Dragana Bulut: Market of Love – Sophiensæle | Freies Theater in Berlin

I know you

I walked with you once upon a dream

I know what you'll do

You'll love me at once

The way you did once upon a dream

La, la, la

(Dornröschen nach Sammy Fain und Jack Lawrence)

Welche Vorstellungen von Liebe verkaufen uns die Massenmedien und wie funktioniert die Liebe in der Partner_innenvermittlungswelt? Ausgehend von diesen Fragen lädt die Performance Market of Love zu einer Untersuchung der Mittel und Wege ein, mit denen die Liebe choreografiert wird – und wirtschaftlich verwertet. Nach welchen Logiken binden wir uns und welchen Mustern folgen wir dabei? Wie werden Emotionen zur Ware? Dragana Bulut seziert das Spiel mit unseren Wünschen und Begierden.

Lady Tremaine: What on earth have you've been doing?

Cinderella: Dreaming, that's all.

Lady Tremaine: Well, then wake up.

(Cinderella von Walt Disney)

Premiere

autorin Dragana Bulut IN ZUSAMMENARBEIT MIT Zeina Hanna, Chris Scherer, Heike Albrecht

Eine Produktion von Dragana Bulut in Kooperation mit Schloss Solitude, Stuttgart und STATION Service for Contemporary Dance, Belgrad. Gefördert aus Mitteln des Ministeriums für Kultur und Information der Republik Serbien sowie von Sekretariat für Kultur der Stadt Belgrad sowie vom Goethe-Institut. Diese Veranstaltung wird ermöglicht durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ im Rahmen der Gastspielförderung Theater aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie der Kultur- und Kunstministerien der Länder. Medienpartner: taz.die tageszeitung

Foto © Heike Albrecht

Dragana Bulut ist Choreografin, Performerin und Forscherin. Sie begreift Theater als öffentliches Forum: als Ort des sozialen Zusammenkommens, an dem die vielfältigen Strukturen und Überschneidungen von Ästhetik, Ökonomie und Emotionen kritisch untersucht werden. Indem sie etablierte Formate in den Rahmen des Theaters überträgt, entstehen Performances, die im Spannungsfeld zwischen materieller und immaterieller Sphäre angesiedelt sind, zwischen Greifbarkeit und Affekt, um den Raum zwischen Realität und Fiktion auszuloten. Diese sozialen Choreografien bringen jene oft übersehenen Verschiebungsprozesse ans Licht, die unser Verhalten als Gesellschaft choreografieren.

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