Melanie Jame Wolf: Highness – Sophiensæle | Freies Theater in Berlin
Melanie Jame Wolf:
Highness
Meisterinnen* ihres Fachs, Drag-Superstars, Alternde Queers, echte Monarchinnen: Was macht eine Queen zur Queen? Highness setzt sich mit den Vorstellungen des majestätisch Weiblichen auseinander – vom prekären Arbeitsalltag für die Krone, über die facettenreichen Erzählungen rund um Blut, Geschichte und Hoheitsgebiete bis hin zur Beziehung zu den eigenen Untertanen. Welche Tricks sollte frau beherrschen, um an der Macht zu bleiben? Wie erscheint sie wie geboren für dieses Amt? Es absolut zu verdienen und dabei nie zu vergessen, was es heißt zu dienen? Soft Power vs. kleine Tyranninnen mit Beinamen von Iron Lady bis Virgin Queen. Wie stehen Macht und Vermächtnis zueinander in Beziehung? Und was bleibt als Vermächtnis, wenn eine Frau* ihren königlichen Körper opfert?
Highness markiert den zweiten Teil der Performance-Trilogie zu weiblichen Archetypen, die 2015 mit Mira Fuchs begann. Teil dieser Performance ist ein Video, das in Zusammenarbeit mit dem Künstler Sam Smith entstand.
TEXTE, CHOREOGRAFIE, VIDEO, PERFORMANCE Melanie Jame Wolf VIDEO, SET Sam Smith KOSTÜME Veronika Schneider SOUNDDESIGN Annika Henderson, Savage Amusement KÜNSTLERISCHE BERATUNG Sharon Smith TANZ Louise Trueheart, Alistair Watts PRODUKTION björn&björn
Eine Produktion von Melanie Jame Wolf/Savage Amusement. Gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa. Mit freundlicher Unterstützung des Australia Council for the Arts, Arts House Melbourne, Metro Arts Brisbane und Schwankhalle Bremen. Medienpartner: taz.die tageszeitung
Melanie Jame Wolfmacht Kunstwerke, Performances und Texte über Macht, Persona und das Phänomen des „Showbusiness“: das Grenzwertige, das Überzeugende, das Täuschende, das Inszenierte und das Performative im Politischen, Theatralischen und Alltäglichen. Ihre Arbeit erforscht die Verletzlichkeit des Live-Moments und den Körper als widerspenstiges politisches Rätsel. Diese Untersuchungen werden durch Formveränderung und das Spiel mit der Sprache auf überraschende und humorvolle Weise ausgedrückt.
Ihre Arbeiten wurden unter anderem gezeigt im Künstlerhaus Bethanien, im Kunstmuseum Basel – Gegenwart, bei KW – Institute for Contemporary Art, HAU – Hebbel am Ufer, im Kiasma Museum of Contemporary Art, in der nGbK, in der Schirn Kunsthalle, bei The National 2019: New Australian Art (Biennale), beim VAEFF – Film Festival NYC, bei Arts Santa Monica, im Schwulen Museum, in den Sophiensælen, an den Münchner Kammerspielen, im Arts House Melbourne, beim Kasseler Dokfest, im KINDL, bei Bärenzwinger Berlin, SOPHIE TAPPEINER sowie im Institute of Modern Art Brisbane.