T.Will NEW TECHNIQUES II: RESIDENCY SHOWING

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    © Thyago Sainte
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Film Release + DJ Set
Mai 18-29
Online
keine Sprache

Mai 17 | 19 Uhr | ARTIST TALK

Am 17.05. um 19 Uhr treffen T.Will und Nkisi die Tanzwissenschaftlerin Mariama Diagne und unseren Tanzdramaturgen Mateusz Szymanówka für einen Artist Talk auf Zoom. Das Gespräch findet auf Englisch statt und wird simultan in deutsche Lautsprache übersetzt. Zur Anmeldung geht es HIER. Für die Teilnahme muss die Software Zoom heruntergeladen und deren Datenschutzerklärung zugestimmt werden. Zur Zoom-Anleitung geht es hier.

Mit dem Abspielen des Videos stimme ich der Datenschutzerklärung von Vimeo und damit auch der Übertragung von Daten in die USA zu.

>> Set von MCMLXXXV auf Soundcloud anhören

Im Rahmen des Residenzprogramms NEW TECHNIQUES laden wir zu einem zweiten Online-Showing ein. T.Will gibt Einblicke in seine Recherche rund um die Wechselbeziehung von Race, Gender und Melancholie. Am 15. Mai veröffentlichen wir hier auf unserer Website ein DJ-Set von MCMLXXXV und ein Tanzvideo, das in den Sophiensælen in Zusammenarbeit mit Nkisi, Thyago Sainte, Kévin F. E. Bonono und Lucas Leclere gedreht wurde. Außerdem treffen T.Will und Nkisi am 17.5 die Tanzwissenschaftlerin Mariama Diagne (IKM - Institut für Kulturmanagement und Gender Studies, Wien) für ein Künstler*innengespräch auf Zoom.

„Trompoppies“ ist ein Afrikaans-Wort für Tambourmajoretten, die in Uniform Formationstänze aufführen. Während der Residenz widmete sich T. Will einem der wichtigsten choreografischen Elemente dieser Tänze – den präzisen Handgesten. Der Choreograf verbindet Bewegungen der Trompoppies mit den melodramatischen Gesten weißer Diven und der heftigen Gestik, die mit dem Image Schwarzer männlicher Rap-Stars verknüpft ist, und erforscht so die performative Dimension von Race und Gender. Die Praxis ermöglicht eine neue Form von Sensibilität und Weichheit in der kulturellen Repräsentation Schwarzer Männlichkeit und öffnet diese für queere Lesarten.

Mit dem Residenzprogramm NEW TECHNIQUES wollen die Sophiensæle Tanzschaffende unterstützen, die bisher noch nicht von einer strukturellen Förderung profitiert haben. Bis Ende 2021 wird pro Halbjahr ein*e Choreograf*in mit künstlerischem Team für einen Monat an der Residenz teilnehmen. Im November/Dezember 2020 erforschten Rodrigo Garcia Alves und Liz Rosenfeld Fragen des Sterbens und der Queer Care, im März 2021 setzte sich T. Will mit dem Zusammenhang von Race, Gender und Melancholie auseinander und im November 2021 wird Angela Alves zum Thema Lust und Visualisierung arbeiten. Die Sophiensæle sind eines von neun Berliner Produktionshäusern, die am Pilotprojekt Residenzförderung Tanz der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa teilnehmen.

T.Will ist ein Performer und Künstler, der zwischen Berlin und Bern lebt. In seiner künstlerischen Arbeit erforscht er das Spektrum von Rhythmus und Klang in Bezug auf den Körper und seine Umgebung. T.Will studierte an der PARTS School For Contemporary Dance in Brüssel und an der Hochschule der Künste Bern und hat mit Eszter Salamon, Jérôme Bel, Ligia Lewis, Trajal Harrell, Meg Stuart, Andros Zins-Browne, Alex Baczyński-Jenkins, Young girls reading group, Kat Valaster, PRICE und mit dem Cullberg Ballet unter Deborah Hay und Jeftha Van Dinther gearbeitet.

Konzept, Regie, Choreografie T.Will Musik Nkisi Performance Nkisi, Kévin F. E. Bonono, T.Will Regie, Fotografie Thyago Sainte Styling Lucas Leclere

Das Residenzprogramm NEW TECHNIQUES ist gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa im Rahmen des Pilotprojekts Residenzförderung Tanz.

Spielplan
T.Will
NEW TECHNIQUES II: RESIDENCY SHOWING
Tiran_press7_©Thyago Sainte_HP
Mai 18-29

Mai 17 | 19 Uhr | ARTIST TALK Zur Anmeldung geht es HIER

Im Rahmen des Residenzprogramms NEW TECHNIQUES laden wir zum Online-Showing von T.Will ein, der gemeinsam mit seinem Team Einblicke in ihre Recherche rund um die Wechselbeziehung von Race, Gender und Melancholie gibt. >> Hier geht es zum Film + DJ Set

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Joana Tischkau
BEING PINK AIN'T EASY
BeingPink_©DorotheaTuch_4926_HP
Mai 20 | 16.00 Uhr
Mai 21-31
Juni 01 02 03
10/5 Euro
Tickets

Gangstas, Pimps und Hoes: Die US-Rap-Welt ist durchtränkt von Bildern übersteigerter Männlichkeit. Joana Tischkau nimmt dies zum Anlass, die Fragilität sozialer Konstruktionen wie Race und Geschlecht sichtbarzumachen. Wir zeigen die Performance als Filmfassung.

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Julian Warner
AFTER EUROPE. BEITRÄGE ZUR DEKOLONIALEN KRITIK
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Mai 20 | 19.00 Uhr
Eintritt frei

Im Rahmen des Festivals After Europe lud der Kurator Julian Warner im Herbst 2019 zu einem Symposium an die Sophiensæle ein, um mit seinen Gästen über zentrale – und streitbare – Begriffe und Fragestellungen rund um Postkolonialismus, Dekolonisierung und Identitätspolitik zu sprechen. Nun ist eine editierte Version der Diskussion im Verbrecher Verlag erschienen.

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KRISTINA + KAROLINA DREIT, ANNA TRZPIS-MCLEAN
FASHIONSHOW: WORKING CLASS DAUGHTERS
Fashionshow Working Class Daughters_Foto neu_c_Kristina Dreit_HP
Mai 26 | 15.00 Uhr
Mai 27 28 29 30
Eintritt frei

Im Rahmen von PAF Introducing … verhandelt die Online-Installation Fragen von Klasse, Geschlecht und Migration. Auf subtile Weise wird mit Konventionen von Fashion-Shows gespielt und auf ein aktuelles Phänomen verwiesen, bei dem sogenannte „Workwear“ in High Fashion-Kontexten Einzug hält. What's classy if you're rich, but trashy, if you're poor?

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KRISTINA + KAROLINA DREIT, ANNA TRZPIS-MCLEAN
Artist Talk
Fashionshow Working Class Daughters_Foto neu_c_Kristina Dreit_HP
Mai 28 | 20.00 Uhr

Mit dem ARTIST TALK gibt es die Möglichkeit, das Projekt Working Class Daughters und die Themen der Arbeit weiter kennenzulernen.

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hannsjana
Die große M.I.N.T.-Show
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Mai 29 30 | 18.00 Uhr
Mai 31 | 19.00 Uhr
Juni 01 | 19.00 Uhr
Solidarische Preisstufen 5-25 Euro
Tickets

Die große M.I.N.T.-Show goes online! hannsjana programmieren im Rahmen des Performing Arts Festivals 2021 in gewohnt humorvoller Manier ein Zoom-Meeting in eine Late-Night-Show um und stellen sich den Ausgrenzungsmechanismen wissenschaftlicher Disziplinen.

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Specials
Festival
Tanztage Berlin 2021
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© Jan Grygoriew

JANUAR 07 bis ∞

Liebes Publikum, liebe Freund*innen der Tanztage Berlin,

aufgrund der anhaltend unsicheren Planungssituation müssen wir euch schweren Herzens mitteilen, dass das Festival – nach dreimaliger Verschiebung seit Januar 2021 – in diesem Jahr nicht stattfinden wird. Die zwölf geplanten Performances haben eine Einladung zur nächsten Ausgabe der Tanztage im Januar 2022 erhalten. Den Künstler*innen sind ihre Produktions- bzw. Wiederaufnahmeförderung und Ausfallhonorare ausgezahlt worden. Sie haben Probenräume sowie dramaturgische Unterstützung während der gesamten Spielzeit erhalten, sodass die künstlerischen Arbeiten nun fertig und bereit sind, um live präsentiert zu werden. Am 1. Juli veröffentlichen wir zudem eine neue Ausschreibung für die Tanztage Berlin 2022.

Wir möchten uns bei den Künstler*innen und unserem Publikum für die Geduld und das Verständnis bedanken. Außerdem haben wir uns sehr über das Interesse am Online-Kickoff der Tanztage im Januar gefreut – die Podcasts zum Online-Kickoff findet ihr weiterhin auf unserer Webseite
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