Antonia Baehr: Beginning with The ABeCedarium Bestiarium – Sophiensæle | Freies Theater in Berlin

Antonia Baehr: Beginning with The ABeCedarium Bestiarium

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Antonia Baehr beginnt mit einer neuen Serie von Solos über Interspezies-Beziehungen, mit kritischem Blick auf Anthropozentrismus und binäre Denkmodelle aller Gattungen, wie Natur/Kultur, Mann/Frau. Es basiert auf Dreiecksbeziehungen durch Affinität, und verbindet jeweils ein Tier mit einem/r FreundIn/ Verwandten und Antonia Baehr als Gastgeberin und Solo-Interpretin, wie auch in "My Dog is My Piano", das am Abend zuvor im Festival zu sehen sein wird.

Zu diesem Zeitpunkt begegnen wir Antonia Baehr bei der ersten Etappe ihres Projekts ABeCedarium Bestiarium, ein performtes "ABC der Tierhaftigkeit" in Tier- und Zeit-Drag. Hier lädt sie KünstlerfreundInnen ein, eine Affinität zu einem ausgestorbenen Tier ihrer Wahl aufzudecken. Jedes Tier steht für einen Buchstaben des ABCs. Sie beauftragt jedeN dieser KünstlerInnen, eine Partitur für ein kurzes Solostück zu entwickeln in Beziehung zu dem Tier ihrer/seiner Wahl, das Antonia Baehr alleine auf der Bühne spielen kann. Im Rahmen des Festivals spielt sie die zwei Partituren der Buchstaben S und T.

S is for Steller's Sea Cow KONZEPT, KOMPOSITION, CHOREOGRAPHIE UND AUSSTATTUNG Sabine Ercklentz

T is for Tasmanian Tiger TEXT, STIMME, KOMPOSITION, KOSTÜM UND CHOREO-GRAPHIE Steffi Weismann

GESAMTKONZEPT, PRODUKTION UND PERFORMANCE Antonia Baehr TECHNISCHE LEITUNG Angela Anderson ADMINISTRATION Alexandra Wellensiek

Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds Berlin.

DANK AN Ausland, William Wheeler, Stefan Pente, Conrad Noack, Ida Wilde, Bettina von Arnim, Andrea Neumann, Antonina Panfilowitsch, Kathrin Ercklentz, Rudolf Mast, Dieter Rehwinkel, Lindy Annis, Alain Roux, Rudyard Kipling, Friedrich Kittler, François Noudelman, Wolfgang Müller, Valérie Castan, Gertrude Stein, Walton Ford, Elisabeth Freeman

Fotos © Angela Anderson, Gaetano Cammarota

Die Anfangszeiten von Antonia Baehr und Naoko Tanaka am 07. Juli sind auf einander
abgestimmt. Sie können in jedem Fall beide Vorstellungen besuchen.

> Zur Festivalübersicht

Antonia Baehr ist ein*e in Berlin lebende*r Choreograf*in und Künstler*in. In den Arbeiten erforscht Baehr unter anderem die Fiktion des Alltäglichen und des Theaters. Baehr studierte bei VALIE EXPORT in Berlin und schloss anschließend ein Masterstudium an der School of the Art Institute of Chicago ab. Derzeit arbeitet Baehr an einem Forschungsprojekt über SCHREIEN und außerdem in Duos mit Lucile Desamory, Neo Hülcker, Latifa Laâbissi und Jule Flierl zusammen. Choreograf*in Antonia Baehr ist eine von mehreren Drag-Personas, neben dem Pferdeflüsterer und Tänzer Werner Hirsch (der in den Filminstallationen von Pauline Boudry und Renate Lorenz zu sehen ist), dem Musiker und Choreografen Henri Fleur sowie dem Komponisten und Performer Henry Wilde.

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