Sophienstrasse 18
10178 Berlin-Mitte
Saison 24/25
Post-Drag-Comedy Ticket

Henrike Iglesias, Frank Häusermann, Olivia Hyunsin Kim, Rabea Lüthi:
SPACE DUDES – Einmal hin und zurück

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Henrike Iglesias, Frank Häusermann, Olivia Hyunsin Kim, Rabea Lüthi:
SPACE DUDES – Einmal hin und zurück
Performance
Dauer: 1h
Deutsch, mit deutschen und englischen Übertiteln
10€/15€

Premiere

Freitag, 23.02.2024 | Vorstellung mit deutscher Audiodeskription. Die vorangehende Tastführung findet von 19:00 Uhr bis 19:30 Uhr statt.

Sonntag, 25.02.2024 | Vorstellung mit deutscher Audiodeskription. Die vorangehende Tastführung findet von 17:00 Uhr bis 17:30 Uhr statt. 

Für Audiodeskription und Abholservice können Sie sich Montag bis Freitag zwischen 10:00 und 18:00 Uhr via 030 27 89 00 30 oder barrierefreiheit@sophiensaele.com anmelden.

Alle Vorstellungen finden als Relaxed Performance statt.

Sophiensæle Hintergrund: Abendzettel SPACE DUDES – Einmal hin und zurück

Text in Leichter Sprache

SPACE DUDES ist ein Theater-Stück und heißt auf Deutsch „Welt-All-Typen“.
Wir sind eine Gruppe von fünf Menschen und wir wollen zusammen ins Welt-All fliegen.
Das ist aber sehr teuer. 
Auf der Bühne zeigen wir euch, warum wir diese Reise verdient haben.
Und bringen euch das Welt-All in den Theater-Saal!

 

Text in schwerer Sprache

Wir wollen ins All! Emissionen und fragwürdige Milliardäre hin oder her: Der Weltraum ist spannend und soll uns zu neuen Kunstwerken inspirieren! Wenn Elon Musk und die NASA das Ziel haben, „das All für alle zugänglich zu machen“ – wer sind dann alle? Für SPACE DUDES – Einmal hin und zurück taucht die Space-Crew, bestehend aus Henrike Iglesias, Frank Häusermann (Theater HORA), Olivia Hyunsin Kim und Rabea Lüthi, ab in die Bildwelten des Outer Space und ins Genre der Mockumentary. In einem Live-Bewerbungsvideo wollen die Künstler*innen Raumfahrtunternehmen und Organisationen davon überzeugen, dass sie sich ihre Plätze auf einem gesponserten Orbitalflug verdient haben. Gemeinsam hinterfragen sie die touristische Erschließung des Weltalls, reiben sich an ihrer Faszination für Space Dudes und greifen tief in die Trickkiste der Theatermittel, um auch dem Publikum ein Stück Universum zugänglich zu machen.

Die Performance ist eine Kollaboration zwischen dem Theaterkollektiv Henrike Iglesias, dem Schauspieler Frank Häusermann, der in Berlin ansässigen Choreografin, Regisseurin und Performerin Olivia Hyunsin Kim und dem*der Performer*in Rabea Lüthi.

Mit dem Abspielen des Inhalts stimme ich der Datenschutzerklärung von Vimeo und damit auch der Übertragung von Daten in die USA zu.

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Wenn aus den folgenden Informationen Fragen offenbleiben, wenden Sie sich gerne an die Kommunikationsabteilung unter barrierefreiheit@sophiensaele.com oder 030 27 89 00 35. Bitte beachten Sie, dass sich Einzelheiten gegebenenfalls bis zum Veranstaltungstag ändern. Sollten Sie deshalb erst nach dem Erwerb Ihres Tickets erfahren, dass die Vorstellung für Sie nicht länger barrierefrei ist, können Sie uns bis 5 Werktage nach der Veranstaltung kontaktieren für eine Ticketrückgabe unter ticketing@sophiensaele.com oder 030 27 89 00 45 (Montag bis Freitag zwischen 10 und 18 Uhr).

Dauer

  • 60 Minuten

Sprache

  • Deutsche Lautsprache
  • Deutsche und englische Übertitel

Audiodeskription

  • Die Vorstellungen am 23. und 25. Februar finden mit deutscher Audiodeskription statt.
  • Die vorangehende Tastführung am 23. Februar findet um 19 Uhr statt und am 25. Februar um 17 Uhr. Der Treffpunkt für die Tastführungen ist vor der Abendkasse im Hof.
  • Bei Bedarf bieten wir vor den Tastführungen einen Abholservice für blinde und sehbehinderte Personen von den nahegelegenen S- und Tram-Stationen an. Diese sind S-Bahn Hackescher Markt, die U-Bahn Weinmeisterstraße oder die Tramstation Weinmeisterstraße/Gipsstraße. Um den Abholservice in Anspruch zu nehmen, kontaktieren Sie uns bitte innerhalb unserer Geschäftszeiten (Montag bis Freitag zwischen 10 und 18 Uhr) unter 030 27 89 00 35 oder barrierefreiheit@sophiensaele.com.
  • Mehr Informationen zu Audiodeskriptionen und Abholservice an den Sophiensaelen finden Sie hier.

Licht

  • Es gibt sehr dunkle Szenen, aber das Licht im Publikumsbereich bleibt die ganze Zeit über schwach an. Gerade am Anfang und am Ende ist es sehr dunkel im Raum.
  • Es ist generell eher dunkel, in einigen Szenen wird farbiges (vor allem blaues und rotes) Licht verwendet.
  • Es werden schnelle Lichtwechsel eingesetzt.
  • In der Bühnenmitte befindet sich eine Konstruktion an der LED-Lampen angebracht sind, die sich in einzelnen Szenen bewegen oder blinken.
  • In mehreren Szenen tragen die Performer*innen Stirnlampen. Die Lichtkegel der Stirnlampen bewegen sich durch den Raum und können für einen kurzen Moment auch Menschen im Publikum blenden.
  • In vielen Szenen wird leichtes Gegenlicht verwendet. Am Ende projiziert ein Beamer direkt ins Publikum. Wer Gegenlicht vermeiden will, sucht sich am besten einen Platz am Rand der Tribüne.
  • Es werden Videoinhalte auf zwei Leinwände projiziert. In den Projektionen werden folgende Inhalte gezeigt:
    • vor-produzierte Interview Sequenzen der Performer*innen
    • Aufnahmen eines Raumschiff-Modells
    • Animationen des Weltalls
    • Live-Videos von der Performance. Die Live-Videos werden von einer Handkamera übertragen.
  • Auf die beiden Leinwände werden auch die englischen und deutschen Übertitel projiziert.

Sound

  • Die Performer*innen sprechen verstärkt durch ein Mikrofon. So sind auch andere Geräusche wie Atmen verstärkt hörbar.
  • Es gibt oft Hintergrundgeräusche und Musik und es wird ein Synthesizer verwendet.
  • Geräusche von Ventilatoren, Wind und Motoren sind immer wieder hörbar, außerdem andere technische Geräusche und wiederholtes Piepen.
  • Es wird auch Audio-Einspielungen einer Stimme geben.
  • Es werden Walkie-Talkies auf der Bühne genutzt, die Rauschen können und das Signal nicht immer klar hörbar übertragen.
  • Die Performer*innen tragen Astronaut*innen-Anzüge aus synthetischem Stoff, der bei Bewegung knistert oder raschelt.

Sonstige Effekte

  • Es wird viel Nebel verwendet, der sich erst auf der Bühne und später auch im gesamten Raum verteilt.
  • Es werden verschiedene Objekte auf der Bühne eingesetzt, die sich kontrolliert bewegen (u.a. ein Raumschiff-Modell, Ballons, ein Reifen)
  • An zwei Stellen werden Gegenstände im Bühnenraum an Seilen von der Decke gelassen.

Publikum

  • Bestuhlte Tribüne
  • 2 Sitzsackplätze buchbar nach Verfügbarkeit
  • 2 Rollstuhlplätze buchbar nach Verfügbarkeit
  • An zwei Stellen im Stück ist das Publikum eingeladen, mit den eigenen Smartphones auf eine Internetseite zu gehen. Dies ist mithilfe eines QR-Codes möglich, der projiziert wird. Die Inhalte der Internetseite werden auch auf eine Leinwand auf der Bühne projiziert.

Relaxed Performance

  • Alle Vorstellungen finden als Relaxed Performance statt.

Early Boarding

  • Es besteht die Möglichkeit zum Early Boarding.
  • Das Early Boarding beginnt in der Regel 10–20 Minuten vor Vorstellungsbeginn.
  • Der Treffpunkt ist neben der Bar.
  • Fünf Minuten bevor das Early Boarding beginnt, macht eine Durchsage vor Ort noch einmal darauf aufmerksam.
  • Unser Abendpersonal hilft Ihnen gerne beim Finden des Treffpunktes.

Tickets

  • Über das Kartentelefon reservierbar unter 030 283 52 66, Montag bis Freitag von 16-18 Uhr
  • Über den Online-Ticketshop
  • An der Abendkasse

Weitere Informationen zur Barrierefreiheit finden Sie außerdem hier.

 

Konzept, Regie, Performance: Frank Häusermann (Theater HORA), Olivia Hyunsin Kim, Rabea Lüthi, Marielle Schavan, Sophia Schroth
Konzept, Regie, Bühne, Videodesign, Licht: Leo G. Alonso 
Kostüme: Nadine Bakota
Kostümschneiderei: Amancay Ballesi
Sounddesign: Spoke Slomo
Theaterpädagogik, Künstlerische Mitarbeit: Anna Fierz
Konzept, Outside Eyes: Anan Fries, Laura Naumann, Malu Peeters
Technische Leitung: Gefährliche Arbeit, Anahí Pérez 
Produktionsleitung: ehrliche arbeit (DE), Maxine Devaud – oh la la performing arts production (CH)
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Franziska Janke
Übersetzung und Übertitel: Naomi Boyce
Audiodeskription, Tastführung: Hannah Aldinger
Redaktion Audiodeskription, Tastführung:Johanna Krins
Access Dramaturgie: Miles (Milena) Wendt
Agogische Begleitung: Anke Knorr, Philine Ludwig, Finja Hörenz
Coding, Kreativtechnologie: bleebtrack

Eine Produktion von Henrike Iglesias in Koproduktion mit Sophiensæle. Gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt und den Hauptstadtkulturfonds. Mit freundlicher Unterstützung der Ernst Göhner Stiftung und der Schweizerischen Interpretenstiftung SIS. Mit Unterstützung von Theaterhaus Mitte, FFT Düsseldorf, brut Wien, ROXY Birsfelden.

Medienpartner: Siegessäule, taz

HENRIKE IGLESIAS ist ein Theaterkollektiv based in Berlin und Basel, das seit 2012 zusammenarbeitet. Henrikes festes Team besteht aus Leo G. Alonso, Malu Peeters, Marielle Schavan und Sophia Schroth. Zusammen und in kleineren Konstellationen, sowie mit verschiedenen Kollaborateur*innen erarbeiten sie Performances, Installationen, Parties und auf Anfrage vieles mehr. Sie begreifen popkulturelle und massenmediale Phänomene als Spiegel gesellschaftlicher Zu- und Missstände und haben es sich zur Aufgabe gemacht, diese aus feministischen Perspektiven zu beleuchten. In ihrer Arbeit nutzen sie technische Mittel und Geräte gern auf narrative, interaktive und poetische Art und Weise und interessieren sich dafür, inwieweit sie unser alltägliches Zusammenleben beeinflussen. @henrikeiglesiasinsta  

Olivia Hyunsin Kim - 올리비아 Hyunsin 金arbeitet als Künstlerin, Dozentin und Kuratorin in Berlin. Sie gewann den ersten Platz des Amadeu Antonio Kunstpreises 2019. Sie schloss ihren Master in Choreografie und Performance am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen und der HfMDK Frankfurt und ihren Bachelor in Germanistik mit Fokus auf Politikwissenschaften an der Seoul National University mit Auszeichnung ab. 2017 war sie danceWEB-Stipendiatin bei Impulstanz, 2020–2023 Stipendiatin der Kulturakademie Tarabya und 2022 am Goethe-Institut Montréal/Choreographisches Zentrum Circuit-Est und Goethe Institut Salvador-Bahia. Ihre Arbeiten wurden u.a. in den Sophiensælen, im Art Sonje Center Seoul, am Mousonturm Frankfurt, im Museo Universitario del Chopo Mexiko City, in der Roten Fabrik Zürich, Rubanah Jakarta, zeitraumexit Mannheim gezeigt. Website Olivia Hyunsin Kim - 올리비아 Hyunsin (ddanddarakim.net)

Rabea Lüthi (They/Keine) wurde 1997 in Basel, Schweiz geboren. Durch das Junge Theater Basel konnte Lüthi früh an Produktionen teilhaben und mit Menschen wie Yves Thuwis, Sebastian Nübling und dem Kollektiv Henrike Iglesias zusammenarbeiten. Seit 2019 wirkt Rabea Lüthi auch in Film und Hörspiel mit, darunter im Hauptcast des Schweizer Films Sami, Joe und Ich von Karin Heberlein, dem 2023 erschienenen Toute la côte-Satire Film CLASHING DIFFERENCES von Merle Grimme und diversen Hörspiel/-buch-Produktionen des SRF. 2024 schließt Lüthi die Schauspielausbildung an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg ab. 

Theater HORA aus Zürich ist eine der bekanntesten freien Tanz-, Theater- und Performance-Gruppen der Schweiz. Die Gruppe arbeitet regelmäßig mit wichtigen Künstler:innen und Kollektiven aus dem In- und Ausland zusammen und bespielt die lokalen, überregionalen und internationalen Orte der Theaterszene. Gleichzeitig ist Theater HORA eine (Kultur-)Werkstatt für Menschen mit einer IV-zertifizierten „geistigen Behinderung“ und als solche seit 2003 Teil der Stiftung Züriwerk, die sich für Menschen mit mehrheitlich kognitiver Beeinträchtigung engagiert. Mit Jérôme Bels Produktion DISABLED THEATER wurde Theater HORA 2012 als eine der zehn besten Inszenierungen zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Die Förderung der Selbstbestimmtheit der HORA-Schauspieler*innen als Menschen und Künstler*innen ist das Herzstück der HORA-Philosophie, denn Theater HORA betrachtet seine Schauspieler*innen als unverzichtbare, einzigartige und künstlerisch ebenbürtige Mitarbeitende. Theater HORA ist davon überzeugt, dass einzig die Förderung der größtmöglichen Autonomie der Weg sein kann, mit den Ensemblemitgliedern zu künstlerisch interessanten Resultaten zu gelangen. Nicht die künstlerische „Normalisierung“ und Anpassung der Ensemblemitglieder an die Normen und Konventionen des allgemeinen Theaterbetriebs ist der Weg zu ihrer Inklusion, sondern die Wahrnehmung, Wertschätzung und Förderung ihrer künstlerischen und menschlichen Einzigartigkeit.

SPOKE ist nonbinary Beatmaker*in und Producer*in und produziert seit vielen Jahren Beats in der Berliner FLINTA-Rap-Szene und als Sound Designer*in in Theaterproduktionen u.a. für Rimini Protokoll und Henrike Iglesias. Im eigenen Tonstudio in Berlin, setzt sich SPOKE kontinuierlich für Empowerment und Safer Spaces für weibliche* und queere Künstler*innen in der Musikindustrie ein. Im März 2023 veröffentlichte SPOKE das erste eigene Producer-Mixtape mit mehreren weiblichen* und queeren MC und übernimmt die Bühnen mit einer eigenen Beatmaker-Show. Gefeatured sind dabei vier talentierte Live-MCs – Grime, Trap, Drill und Bass sind die bestimmenden Genre-Elemente. 

Nadine Bakota, 1989 als Kind jugoslawischer Eltern im Ruhrgebiet geboren, ist freie Kostümbildner*in im Bereich Theater und Film. Die Verbindung zum menschlichen Körper brachte sie erst zum Medizinstudium nach München, anschließend an die Weißensee Kunsthochschule Berlin. Ihre kostümbildnerische Arbeit führte sie ans HAU, die Sophiensæle, ans Ballhaus Ost und die Uferstudios. Mit den Regisseur*innen Joana Tischkau, Nuray Demir und Sahar Rahimi (Monstertruck) verbindet sie eine kontinuierliche Zusammenarbeit an Institutionen wie den Münchner Kammerspielen, dem Schauspiel Frankfurt und dem Schauspielhaus Zürich. Mit Henrike Iglesias arbeitete sie bereits für UNDER PRESSURE zusammen.

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