Markus&Markus Theaterkollektiv: Matrix Reinsurance | Nov 07, 08, 09, 10 | Hochzeitssaal – Sophiensæle | Freies Theater in Berlin

markus&markustheaterkollektiv: Matrix Reinsurance

Eine transparente Parabelschablone schwebt mittig im Bildvordergrund. Im Hintergrund sind verschwommen große Gebäude erkennbar.

Für uns ist es nur eine Kreuzung, ein Haus am Fluss, ein Auto mit Spurhalteassistenz. Für sie sind es Zahlen, voraussehbare Gefahren, kalkulierbare Risiken.

Die drei größten Rückversicherungsunternehmen der Welt befinden sich vor unserer Haustür: Die Münchener Rück, die Swiss Re und die Hannover Rück. Rückversicherungen sind die Versicherungen hinter den Versicherungen. Sie bleiben meist im Verborgenen, weil sie die einzelnen Bürger*innen nicht direkt betreffen. Und doch schweben ihre Zahlen und Vektorenpfeile ständig um alles herum. Hier werden die großen Rechnungen aufgemacht, die Risiken abgewogen, die Gefahren lokalisiert; hier wird das Spiel definiert – und Realität konstruiert. Hier wird – durch die Verdatung in Form von Tabellen – eine Risikomatrix erschaffen.

Nach Titanic II beschäftigt sich das Markus&Markus Theaterkollektiv im zweiten Teil ihrer Dokumentartheater-Blockbuster-Trilogie nun mit dieser berechneten Welt, angelehnt an das Matrix-Universum. Nach Matrix (1999), Matrix Reloaded (2003), Matrix Revolutions (2003) und Matrix Resurrections (2021) kommt nun endlich: Matrix Reinsurance (2024).

Premiere Ticket

Wenn aus den folgenden Informationen Fragen offenbleiben, wenden Sie sich gerne an Stefanie Hauser unter barrierefreiheit@sophiensaele.com oder 030 27 89 00 35.


Dauer

  • 90 Minuten ohne Pause

Sprache

  • Deutsche Lautsprache

Licht

  • Die Lichtstimmung ist dunkel.
  • Es gibt durch Videoprojektionen erzeugtes flackerndes Licht.

Sonstiges

  • Es gibt Videoprojektionen. Die Projektionen erzeugen flackernde Effekte.
  • Es wird einen Windzug geben, der durch den Publikumsbereich geht.
  • Es wird Bühnennebel eingesetzt.

Interaktion

  • Es werden Glcükskekse im Publikum verteilt
  • Teile des Publikums werden im Publikum angesprochen, um zu würfeln. Es wird niemand auf die Bühne gebeten.

Publikum

  • Bestuhlte Tribühne
  • 2 Sitzsackplätze buchbar nach Verfügbarkeit
  • 2 Rollstuhlplätze buchbar nach Verfügbarkeit

Early Boarding

Falls die Tür zum Saal aus künstlerischen Gründen erst sehr kurz vor Vorstellungsbeginn öffnet, besteht die Möglichkeit zum Early Boarding.

Tickets

  • Über das Kartentelefon reservierbar unter 030 283 52 66, Montag bis Freitag von 16-18 Uhr
  • Über den Online-Ticketshop
  • An der Abendkasse

Weitere Informationen zur Barrierefreiheit am Haus finden Sie außerdem hier.

Konzept, Umsetzung: Lara-Joy Bues, Katarina Eckold, Markus Schäfer, Markus Schmans
Bühne, Kostüm: Clara Hertel
Lichtdesign: Anahí Pérez
Vermittlung: Daria Bertram

Eine Produktion von Markus&Markus Theaterkollektiv in Koproduktion mit Sophiensæle. Gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds. Gefördert durch MWK Niedersachsen, Stiftung Niedersachsen, Stadt Hildesheim und die Friedrich Weinhagen Stiftung. Medienpartner: Missy Magazine, Siegessäule, taz.

Lara-Joy Bues, Katarina Eckold, Markus Schäfer und Markus Schmans arbeiten seit 2012 als markus&markustheaterkollektiv zusammen. Ihre Arbeiten zeichnen sich aus durch eine intensive Recherche, deren Ergebnis eingefangen auf der Videoebene einen elementaren Baustein der Inszenierungen bildet. Sie sprechen nicht über ein Thema, sondern aus ihm heraus. Es kommen Menschen zu Wort, die das jeweilige Thema unmittelbar betrifft: Ihre Protagonist*innen. Für ihre Arbeit wurden sie mit dem George Tabori Förderpreis und dem Preis des Best-Off-Festivals der Stiftung Niedersachsen ausgezeichnet.

  • Einer der Performer von Markus&Markus steht vor einem Fadenvorhang, auf den Wohnhäuser projeziert sind. Die Person ist halb in Bühnennebel gehüllt.
    © Gedvilė Tamošiūnaitė
  • Ein Performer von Markus&Markus steht vor einem Fadenvorhang, auf den ein lebensgroßes Bild von ihm projeziert ist. Der Performer hebt seine Hand auf die Höhe der Hand der Projektion.
    © Gedvilė Tamošiūnaitė
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    © Gedvilė Tamošiūnaitė
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    © Gedvilė Tamošiūnaitė