Noam Brusilovsky: Erich Mühsam in den Sophiensælen – Sophiensæle | Freies Theater in Berlin

Noam Brusilovsky:
Erich Mühsam in den Sophiensælen

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In den 1920er-Jahren spricht der jüdisch-queere Anarchist Erich Mühsam auf mehreren Veranstaltungen in den Sophiensælen. Im Gespräch mit einem Vertreter der Gustav Landauer Initiative reflektiert der Künstler Noam Brusilovsky diese Auftritte und Mühsams Bedeutung für anarchistische und sozialistische Bewegungen. Davon ausgehend widmet sich Brusilovsky den Fragen, welche Rolle die Sophiensæle als Versammlungsstätte für anarchistische und andere linke Gruppen gespielt haben und wie wir Mühsams Visionen und revolutionäre Gedanken aus heutiger Sicht reflektieren und diskutieren können.

Bitte beachten Sie, dass sich Einzelheiten gegebenenfalls bis zum Veranstaltungstag ändern. Sollten Sie deshalb erst nach dem Erwerb Ihres Tickets erfahren, dass die Vorstellung für Sie nicht länger barrierefrei ist, können Sie uns bis 5 Werktage nach der Veranstaltung für eine Ticketrückgabe unter ticketing@sophiensaele.com oder 030 27 89 00 45 kontaktieren (Montag bis Freitag zwischen 10 und 18 Uhr).

Dauer

  • Ca. 120 Minuten ohne Pause

Sprache

  • deutsche Lautsprache
  • geschriebene deute Sprache auf Leinwand projiziert
  • sehr textlastig

Licht

  • eher helle Lichtstimmung
  • es gibt keine Lichtwechsel

Sound

  • mikrofoniertes Gespräch

Sonstiges

  • Projektionen von Bildern sowie Texten (deutsch)

Publikum

  • Stühle mit Lehne, mehrere Sitzsäcke
  • zwei Sitzsackplätze buchbar nach Verfügbarkeit
  • zwei Rollstuhlplätze buchbar nach Verfügbarkeit

Early Boarding

  • Es gibt einen durchgängigen Einlass. die Türen öffnen 10 Minuten vor Beginn der Veranstaltung.

Tickets

  • Über das Kartentelefon reservierbar unter 030 283 52 66, Montag bis Freitag von 16-18 Uhr
  • Über den Online-Ticketshop
  • An der Abendkasse

Weitere Informationen zur Barrierefreiheit am Haus finden Sie außerdem hier.

Von und mit: Noam Brusilovsky

Eine Produktion der Sophiensæle. Medienpartner: Missy Magazine, Siegessäule, taz

Noam Brusilovsky wurde 1989 in Israel geboren. Nach dem Besuch der Thelma Yellin High School of the Arts zog er 2012 nach Berlin und studierte Theaterregie an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch. Bereits während seines Studiums inszenierte er erste Hörspiele für den Deutschlandfunk und den SWR. Für seine Produktion Broken German erhielt er 2017 den Deutschen Hörspielpreis der ARD. Im selben Jahr schloss er sein Studium mit der autobiografischen Solo-Performance Orchiektomie rechts ab. Seitdem realisierte Brusilovsky zahlreiche Hörspiele für den SWR, den Deutschlandfunk, den rbb und den WDR und inszenierte in den Sophiensælen, am Münchner Residenztheater, Münchner Volkstheater, Schauspiel Stuttgart, Konzerttheater Bern, Stadttheater Klagenfurt. Seine Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Nestroypreis, dem Deutschen Hörspielpreis der ARD, dem Hörspielpreis der Kriegsblinden und dem Prix Italia.

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