermaschine
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Januar 23 24 25 26 | 19.00 Uhr Audio-Performance
Kantine | 15/10 EURO

Telefongespräche mit Philosoph*innen des 20. Jahrhunderts.

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Vanessa Stern Auf der Suche nach der komischen Alten
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Januar 24 | 10.00 Uhr - 13.00 Uhr Theaterspielworkshop
Kantine | Eintritt frei

Die komische Alte ist eine der wenigen Rollen, in der es weibliche Komik überhaupt zum Charakterfach gebracht hat. Erst im Alter, wenn sie vom Raster der üblichen, insbesondere sexualisierenden Zuschreibungen ignoriert werden, wird Frauen Komik zugestanden.

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Hausführung
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Januar 24 | 17.00 Uhr Führung
gesamtes Haus | 5 EURO

Eine Hausführung zur wechselvollen Geschichte der Sophiensæle von ihrem Bau 1904/05 bis heute.

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T4-Gedenkveranstaltung i can be your translator: Das Konzept bin ich
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Januar 26 | 17.00 Uhr Performance
Festsaal | Eintritt frei

Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen lädt zum Auftakt der jährlichen T4-Gedenkveranstaltung zu einer Theateraufführung in den Festsaal der Sophiensæle.

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Tanzschreiber: Blattkritik #4
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Januar 30 | 18.00 Uhr - 21.00 Uhr Gespräch
Festsaalfoyer | Eintritt frei

Die öffentliche Blattkritik ist eine begleitende Veranstaltungsreihe zu tanzschreiber, dem Online-Portal für aktuelle Rezensionen zum Berliner Tanzgeschehen des Tanzbüro Berlin. Bei der kostenlosen Veranstaltung teilt und diskutiert ein Gast Leseerfahrungen aktueller tanzschreiber-Rezensionen.

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KiezKantine: Wohnen
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Februar 05 | 19.00 Uhr Salon
Kantine | 5 EURO INKL. SUPPE

Im neuen Jahr erobert die Kiezkantine die Stadt! Wir weiten den Blick von unserer vertrauten Nachbarschaft auf andere Kieze aus und beschäftigen uns mit den Themen und Problemen, die Berlin bewegen.

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Sheena McGrandles Flush
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Februar 06 07 08 09 | 20.00 Uhr Tanz/Performance
Hochzeitssaal | 15/10 EURO

Sheena McGrandles choreografiert stilisierte Körperlandschaften zwischen Erotik und Absurdität.

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TANZSCOUT-Einführung zu Flush
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Februar 09 | 18.30 Uhr Einführung
Kantine | 5 EURO

In einer einstündigen Einführung nähern wir uns der Inszenierung Flush an.

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Cécile Bally The End of the Road
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Februar 13 14 15 | 20.30 Uhr
Februar 16 | 18.00 Uhr
Performance
Festsaal | 15/10 EURO

Mit sozialkritischem Blick beleuchtet Cécile Bally die Visionen radikaler Veränderung im peripheren Stadtleben, die Vororte oftmals zu gebauten und bewohnten Alpträumen werden lassen.

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Wagner-Feigl-Forschung/Festspiele Hyperobjekte?
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Februar 14 | 18.30 Uhr
Februar 26 27 28 29 | 20.30 Uhr
Performative Kunstinstallation
Kantine | 15/10 EURO

Ein performatives Kunst-Experiment: Auf der Materialebene von zwei Autohälften suchen Wagner/Feigl nach den großen Konflikten unserer Zeit und finden dabei eine ganz eigene Poesie.

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Eva Meyer-Keller Living Matters
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Februar 20 21 22 | 20.00 Uhr
Februar 23 | 18.00 Uhr
Performance
Festsaal | 15/10 EURO

Eine hybride Performance zwischen bildender und darstellender Kunst, die die methodische Untersuchung von „Leben“ mit unübersichtlicher, undurchsichtiger, eben: gelebter Überforderung verbindet.

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Gespräch zu Living Matters
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Februar 22 | 18.00 Uhr Gespräch
Festsaalfoyer | Eintritt frei

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Markus&Markus Die Berufung
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Februar 27 28 29 | 19.30 Uhr Performance
Hochzeitssaal | 15/10 EURO

Markus&Markus haben per Flaschenpost letztere ausfindig gemacht, sie per Video begleitet und sind bei ihnen in die Lehre gegange: eine hoffnungsvolle Reise quer durch die Republik.

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Olivia Wenzel 1000 serpentinen angst
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März 04 | 19.00 Uhr Buchpremiere: Performative Lesung + Party
Kantine | 5 EURO

Olivia Wenzel lädt zur Séance: Alte und neue Bilder rings um ihren Debütroman 1000 serpentinen angst werden heraufbeschworen, Lesungen, Videoarbeiten, Livemusik und Talks gehen assoziativ ineinander über.

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Florentina Holzinger TANZ
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März 05 06 07 08 | 20.00 Uhr Tanz/Performance
Festsaal | 23/15 EURO

Der schwindelerregende Abschluss von Holzingers Trilogie zum Körper als Spektakel: TANZ beschäftigt sich mit körperlicher Disziplinierung und dem Schönheitskult der Tanz-Tradition.

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Tucké Royale + Kaey Aufbruch, Abbruch, Umbruch
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März 13 14 | 19.30 Uhr Salon + Liederabend
Hochzeitssaal | 15/10 EURO

Liederabend und Lesung zum Migrationshintergrund Ost.

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Oozing Gloop The Gloop Show
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März 13 14 | 21.30 Uhr Live Art
Kantine | 15/10 EURO

Die weltweit bedeutendste autistische grüne Drag Queen Oozing Gloop erklärt uns die Welt und fängt dabei ganz am Anfang an: beim Buchstaben A.

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MusikKantine #5 – Songslam
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März 18 | 19.30 Uhr Songslam
Kantine | 10/7 EURO

Einen Abend lang kämpfen Musiker*innen um Ruhm, Ehre und die Gunst des Publikums.

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Hausführung
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März 20 | 17.00 Uhr Führung
gesamtes Haus | 5 EURO

Eine Hausführung zur wechselvollen Geschichte der Sophiensæle von ihrem Bau 1904/05 bis heute.

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Vanessa Stern La Dernière Crise – Frauen am Rande der Komik
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März 20 | 20.00 Uhr Abendshow
Festsaal | 15/10 EURO

Die Frauen am Rande der Komik gehen nun ins neunte Jahr und Vanessa Stern entdeckt wieder komische Talente, wo nie welche geschlummert haben. 

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Politics of Love #7
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März 23 | 19.00 Uhr Diskurs
Kantine | 5 EURO

Die Queer Darlings-Ausgabe der Gesprächsreihe widmet sich aktuellen queeren Strategien der Inszenierung von Race.

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Joana Tischkau BEING PINK AIN'T EASY
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März 24 25 26 | 19.00 Uhr Tanz
Hochzeitssaal | 15/10 EURO

Gangstas, Pimps und Hoes: Joana Tischkau untersucht am Beispiel des pinken Modetrends in der hypermaskulinen Rap-Szene, wie zerbrechlich soziale Konstrukte von Race und Geschlecht sind.

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Nima Séne Beige B*tch
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März 24 25 | 20.30 Uhr Performance
Festsaal | 15/10 EURO

Nehmen Sie Platz in der Live-TV-Show Beige Nation! Als Star und Gastgeber*in scrollt die Post-Internet-Ikone Beige B*tch durch die satte Wirklichkeit ihrer beigen Welt und nimmt das (sur-)reale Fantasiekonstrukt von „mixed race“-Frauen ins Visier.

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CHICKS* Love me harder
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März 26 | 20.30 Uhr
März 27 28 | 21.00 Uhr
Performance
Kantine | 15/10 EURO

Love me harder sucht nach einer queeren, fluiden Version männlicher Erotik, die Unsicherheiten zulässt und Einverständnis zum Prinzip macht.

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Marcel Schwald + Chris Leuenberger EF_Femininity
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März 27 28 | 19.00 Uhr Tanz
Festsaal | 15/10 EURO

In vier Soli teilen sie persönliche Erlebnisse und Sehnsüchte, die bis heute ihre politischen Kämpfe und die Beziehung zum eigenen Körper prägen. Ein Abend, der den Widerstand gegen die Norm und den Stolz auf die eigene Weiblichkeit feiert!

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          Website-Präsentation + Gespräch Erinnerung mit Zukunft - Wissen und Weitergabe im Tanz*

          hp_ciupke_till_undo_redo_and_repeat_foto_anne-till

          Website-Präsentation + Gespräch

          2015 April 17 | 18.30 Uhr
          Festsaal

          Auf Deutsch - in German

          Das Projekt undo, redo and repeat betrachtet fünf ChoreografInnen – allesamt wichtige ProtagonistInnen der deutschen Tanzgeschichte – aus der Perspektive von ZeitzeugInnen: ihren FreundInnen, SchülerInnen, ArbeitspartnerInnen und ZuschauerInnen mittels derer sie in der Erinnerung weiterleben. Diese ZeitzeugInnen halten bewusst oder unbewusst eine Erinnerung lebendig, indem sie das choreografische Erbe durch erneute Interpretationen und Rekonstruktionen, Lehren und Unterrichten verbreiten und innerhalb dessen unterschiedliche Wege der Weitergabe wählen.

          Im Rahmen der Wiederaufnahme der Performance lädt Christina Ciupke und Anna Till die ZeitzeugInnen Reinhild Hoffmann, Thomas McManus und Irene Sieben nochmals ein, über das Thema Weitergabe und in diesem Kontext über die Beziehung zu den ProtagonistInnen, zu ihrer eigenen Arbeit und der zeitgenössischen Herangehensweise der beiden Künstlerinnen Christina Ciupke und Anna Till nachzudenken.

          Katrin Schoof gibt außerdem eine Einblick in die Webseite des Projekts, die den gemeinsamen Arbeitsprozess mit den ZeitzeugInnen dokumentiert und kontextualisiert.

          www.undo-redo-repeat.de

          MIT Reinhild Hoffmann, Thomas McManus, Katrin Schoof, Irene Sieben MODERATION Eva-Maria Hoerster

          Reinhild Hoffmann erhält ihre Ausbildung an der Folkwang-Hochschule Essen unter der Leitung von Kurt Jooss und gehört zu den Wegbereitern des deutschen Tanztheaters. Ihr Oeuvre umfasst 30 Solo- und Gruppenwerke, die sich durch eine skulpturale Plastizität, nahe der Performance, auszeichnen und in ihrer klaren Diktion von einer emotionalen, doch pathosfreien Bildsprache geprägt sind. Sie war Leiterin des Bremer Tanztheaters (1978 – 1986) und des Tanztheaters am Schauspiel Bochum (1986 – 1995). Seit 1995 arbeitet sie freischaffend als Choreographin und als Regisseurin im Musiktheater.

          Thomas McManus tanzt von 1986 bis 1999 mit dem Ballett Frankfurt unter William Forsythe. In dieser Zeit kreiert er bedeutende Rollen, u.a. in „Impressing the Czar“, „Limbs Theorem“, „Eidos Telos“ und „Of Any If And“. Er wirkt bei der Produktion der CD Improvisation Technologie mit und unterrichtet diese weltweit. Seit seiner Zeit beim Frankfurter Ballett studiert er Stücke von William Forsythe für internationale Kompanien ein,    unter ihnen die Compania Nacional de Danza und das Nederlands Dans Theater. Heute arbeitet Thomas McManus als freier Choreograph. Neben seiner Arbeit mit dem Frankfurter Ballett arbeitet er u.a. mit Stephen Petronio, Twyla Tharp, Amanda Miller, Mark Haim, Daniel Larrieu, Phillip Grosser, Sara Rudner, Jan Farbre, William Soleu, Ohad  Naharin, Helgi Tomasson, Peter Sparling, Ann Marie D Angelo, Saeko Ichino, Saburo Teshigawara und Paul Selwin Norton.

          Katrin Schoof arbeitet seit vielen Jahren in diversen gestalterischen und künstlerischen Zusammenhängen. Die in Berlin ansässige Designerin ist Inhaberin eines Büros für Kommunikations- und Webdesign. Neben der angewandten Gestaltung, hat sie mit künstlerischen Arbeiten (Visuals, Bühne, Raum) in diversen Theater- und Tanzproduktionen mitgewirkt, sowie eigene Arbeiten veröffentlicht. Künstlerische Zusammenarbeiten u.a. mit Lindy Annis, Hans-Werner Kroesinger, Martin Nachbar, Jochen Roller, Xavier Le Roy, Christoph Schlingensief. Ausstellungsbeteiligungen/Screenings u.a. in Berlin, Moskau, Paris, Melbourne.

          Irene Sieben ist in Berlin geboren. Zur Tänzerin ausgebildet bei Erna Oelmann, zur Tanzpädagogin bei Mary Wigman und Manja Chmièl, ist sie in den 1960er Jahren Mitbegründerin und Tänzerin der ersten Avantgardegruppen: „Gruppe Neuer Tanz Berlin“ und „Motion“. Parallel zu ihrem Berufswechsel zum Journalismus (1969) vertiefen sich Erfahrungen in somatischen Lernmethoden, speziell in Body-Mind Centering und der Feldenkrais-Methode. Seit der Gründung der Tanz Tangente Berlin 1981 gehört sie zum LehrerInnen-Team. Ihr Lehrauftrag an der Universität der Künste Berlin (Studiengang Rhythmik/Musik und Bewegung) verbindet Anatomie und Feldenkrais. Als Buch-Autorin, Kritikerin und Korrespondentin schreibt Irene Sieben seit 35 Jahren über Tanz und Bewegungsforschung. 2009 begleitet sie Fabián Barba während seiner Rekonstruktion von Wigman-Tänzen, nachdem sie 1998 Coach für Sylvie Guillems Übertragung von Wigmans "Hexentanz" und "Sommerlicher Tanz" gewesen war.

          Eva-Maria Hoerster ist derzeit am Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz Berlin (HZT) zuständig für Projektentwicklung und -koordination. Von der Gründung 2006 bis Juni 2013 war sie Geschäftsführende Direktorin des HZT Berlin. 2013 kuratierte sie am Deutschen Nationaltheater Weimar das Internationale Tanzfestival „passage-recherche“ mit Fokus auf europäische Masterstudiengänge für Choreographie. 2003-06 war sie Künstlerische Leiterin der Tanzfabrik Berlin, wo sie seit 1995 als Dramaturgin und Produktionsleiterin tätig war. Eva-Maria Hoerster war Mitinitiatorin und Ko-Kuratorin der „Tanznacht Berlin / Tanz made in Berlin“ (2000-2004) und Gründungsmitglied des Zeitgenössischer Tanz Berlin e.V. (ztb) sowie 2000-02 im Vorstand; außerdem war sie Mitinitiatorin des Netzwerks TanzRaumBerlin. Seit März 2014 ist sie Mitglied im Rat für die Künste.

          *Erinnerung mit Zukunft – Reenacting Mary Wigman. Vortrag von Irene Sieben gehalten auf dem Tanzkongress in Hamburg am 7. November 2009

          Foto © Anne Till