Noam Brusilovsky: Erich Mühsam in den Sophiensælen – Sophiensæle | Freies Theater in Berlin

Noam Brusilovsky:
Erich Mühsam in den Sophiensælen

In den 1920er-Jahren spricht der jüdisch-queere Anarchist Erich Mühsam auf mehreren Veranstaltungen in den Sophiensælen. Im Gespräch mit Erik Natter von der Gustav Landauer Initiative reflektiert der Künstler Noam Brusilovsky diese Auftritte und Mühsams Bedeutung für anarchistische und sozialistische Bewegungen. Davon ausgehend widmet sich Brusilovsky in einem zweiten künstlerischen Teil des Abends der Frage, wie wir Mühsams Visionen und revolutionäre Gedanken heute wieder aufgreifen und welche Rolle sie in aktuellen gesellschaftlichen Diskursen spielen können.

Von und mit: Noam Brusilovsky
Gast: Erik Natter

Eine Produktion der Sophiensæle. Medienpartner: Missy Magazine, Siegessäule, taz

Noam Brusilovsky wurde 1989 in Israel geboren. Nach dem Besuch der Thelma Yellin High School of the Arts zog er 2012 nach Berlin und studierte Theaterregie an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch. Bereits während seines Studiums inszenierte er erste Hörspiele für den Deutschlandfunk und den SWR. Für seine Produktion Broken German erhielt er 2017 den Deutschen Hörspielpreis der ARD. Im selben Jahr schloss er sein Studium mit der autobiografischen Solo-Performance Orchiektomie rechts ab. Seitdem realisierte Brusilovsky zahlreiche Hörspiele für den SWR, den Deutschlandfunk, den rbb und den WDR und inszenierte in den Sophiensælen, am Münchner Residenztheater, Münchner Volkstheater, Schauspiel Stuttgart, Konzerttheater Bern, Stadttheater Klagenfurt. Seine Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Nestroypreis, dem Deutschen Hörspielpreis der ARD, dem Hörspielpreis der Kriegsblinden und dem Prix Italia.