Haus-Geschichten #3 – Sophiensæle | Freies Theater in Berlin

Zum Ende des Doppeljubiläums blicken die Sophiensæle auf ihre Auseinandersetzungen mit 120 Jahren Hausgeschichte und 30 Jahren Theater der freien Szene zurück: Was wird erzählt, was fehlt, was verbindet sich – und was bleibt unsichtbar? Bisherige künstlerisch forschende Projekte widmeten sich jiddischem Theater, kommunistischen und anarchistischen Bewegungen, Crip-History, antikolonialen Verflechtungen und NS-Zwangsarbeit.

Für die dritte Ausgabe der Haus-Geschichten laden wir unser Publikum zu Suppe, Brot und Getränken ein. Gemeinsam wollen wir darüber sprechen, wie ein Theaterort solidarisch, vielstimmig und widersprüchlich erinnern kann und was davon bis heute nachwirkt. In kleinen Tischrunden tauschen wir uns mit unseren Gästen Anujah Fernando und Heinrich Horwitz über die Rolle von Archiven aus und über künstlerische Strategien, mit denen sich Lücken sichtbar machen und neu oder anders besetzen lassen.

Im Mittelpunkt steht, wie wir heute mit antikolonialer und queerer Geschichtsschreibung umgehen. Als Kulturinstitution in Berlin-Mitte richten wir den Blick dabei besonders auf die Nachbar*innenschaft rund um das Haus und darauf, wie sie sich historisch entwickelt und verändert hat. Wir freuen uns auf den Austausch mit Publikum und Gästen!

Einfach gesagt

Die Sophiensæle feiern 120 Jahre Hausgeschichte und 30 Jahre freies Theater. Zum Ende blicken wir zurück: Was wissen wir? Was fehlt? Wie kann ein Theater an viele Geschichten erinnern? Bei Suppe, Brot und Getränken sprechen wir darüber.

Eintritt frei

Mit: Anujah Fernando, Heinrich Horwitz
Moderation: Elias Capelle, Stefanie Hauser (Sophiensæle)

Eine Produktion von Sophiensæle. Medienpartner: The Berliner, Missy Magazine, Siegessäule, taz, tip Berlin.