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Spielplan

Eva Meyer-Keller Living Matters

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Februar 20 21 22 | 20.00 Uhr
Februar 23 | 18.00 Uhr
Performance
Festsaal | 15/10 EURO

Eine hybride Performance zwischen bildender und darstellender Kunst, die die methodische Untersuchung von „Leben“ mit unübersichtlicher, undurchsichtiger, eben: gelebter Überforderung verbindet.

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Gespräch zu Living Matters
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Februar 22 | 18.00 Uhr Gespräch
Festsaalfoyer | Eintritt frei

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Wagner-Feigl-Forschung/Festspiele Hyperobjekte?
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Februar 26 27 28 29 | 20.30 Uhr Performative Kunstinstallation
Kantine | 15/10 EURO

Ein performatives Kunst-Experiment: Auf der Materialebene von zwei Autohälften suchen Wagner/Feigl nach den großen Konflikten unserer Zeit und finden dabei eine ganz eigene Poesie.

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Markus&Markus Die Berufung
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Februar 27 28 29 | 19.30 Uhr Performance
Hochzeitssaal | 15/10 EURO

Markus&Markus haben per Flaschenpost letztere ausfindig gemacht, sie per Video begleitet und sind bei ihnen in die Lehre gegange: eine hoffnungsvolle Reise quer durch die Republik.

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Olivia Wenzel 1000 serpentinen angst
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März 04 | 19.00 Uhr Buchpremiere: Performative Lesung + Party
Kantine | 5 EURO

Olivia Wenzel lädt zur Séance: Alte und neue Bilder rings um ihren Debütroman 1000 serpentinen angst werden heraufbeschworen, Lesungen, Videoarbeiten, Livemusik und Talks gehen assoziativ ineinander über.

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Florentina Holzinger TANZ
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März 05 06 07 08 | 20.00 Uhr Tanz/Performance
Festsaal | 23/15 EURO

Der schwindelerregende Abschluss von Holzingers Trilogie zum Körper als Spektakel: TANZ beschäftigt sich mit körperlicher Disziplinierung und dem Schönheitskult der Tanz-Tradition.

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Tucké Royale + Kaey Aufbruch, Abbruch, Umbruch
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März 13 14 | 19.30 Uhr Salon + Liederabend
Hochzeitssaal | 15/10 EURO

Liederabend und Lesung zum Migrationshintergrund Ost.

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Oozing Gloop The Gloop Show
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März 13 14 | 21.30 Uhr Live Art
Kantine | 15/10 EURO

Die weltweit bedeutendste autistische grüne Drag Queen Oozing Gloop erklärt uns die Welt und fängt dabei ganz am Anfang an: beim Buchstaben A.

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MusikKantine #5 – Songslam
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März 18 | 19.30 Uhr Songslam
Kantine | 10/7 EURO

Einen Abend lang kämpfen Musiker*innen um Ruhm, Ehre und die Gunst des Publikums.

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Hausführung
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März 20 | 17.00 Uhr Führung
gesamtes Haus | 5 EURO

Eine Hausführung zur wechselvollen Geschichte der Sophiensæle von ihrem Bau 1904/05 bis heute.

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Vanessa Stern La Dernière Crise – Frauen am Rande der Komik
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März 20 | 20.00 Uhr Abendshow
Festsaal | 15/10 EURO

Die Frauen am Rande der Komik gehen nun ins neunte Jahr und Vanessa Stern entdeckt wieder komische Talente, wo nie welche geschlummert haben. 

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Politics of Love #7
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März 23 | 19.00 Uhr Diskurs
Kantine | 5 EURO

Die Queer Darlings-Ausgabe der Gesprächsreihe widmet sich aktuellen queeren Strategien der Inszenierung von Race.

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Joana Tischkau BEING PINK AIN'T EASY
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März 24 25 26 | 19.00 Uhr Tanz
Hochzeitssaal | 15/10 EURO

Gangstas, Pimps und Hoes: Joana Tischkau untersucht am Beispiel des pinken Modetrends in der hypermaskulinen Rap-Szene, wie zerbrechlich soziale Konstrukte von Race und Geschlecht sind.

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Nima Séne Beige B*tch
Beige B_tch - Website Image © Daniel Hughes_HP
März 24 25 | 20.30 Uhr Performance
Festsaal | 15/10 EURO

Nehmen Sie Platz in der Live-TV-Show Beige Nation! Als Star und Gastgeber*in scrollt die Post-Internet-Ikone Beige B*tch durch die satte Wirklichkeit ihrer beigen Welt und nimmt das (sur-)reale Fantasiekonstrukt von „mixed race“-Frauen ins Visier.

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CHICKS* Love me harder
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März 26 | 20.30 Uhr
März 27 28 | 21.00 Uhr
Performance
Kantine | 15/10 EURO

Love me harder sucht nach einer queeren, fluiden Version männlicher Erotik, die Unsicherheiten zulässt und Einverständnis zum Prinzip macht.

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Marcel Schwald + Chris Leuenberger EF_Femininity
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März 27 28 | 19.00 Uhr Tanz
Festsaal | 15/10 EURO

In vier Soli teilen sie persönliche Erlebnisse und Sehnsüchte, die bis heute ihre politischen Kämpfe und die Beziehung zum eigenen Körper prägen. Ein Abend, der den Widerstand gegen die Norm und den Stolz auf die eigene Weiblichkeit feiert!

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          White Horse Trip

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          Tanz

          2017 März 08 09 11 | 20.00 Uhr
          2017 März 12 | 18.00 Uhr
          Festsaal

          Suitable for English Speakers

          Es beginnt mit dem Umdrehen von Himmelskörpern.
          Wir stehlen Gesten von Kampfesgeist und Pathos,
          leihen uns revolutionäre Körper aus der Vergangenheit,
          pressen ihren Schweiss aus auf Spurensuche nach Utopien.
          Wir verschwenden uns auf dem Schlachtfeld einer Revolution,
          auf deren Ideologie sich nicht berufen lässt.
          Nach allen Tränen
          heulen wir uns leer und lachen uns kaputt,
          gehen weit
          bis Sinn verschwimmt, der Taumel aber bleibt.
          Der Trip beginnt
          am Ort danach
          im Jetzt, in dem der Körper Fragen stellt.

          In ihrem abendfüllenden, vom Freischwimmer Festival produzierten Debutstück Trip untersuchen White Horse eine Körperlichkeit der Intensität. Pathosgeladene Revolutions- und Kampfesgesten aus Filmen der russischen Avantgarde werden körperlich radikal bis hin zum Rauschhaften erschöpft. Ausschlaggebende Frage dabei ist, welche Form einer kollektiven Sehnsucht nach Hingabe gegeben werden kann, ohne zur Ideologie zu werden. Eine kraftvolle Sehnsucht nach Heldentum, Leidenschaftlichkeit und der Überwindung sublimer Ängste im heutigen Zeitgeschehen soll ebenso zum Erlebnis werden wie ein Unbehagen, das das Aufrufen jeglicher dogmatischer Strukturen mit sich bringen kann. Das Stück ist Korsett und Befreiungszug zugleich, liegt ihm doch die unmögliche Aufgabe zugrunde, dass alle sich auch in Extremzuständen haargenau gleich bewegen müssen und die ganze Zeit über ihren Mund weit aufgerissen haben.

          Trip ist seit der ersten Fassung als Trio am Freischwimmer Festival 2008 mit großem Erfolg weltweit getourt und wurde auch in unterschiedlichen Gruppenversionen performt: Als Trip en masse von der Dansgroup Amsterdam getanzt gewann es 2011 den niederländischen Tanzpreis Het Zwaan, als Friedenstour im Rahmen des Wahlkampfs 2012 tourte es mit der Sarakasi Dome Company durch Kenia, die Dans och Cirkushögskolen (DOCH) in Stockholm nahm es in ihr zeitgenössisches Repertoire für die Studierenden auf.

          Das Stück hat bereits viele Menschen bewegt, es hat sehr verschiedene Zustände ausgedrückt, die sich nur ähnlich waren in ihrer Intensität und Unerträglichkeit. Es hatte die Kraft, kollektiven Erfahrungen zwischen Angst, Euphorie, Grausamkeiten und Gemeinschaft über viele Grenzen hinweg Ausdruck zu verleihen.

          TANZSCOUT Einführung

          märz 12 | 16.30 Uhr

          Leitung: Amelie Mallmann

          WHITE HORSE ist ein Performance-Kollektiv, in dem alle Beteiligten ihren Kapazitäten und Funktionen entsprechend gleichberechtigt miteinander arbeiten. Im Jahr 2007 wurde White Horse in Amsterdam von Chris Leuenberger, Lea Martini und Julia Jadkowski gegründet. White Horse versteht sich als Laboratorium, in dem der Körper Resonanzort und fehlbarer Seismograph widersprüchlichen Zeitgeschehens wird. Ziel des Kollektivs ist es, sich gesellschaftlichen Phänomenen und ihren daraus hervorgehenden Fragestellungen performativ und körperlich anzunähern. Indem das totale Mitempfinden des Publikums herausgefordert wird, soll darüber hinaus eine thematische Auseinandersetzung auf der Ebene einer persönlichen Erfahrung stimuliert werden.

          CHOREOGRAFIE White Horse (Julia Jadkowski, Lea Martini, Chris Leuenberger) PERFORMANCE Julia Jadkowski, Lea Martini, Chris Leuenberger, Maria Mavridou (in wechselnder Besetzung) SOUND Coordt Linke OUTSIDE EYE David Weber-Krebs LICHT Fabian Stemmer, Jan Fedinger, Attila Nemeth (UA) KOSTÜME Daniela Thomsen Nickau, Theresia Knevel (UA) PRODUKTION Chris Leuenberger Produktionen Bern

          Eine Produktion des Freischwimmer Festivals 2008 in Koproduktion mit Frascati Amsterdam. Die Wiederaufnahme ist eine Produktion von Chris Leuenberger Produktionen. Mit freundlicher Unterstützung der School for New Dance Development (SNDO), SOPHIENSÆLE, der Senatsverwaltung für Kultur und Europa, der Stadt Bern, des Kantons Bern und von Pro Helvetia. Medienpartner: taz. die tageszeitung

          Foto © Barbara Braun