Sophienstrasse 18
10178 Berlin-Mitte
Saison 24/25

Julius Deutschbauer:
VON DER GASTFREUNDSCHAFT ZUR BARRIKADE

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Julius Deutschbauer:
VON DER GASTFREUNDSCHAFT ZUR BARRIKADE

Die Gastfreundschaft erzeugt zwei Gruppen von Menschen: die, die geladen sind und die, die nicht geladen sind. „Denn es sind viele eingeladen, doch wenige auserwählt.“ (Matthäus 22, 14) Um die Differenz zwischen geladen oder nicht geladen, drinnen und draußen, den ausschließenden Charakter der Gastfreundschaft, deutlich zu machen, wird Julius Deutschbauer mit FreundInnen und Bekannten an einem öffentlichen Ort in Berlin Mitte eine exklusive Tafel errichten, an einem Un-Ort selbstvergessen ein Festmahl arrangieren und lustvoll im Weg stehen. Die Tafelrunde wird sich über Stunden gnadenlos mit sich selbst beschäftigen, Barrikade sein und den ausschließenden Charakter der Gastfreundschaft zelebrieren. Sie werden die, die drinnen sind und die, die draußen sind, in aller Öffentlichkeit ins, d.h. außer Verhältnis setzen.

Foto © Grygoriew/ Himmelspach

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JULIUS DEUTSCHBAUER, geboren 1961 in Klagenfurt, lebt als Performer, bildender und Plakatkünstler, Filmer und Autor in Wien. Seit 1997 betreibt er die Bibliothek ungelesener Bücher (www.bibliothek-ungelesener-buecher.com). 2008 Gründung der Performancegruppe „Theater des Verhinderns“. Aktuelle Theaterarbeiten: Autrophobie Vergnügungspark, ImPuls Tanz 2012, Wien, PIK - Partei der institutionalisierten Kürzungen, Kampnagel, Hamburg. Mit seinen bildnerischen Arbeiten vertritt ihn die Galerie Patrick Ebensperger, Berlin.

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Berlin Mitte, Start Sophiensaele
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