markus&markustheaterkollektiv: Ibsen: Peer Gynt – Sophiensæle | Freies Theater in Berlin

markus&markustheaterkollektiv: Ibsen: Peer Gynt

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Du bist kein Kaiser; du bist eine Zwiebel. Jetzt will ich dich einmal schälen, mein Peer! Hier ist das Goldgräber-Ich; der Pelzjäger an der Hudsonsbai. Hier der Altertumsforscher, und hier der Prophet. Das hört ja nicht auf! Immer Schicht noch um Schicht! Kommt denn der Kern nun nicht endlich ans Licht?!

Peer Gynt ist ein begnadeter Tänzer, Frauenheld, Pilot. Er weiß mit dem Maschinengewehr umzugehen. Doch der Knopfgießer will seine Seele wie eine missratene Bleifigur umschmelzen. Entgehen kann er diesem Schicksal nur, wenn er beweisen kann, dass er in seinem Leben er selbst gewesen ist. Peer hat neun Kinder, doch er kann sie nicht treffen, weil eine Mauer gebaut wurde. Peer Gynt ist dement. Was ist es, das Selbst? Und wer entscheidet, wessen Realität hier gilt?

TICKET-RABATTE PERFORMING ARTS FESTIVAL

Beim einem Kauf von mehreren Tickets über Reservix werden Rabatte angeboten. Dieses Angebot betrifft sämtliche Veranstaltungen des Performing Arts Festivals vom 27.-29.05.2016. Alle Infos sowie die Buchungsoptionen finden Sie hier

MARKUS&MARKUS SIND Katarina Eckold, Lara-Joy Hamann, Manuela Pirozzi, Markus Schäfer, Markus Wenzel GAST Herbert


Eine Produktion von markus&markus in Koproduktion mit Gessnerallee Zürich, ROXY Birsfelden, LOT Braunschweig und SOPHIENSÆLE. Gefördert aus Mitteln des Regierenden Bürgermeisters von Berlin - Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten, sowie von Fonds Darstellende Künste e.V., MWK Niedersachsen, Stiftung Niedersachsen und Kulturbüro der Stadt Hildesheim. Mit freundlicher Unterstützung von Funk.

Fotos: Paula Reissig

Lara-Joy Bues, Katarina Eckold, Markus Schäfer und Markus Schmans arbeiten seit 2012 als markus&markustheaterkollektiv zusammen. Ihre Arbeiten zeichnen sich aus durch eine intensive Recherche, deren Ergebnis eingefangen auf der Videoebene einen elementaren Baustein der Inszenierungen bildet. Sie sprechen nicht über ein Thema, sondern aus ihm heraus. Es kommen Menschen zu Wort, die das jeweilige Thema unmittelbar betrifft: Ihre Protagonist*innen. Für ihre Arbeit wurden sie mit dem George Tabori Förderpreis und dem Preis des Best-Off-Festivals der Stiftung Niedersachsen ausgezeichnet.

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