Making a Difference meets… Tanja Erhart und Sophia Neises

Gespräch

Februar 27 | 19.00 Uhr - 20.30 Uhr
Online

Auf Deutsch - in German

Den Link zur Anmeldung finden Sie HIER
Für die Teilnahme muss die Software Zoom heruntergeladen und deren Datenschutzerklärung zugestimmt werden.

Making a Difference meets... ist eine neue Gesprächsreihe rund um das Thema Tanz und Behinderung. In unserer zweiten Episode sind Tanja Erhart und Sophia Neises zu Gast. Die beiden Künstler*innen sprechen über ihre Wege zum Tanz und die Auseinandersetzung mit Kategorien und Ableismus. Dabei geht es auch um das Finden der eigenen Freiheit außerhalb normativer Maßstäbe und ihre Utopie für eine selbstbewusste und selbstbestimmte Disability Culture. Das Gespräch wird moderiert von Noa Winter.

Tanja ErhartÖsterreicherin in London lebend, beschreibt sich selbst als crip – chronisch kranke und behinderte – Tänzerin und Kulturanthropologin. Sie performte weltweit in Stücken von Claire Cunningham, Michael Turinsky, Candoco Dance Company etc., engagiert sich für individuell zugängliches Tanztraining (u.a. co-leitete sie das Teacher-Training für Making a Difference), unterrichtet und präsentiert auf diversen Veranstaltungen. Zurzeit erforscht Tanja die Bewegungssprachen ihrer 3 body-minds – mit ihrem Rollstuhl, einbeinig oder dreibeinig mit ihren Krücken – und sich selbst als Pleasure Aktivistin für Behindertengerechtigkeit in den Bereichen Tanz, Ableismus, Zugang und care.

Sophia Neises ist freie Performerin, Theaterpädagogin und Behindertenrechtsaktivistin. Ihre künstlerische Praxis erstreckt sich von der prozessorientierten Projektleitung in Tanz- und Theaterprojekten mit Menschen verschiedenster Lebensentwürfe und Diskriminierungserfahrungen bis hin zu Kollaborationen als Performerin in Tanzperformances (u. a. mit Zwoisy Mears-Clarke und Jess Curtis/Gravity). 2019 begann für sie als Künstlerin mit Sehbehinderung eine intensive Auseinandersetzung rund um Audiodeskription als Barrierefreiheitsangebot und Kunstform, welche sie derzeit in Workshops an Theaterhäuser und Künstler*innen der freien Szene heranträgt.

Making a Difference setzt sich ein, dass eine selbstbewusste und sichtbare Community von Tänzer*innen, Choreograf*innen und Performer*innen mit Behinderung die Berliner Tanzszene verändert. Wir laden Neueinsteiger*innen und Tanzerfahrene ein, gemeinsam in Workshops, Residenzen, Gesprächsformaten und Forschungslaboren mehr Vielfältigkeit im zeitgenössischen Tanz zu gestalten.

Das Gespräch findet auf Deutsch statt. Das Publikum kann während des Q&A auf Englisch oder Deutsch sowie in Wort und Schrift teilnehmen und Fragen stellen. Eine Audioaufnahme des Gesprächs sowie ein Transkript werden anschließend online zur Verfügung gestellt. Bei Fragen oder für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: making-a-difference@sophiensaele.com

Warum Zoom?
Wir nutzen Zoom, weil dies aktuell die Plattform mit der größtmöglichsten Barrierefreiheit für eine diverse Gruppe ist. Wer sich für das Webinar registriert, stimmt der Datenschutzvereinbarung von Zoom und damit der Übertragung der eigenen Daten in die USA zu.

Mit Tanja Erhart, Sophia Neises Moderation Noa Winter

Specials

Tanz/Film

Melanie Jame Wolf
TONIGHT

tonight
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FEBRUAR 10 | 19.00 UHR | Premiere
FEBRUAR 11 – 24

Die Popmusik nutzt das kleine Wörtchen TONIGHT in Songs oft als bittersüßes Versprechen. Humorvoll und mit den passenden Rockstarposen geht Melanie Jame Wolf gemeinsam mit Sheena McGrandles und Rodrigo Garcia Alves dieser popkulturellen Poetik und ihrer kommerziellen Ausbeutung auf den Grund.

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Tanz/Film

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Figured + Flush

figured
Figured | © Martin Rottenkolber

FEBRUAR 20 | 19.00 UHR | Premiere
FEBRUAR 21 – MÄRZ 06

In Figured und Flush setzt sich Sheena McGrandles mit radikaler Zeitlichkeit auseinander. Mit viel Liebe zum Detail deckt Figured die Absurdität und Künstlichkeit von Alltagsgesten auf. Flush bricht in Anlehnung an Gertrude Stein lineare und traditionelle Formen des Erzählens auf – die vielleicht sogar eine neue lesbische Zeitrechnung und Ästhetik evozieren.

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