Enad Marouf: ATHAR – Sophiensæle | Freies Theater in Berlin

In Arabic, the word for “trace” is “athar” which also means “ruin”. In this new work by artist and choreographer Enad Marouf the word “athar” refers to what remains, signifying that something no longer fully exists, a fragment. Athar does not take a singular form, it is both: a proof of absence and a remnant of existence.

In a similar way, the work revisits the 1960s and early 70s as a significant time of political change and marking the birth of liberation movements including the student uprisings across the globe. In many ways that era resembles ours in this current moment. Yet, the differences run deep. Back then a political imagination and a promise of the future felt possiblesomething that seems very difficult to imagine today. The performance seeks to bring audience and artists together as a collective in the theater: tracing a moment of time, space and loss—and at the same time the possibility of thinking together.

Einfach gesagt

„Athar“ ist arabisch für „Spur“ und „Ruine“. Enad Marouf macht dazu eine Performance. Sie schaut zurück in die 1960er-Jahre. Damals gab es viele Proteste, aber auch Hoffnung auf Zukunft. Heute fehlt diese Hoffnung oft. Das Publikum kommt im Theater zusammen und kann gemeinsam denken.

Premiere Ticket

Die Infos zur Barrierefreiheit sind in Arbeit und werden so bald wie möglich erweitert. Wenn bis dahin Fragen offenbleiben, wenden Sie sich gerne an die Kommunikationsabteilung unter barrierefreiheit@sophiensaele.com oder 030 27 89 00 35. Bitte beachten Sie, dass sich Einzelheiten gegebenenfalls bis zum Veranstaltungstag ändern. Sollten Sie deshalb erst nach dem Erwerb Ihres Tickets erfahren, dass die Vorstellung für Sie nicht länger barrierefrei ist, können Sie uns bis 5 Werktage nach der Veranstaltung für eine Ticketrückgabe unter ticketing@sophiensaele.com oder 030 27 89 00 45 kontaktieren (Montag bis Freitag zwischen 10 und 18 Uhr).

Early Boarding

Falls die Tür zum Saal aus künstlerischen Gründen erst sehr kurz vor Vorstellungsbeginn öffnet, besteht die Möglichkeit zum Early Boarding.

Tickets

  • Über das Kartentelefon reservierbar unter 030 283 52 66, Montag bis Freitag von 16-18 Uhr
  • Über den Online-Ticketshop
  • An der Abendkasse

Weitere Informationen zur Barrierefreiheit am Haus finden Sie außerdem hier.

Konzept, Choreografie: Enad Marouf
Performance: Ronald Alonso Berger, jee chan, Kiana Rezvani
Stimme: Majdoleen Shalgheen, Bassyma Saad
Musik: Cem Dukka
Licht: Jacqueline Sobiszewski
Bühne: Enad Marouf
Kostüme: Grzegorz Matlag
Choreografische Assistenz: Samuel Pereira
Im Gespräch mit: Franziska Aigner, Edwin Nasr
Produktionsleitung: Florian Greß

Eine Produktion von Enad Marouf in Koproduktion mit Sophiensæle. Gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. Medienpartner: Missy MagazineSiegessäuletaz.

Enad Marouf ist ein syrisch-deutscher Performance- und Videokünstler, der in Berlin lebt. In seiner Arbeit stehen Körper und Text im Mittelpunkt. Dabei nutzt er Video, Tanz, Sprache und Installation als Poetik und als Artikulationen von Zeitlichkeiten, die unsere Körperlichkeit und die Art und Weise, wie wir die Welt um uns herum erzählen, beeinflussen. Er absolvierte seinen Master in Choreografie und Performance am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen/Frankfurt. Seine Soloarbeiten und Kollaborationen wurden u. a. in den Sophiensælen, auf der Athen Biennale, auf dem Kunstenfestivaldesarts Brüssel, am Centre culturel Francais de Damas, dem Babel Beirut, der Tate Modern London, am Art Institute of Chicago, der Shedhalle Zürich, auf Kampnagel und in der Neuen Nationalgalerie Berlin gezeigt. 2023 wurde er mit dem renommierten Will-Grohmann-Preis ausgezeichnet.