Sophienstrasse 18
10178 Berlin-Mitte
Saison 24/25
Tanz/Performance Ticket Premiere
12:00–15:00
Festsaal
Workshop
20:00
Hochzeitssaal
Tanz Ticket Premiere
20:00
Hochzeitssaal
20:00
Hochzeitssaal
20:00
Hochzeitssaal
Tanztheater Ticket Premiere
Tanztheater Ticket
Tanztheater Ticket
Tanztheater Ticket
17:00
Start: Zur letzten Instanz (Waisenstraße 14-16, 10179 Berlin)
Performativer Spaziergang Ticket
Tanz Ticket Premiere

Vernissage

venus-solomon
Vernissage
Ausstellung
In deutscher und englischer Lautsprache, sowie in deutscher Gebärdensprache

Die Ausstellung ist vom 01. September 2022 bis zum 30. Januar 2023 im Schwulen Museum Berlin zu sehen. Das Tragen einer FFP2 Maske ist in der Ausstellung verpflichtend. Sollte dies aus Barrieregründen nicht möglich sein, informieren Sie das Schwule Museum bitte vor Ihrem Besuch.

„Sexuelle Minderheiten und Menschen mit Behinderungen teilen eine Geschichte der Ungerechtigkeit: Beide wurden von der Medizin pathologisiert, von der Religion verteufelt, bei der Wohnungssuche, auf dem Arbeitsmarkt und im Bildungswesen diskriminiert, in der Repräsentation stereotypisiert, von Hassgruppen zum Opfer gemacht und gesellschaftlich isoliert, oft in ihren Herkunftsfamilien.“ – Carrie Sandahl

Eine Woche vor dem Auftakt unseres Performancefestivals Queering the Crip, Cripping the Queer eröffnet das Schwule Museum die gleichnamige Ausstellung. Diese eröffnet vielfältige Perspektiven auf Geschichte, Kultur und Aktivismus an der Schnittstelle von Queerness und Behinderung. Mit einer Begrüßung durch den Vorstand des SMU und Eröffnungsreden der Kurator*innen Kenny Fries und Birgit Bosold ist dieser Abend dieser einzigartigen Ausstellung gewidmet.

Queering the Crip, Cripping the Queer erforscht als erste internationale Ausstellung die vielfältigen geschichtlichen, kulturellen und politischen Schnittstellen von Queerness und Behinderung. Die Ausstellung hinterfragt die Fantasie des idealen Körpers mit Kunstwerken von 24 internationalen, zeitgenössischen Künstler*innen. In einer kreativen Gegenüberstellung von historischen Gegenständen einerseits und aktuellen Zeichnungen, Gemälden, Fotografien, Performancevideos und Audioarbeiten zeigen die Kurator*innen Birgit Bosold, Kate Brehme, Kenny Fries, wie queere/behinderte Künstler*innen Geschichte(n) mit Stolz und Empowerment aneignen. Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.

Gebäude

Das Museum ist mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen (Details weiter unten). Es gibt keine barrierefreie Parkmöglichkeiten in der Nähe. Es gibt wenige kostenpflichtige Parkmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe.

Ein stufenfreier Eingang ist für alle Besuchenden über den Hof möglich. Bitte nutzen Sie das offene Tor zur linken Seite des Haupteingangs. Die Eingangstür zum Museum befindet sich auf der rechten Seite und wird offen stehen. Bei Problemen betätigen Sie bitte die Klingel oder wählen Sie unsere Kontaktnummer: 030 69 59 92 62

Der Weg in den Hof ist gepflastert. Er hat eine leichte Steigung von unter 5%. Der Eingang ist die erste Tür auf der rechten Seite. Hier ist das Café. Rollstühle oder Gehhilfen können in einem bewachten Bereich abgestellt werden. Die Ausstellungen, das Café und die Bibliothek sind ebenerdig oder über Rampen und Aufzüge zugänglich.

Es gibt zwei rollstuhlgerechte Toiletten mit hochklappbaren Haltegriffen. Die Bewegungsflächen der Toiletten betragen vor dem WC 130 x 150 cm. Die Toilette im Foyer hat rechts neben dem WC 70 x 90 cm Platz. Die Toilette zwischen Raum 3 und 4 hat links neben dem WC 70 x 90 cm Platz. Die Exponate und Informationen sind überwiegend im Sitzen sichtbar.

Die Türen und Durchgänge im Museum sind mindestens 90 cm breit. Der Zugang zur Bibliothek erfolgt ebenfalls über den Hof.
Im Innenhof bitte ein zweites Mal bei „Museum Verwaltung“ klingeln. Den Aufzug in den 1. Stock nehmen. Die Aufzugstür ist 90 cm breit, die Kabine 110 x 140 cm tief. Die Bewegungsfläche vor dem Fahrstuhl ist 150 x 130 cm.

Weitere Information

Es gibt eine Garderobe mit Schließfächern. Assistenzhunde dürfen in alle Räume mitgebracht werden. Der Eingang ist nicht visuell kontrastreich gestaltet. Die Toiletten sind all-gender und Einzelkabinen, die nach Funktion nutzbar sind. Die Exponate sind allgemein gut ausgeleuchtet. Die Informationen zu den Exponaten werden schriftlich vermittelt und sind überwiegend visuell kontrastreich gestaltet.

Interpretation

Informationen zu den Ausstellungen sind als DGS-Video verfügbar. Für Queering the Crip, Cripping the Queer bieten wir jeden Monat Führungen in DGS an. Führungen in DGS können auch für Gruppen gebucht werden. Es besteht die Möglichkeit Führungen durch alle Ausstellungen in deutscher Lautsprache mit DGS-Verdolmetschung zu buchen. Es entstehen keine zusätzlichen Kosten.

Akustische Informationen sind in den meisten Fällen über Texte zugänglich.Informationen sind nicht in Braille- oder Prismenschrift verfügbar, es gibt aber einen Audio-Guide geben und eine Vielzahl an taktilen Interpretationen der Kunstwerke.
Informationen sind nicht in einfacher Sprache verfügbar. Auf Nachfrage bieten wir bei Führungen und Veranstaltungen Phonak Geräte zur Hörunterstützung an. Die Hörunterstützung ist nutzbar mit Kopfhörer oder über T-Spule mit dem Hörgerät.

Schwules Museum bemüht sich Informationen zu Barrieren transparent zu machen und arbeitet daran, diese weiter abzubauen. Wenn Sie Hinweise oder Fragen haben, melden Sie sich gerne: kontakt@schwulesmuseum.de oder rufen Sie an 030 69 59 90 50. 

Öffentliche Verkehrsmittel

U Nollendorfplatz: U1, U2, U3 & U4, Bus M19, 106 & 187
U Kurfürstenstraße: U1
Lützowstraße/Potsdamer Straße: Bus M48 & M85 Lützowplatz: Bus 100, 106, 187 & M29

venus-solomon
"Venus de Milo (Aphrodite from Melos),” ca. 150- 125 BC, Wikimedia Commons, CC-BY; “Self Portrait with Robert Andy Coombs in My Dorm Room," detail, 2019, © Joey Solomon, Manhattan, New York
Schwules Museum