Melanie Jame Wolf: Mira Fuchs – Sophiensæle | Freies Theater in Berlin

Unter dem Pseudonym Mira Fuchs arbeitete die Performancekünstlerin Melanie Jame Wolf acht Jahre lang in Melbourne als Stripperin. Aus ihren Erfahrungen schreibt sie nun die fragmentierten Memoiren eines Körpers, der zum Experten für dieses spezifische Bewegungsmaterial geworden ist. Aus dem Vokabular einer auf Routine und Wiederholung beruhenden Körperpraxis heraus, stellt sie sich den Fragen und Widersprüchen von Feminismus, Sexualität, performativer Intimität und Tanz als Arbeit.

Die Australierin MELANIE JAME WOLF zeigt unter dem Label Savage Amusement Performances, die oft mit one-on-one Formaten umgehen.

Premiere

CHOREOGRAFIE, PERFORMANCE Melanie Jame Wolf / Savage Amusement SOUNDDESIGN two4k / Carl Anderson

DAUER ca. 60 Minuten

Mit freundlicher Unterstützung von Arts House Melbourne.

Foto © Damian Stephens

Melanie Jame Wolfmacht Kunstwerke, Performances und Texte über Macht, Persona und das Phänomen des „Showbusiness“: das Grenzwertige, das Überzeugende, das Täuschende, das Inszenierte und das Performative im Politischen, Theatralischen und Alltäglichen. Ihre Arbeit erforscht die Verletzlichkeit des Live-Moments und den Körper als widerspenstiges politisches Rätsel. Diese Untersuchungen werden durch Formveränderung und das Spiel mit der Sprache auf überraschende und humorvolle Weise ausgedrückt.

Ihre Arbeiten wurden unter anderem gezeigt im Künstlerhaus Bethanien, im Kunstmuseum Basel – Gegenwart, bei KW – Institute for Contemporary Art, HAU – Hebbel am Ufer, im Kiasma Museum of Contemporary Art, in der nGbK, in der Schirn Kunsthalle, bei The National 2019: New Australian Art (Biennale), beim VAEFF – Film Festival NYC, bei Arts Santa Monica, im Schwulen Museum, in den Sophiensælen, an den Münchner Kammerspielen, im Arts House Melbourne, beim Kasseler Dokfest, im KINDL, bei Bärenzwinger Berlin, SOPHIE TAPPEINER sowie im Institute of Modern Art Brisbane.

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