Flinn Works: Boss/y – Jetzt erst recht! Ein feministischer Leaderabend – Sophiensæle | Freies Theater in Berlin

Flinn Works: Boss/y – Jetzt erst recht! Ein feministischer Leaderabend

Eine Person mit roten Haaren, rotem Top und schwarzem Blazer reckt den Kopf nach oben und ruft in ein rot-weißes Megafon. Daneben spielt eine Person im Nadelstreifenanzug Geige und hält den Bogen hoch über den Kopf. Im Vordergrund spricht eine Person mit dunklen Haaren in ein blaues Megafon. Am Rand sind eine weitere Geige und ein Cello zu sehen. Im Hintergrund hängen große Schwarz-Weiß-Porträts in Rahmen an der Wand.

Nach wie vor gelten Macht und Führungspositionen als unweiblich, die Geschlechtergerechtigkeit in den Parlamenten und Vorständen dieser Welt scheint rückläufig. Aber: Überall auf der Welt kämpfen Politiker*innen für Gleichstellung, Menschlichkeit, Vielfalt und gegen den Rechtsruck. Ihr Führungsstil ist von Empathie, Klarheit und Verbundenheit geprägt. Schimmert am Horizont eine neue Führungskultur? 

Eine Band aus zwei Schauspielerinnen und drei Musikerinnen (Cello, Viola, Violine) besingt den Untergang des neoliberalen Feminismus, in dem Frauen sich schauspielernd durch gläserne Decken kämpfen müssen. Boss/y – Jetzt erst recht! imaginiert eine neue faire Weltordnung. Eine, in der „Care“ nicht Fußpflege oder unbezahlte Sorgearbeit, sondern die Grundlage unseres Zusammenlebens und des Umgangs mit dem Planeten bezeichnet. Der Abend versammelt Reden und Musik von u. a. Waltraud Schoppe, Kate Bush, Julia Gillard, Alexandria Ocasio-Cortez, Pussy Riot, Jacinda Ardern, Ricarda Lang, Björk, Ximena Castro, Heidi Reichinnek und Nemo.

Premiere Ticket

Die Infos zur Barrierefreiheit sind in Arbeit und werden so bald wie möglich erweitert. Wenn bis dahin Fragen offenbleiben, wenden Sie sich gerne an die Kommunikationsabteilung unter barrierefreiheit@sophiensaele.com oder 030 27 89 00 35. Bitte beachten Sie, dass sich Einzelheiten gegebenenfalls bis zum Veranstaltungstag ändern. Sollten Sie deshalb erst nach dem Erwerb Ihres Tickets erfahren, dass die Vorstellung für Sie nicht länger barrierefrei ist, können Sie uns bis 5 Werktage nach der Veranstaltung für eine Ticketrückgabe unter ticketing@sophiensaele.com oder 030 27 89 00 45 kontaktieren (Montag bis Freitag zwischen 10 und 18 Uhr).

Early Boarding

Falls die Tür zum Saal aus künstlerischen Gründen erst sehr kurz vor Vorstellungsbeginn öffnet, besteht die Möglichkeit zum Early Boarding.

Tickets

Weitere Informationen zur Barrierefreiheit am Haus finden Sie außerdem hier.

Performance, Musik: Fabienne Hadorn, Katrin Mickiewicz, Katharina Pfänder, Lisa Stepf, Luana Velis
Künstlerische Leitung: Sophia Stepf, Lisa Stepf
Komposition: Katrin Mickiewicz
Ausstattung: Lea Dietrich
Technische Leitung, Lichtdesign: Susana Alonso
Tontechnik: Lutz Nerger
Künstlerische Mitarbeit: Sara Kanarski
Social Media: Maja Zagórska
Produktionsleitung: Heleen de Boever, Grischa Schwiegk
Musikalische Einrichtung: Stefan Wurz
Kompaniemanagement: xplusdrei Produktionsbüro / Marit Buchmeier, Lisanne Grotz
Special guests: Ann Böttcher, Flinta Flamingos und Projektchor feat. Singen3000 & JASSA
Wir danken Nora Buzalka, Kathrina Hülsmann, Tatjana Kautsch, Tamina Theiss und Kathrin Veith für die künstlerische Mitarbeit an den früheren Ausgaben von Boss/y.

Eine Produktion von Flinn Works in Koproduktion mit Sophiensæle. Gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt und vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Boss/y – Jetzt erst recht! ist eine aktuelle Weiterentwicklung der Produktion Boss/y – Ein feministischer Leaderabend von Flinn Works in Koproduktion mit dem Theater Freiburg aus dem Jahr 2022. Medienpartner: The Berliner, Missy Magazine, Siegessäule, taz, tip Berlin.

Flinn Works arbeitet an Themen der Globalisierung mit einem Fokus auf postkolonialen und feministischen Fragestellungen. Die Performances und Installationen basieren auf intensiver Recherche und nutzen die persönlichen Haltungen der internationalen Beteiligten für eine multiperspektivische Dramaturgie. An der Schnittstelle zu Musiktheater und Dokumentarformaten entstehen Produktionen, die ihre Form als Konsequenz aus dem Inhalt und den Talenten des beteiligten Teams entwickeln. Flinn Works ist Preisträger von drei META Awards in Neu Delhi, dem Förderpreis der Zürcher Kantonalbank, der Tabori-Auszeichnung des Fonds Darstellende Künste und dem Preis des internationalen Theaterinstituts Deutschland. Die Projekte werden in Deutschland, der Schweiz, Indien und Tansania gezeigt.

  • Eine barfüßige Person mit dunklen Haaren, schwarzem Anzug und weißem Spitzentop hockt auf blauem Boden und spricht in ein blaues Megafon. Um sie herum stehen mehrere Personen in dunkler Kleidung mit Geigen, Bögen und einem Cello, ihre Gesichter sind nicht im Bild. Im Hintergrund sind gerahmte Schwarz-Weiß-Porträts zu sehen.
    © Gedvilė Tamošiūnaitė
  • Eine Person mit roten Haaren, rotem Top und schwarzem Blazer reckt den Kopf nach oben und ruft in ein rot-weißes Megafon. Daneben spielt eine Person im Nadelstreifenanzug Geige und hält den Bogen hoch über den Kopf. Im Vordergrund spricht eine Person mit dunklen Haaren in ein blaues Megafon. Am Rand sind eine weitere Geige und ein Cello zu sehen. Im Hintergrund hängen große Schwarz-Weiß-Porträts in Rahmen an der Wand.
    © Gedvilė Tamošiūnaitė