Sophienstrasse 18
10178 Berlin-Mitte
Saison 24/25
17:00
Start: Zur letzten Instanz (Waisenstraße 14-16, 10179 Berlin)
Performativer Spaziergang Ticket
Tanz Ticket Premiere
Post-Drag-Comedy Ticket
Tanz Ticket Premiere

Juan Pablo Cámara:
Main, main, who's there?

image_juan pablo camara_(c)Jessica Andrey Bogush, Zander Porter
Juan Pablo Cámara:
Main, main, who's there?
Tanz/Performance
auf Englisch

Premiere

Das „Main-Character-Syndrome“ ist eine Erfindung aus den Sozialen Medien und der Popkultur, bei der sich eine Person so verhält, als wäre sie die Hauptfigur einer fiktiven Geschichte. Die Performance verwendet den Begriff, um in Zeiten des pornografischen Narzissmus das Gefühl von Selbstsein und Zusammengehörigkeit zu erforschen und zu hinterfragen. Sie verwischt die Grenzen zwischen Persönlichem und Fiktionalem, Erlebtem und Dargestelltem, Individuellem und Zwischenmenschlichem. Gespiegelte Tänze und satirische Klagelieder bilden eine Choreografie aus Hoffnung und Täuschung, psychologischer Erschöpfung und beruhigender Intimität.

Wenn aus den folgenden Informationen Fragen offenbleiben, wenden Sie sich gerne an Hannah Aldinger unter barrierefreiheit@sophiensaele.com oder 030 27 89 00 35. Bitte beachten Sie, dass sich Einzelheiten gegebenenfalls bis zum Veranstaltungstag ändern. Sollten Sie deshalb erst nach dem Erwerb Ihres Tickets erfahren, dass die Vorstellung für Sie nicht länger barrierefrei ist, können Sie uns bis 5 Werktage nach der Veranstaltung für eine Ticketrückgabe unter ticketing@sophiensaele.com oder 030 27 89 00 45 kontaktieren (Montag bis Freitag zwischen 10 und 18 Uhr).

Dauer

  • 45 Minuten

Sprache

  • Englische Lautsprache
  • Auf ein Requisit ist englische Wort „main“ geschrieben. Das Wort beudetet auf Deutsch „haupt“.

Bühne

  • Weißer Tanzboden
  • An den Wänden des Raumes hängen weiße Vorhänge
  • Der Performance-Bereich wird im Raum durch zwei transparente Vorhänge begrenzt (an den Seiten ohne Tribüne).
  • Im Raum hängen 4 Spiegel an verschiedenen Stellen von der Decke.
  • Die Show läuft bereits während das Publikum den Raum betritt.

Licht

  • Die Performance arbeitet viel mit Licht. Durch das Licht werden Atmosphäre und Umgebung hergestellt.
  • Das Licht besteht aus blau-Tönen, wie sie unter Wasser üblich sind.
  • Es wird stellenweise floreszierendes/aufleuchtendes Licht in lila eingesetzt.

Sound

  • Die Performance arbeitet viel mit Sound. Durch den Sound werden Atmosphäre und Umgebung hergestellt.
  • Über die gesamte Performance hinweg wird ein abstrakter instrumentaler Soundtrack eingesetzt.
  • Es gibt lautere und leisere Momente. Die Performance nutzt allgemein jedoch eher stark klingenden Sound.

Sonstige Effekte

  • Es wird Rauch eingesetzt.
  • Eine performende Person filmt das Geschehen auf der Bühne. Das Gefilmte wird jedoch nicht projiziert.

Publikum

  • Bestuhlte Tribüne an zwei Seiten des Raumes
  • 2 Sitzsackplätze buchbar nach Verfügbarkeit
  • 2 Rollstuhlplätze buchbar nach Verfügbarkeit

Early Boarding
Falls die Tür zum Saal aus künstlerischen Gründen erst sehr kurz vor Vorstellungsbeginn öffnet, besteht die Möglichkeit zum Early Boarding.

Tickets

  • Über das Kartentelefon reservierbar unter 030 283 52 66, Montag bis Freitag von 16-18 Uhr
  • Über den Online-Ticketshop
  • An der Abendkass

Weitere Informationen zur Barrierefreiheit finden Sie außerdem hier.

KONZEPT, CHOREOGRAFIE Juan Pablo Cámara PERFORMANCE VON UND MIT Liina Magnea, Juan Pablo Cámara SOUNDDESIGN Mauro Guz Bejar LICHTDESIGN Emilio Cordero Checa SET DESIGN Jessica Andrey Bogush DRAMATURGISCHE Beratung Karol Tyminski MAKE UP Königin der Jungfräulichkeit KOSTÜME Juliane König, Juan Pablo Cámara, Liina Magnea BESONDERER DANK Maciek Sado, Ewa Dziarnowska, Zander Porter, Maja Zimmermann, Mateusz Szymanówka, Jefta van Dinther

Eine Produktion von Juan Pablo Cámara in Koproduktion mit SOPHIENSÆLE im Rahmen von Leisure & Pleasure, gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds. Mit freundlicher Unterstützung von Diorama Berlin. Medienpartner: Arts of the Working Class, Berlin Art Link, Kulturplakatierung, Missy Magazine, Rausgegangen, tip Berlin, taz.die tageszeitung. 

JUAN PABLO CÁMARA ist ein in Argentinien geborener und in Berlin lebender Choreograf und Performer, der sein Studium an der School for new Dance Development in Amsterdam abgeschlossen hat. Er stammt aus einem Land, das für seine psychoanalytischen Traditionen bekannt ist, und nutzt seine eigene (nicht-traditionelle) psychoanalytische Praxis, um die Grenzen zwischen dem Persönlichen, dem Fiktiven und dem Kulturellen zu erkunden. Im Mittelpunkt seiner künstlerischen Vision steht die Faszination für Künstlichkeit und Hyper-Theatralität als Mittel zur Welterzeugung und Identitätskonstruktion. Durch den Einsatz von Elementen der Ironie, Absurdität und Skepsis stellt er konventionelle Vorstellungen in Frage und fordert den Betrachter auf, sich kritisch mit den Prozessen auseinanderzusetzen, durch die Identitäten geformt und Narrative gebildet werden. Er ist in Theatern und Museen in ganz Europa, Nord- und Südamerika aufgetreten und hat mit Künstler*innen wie Michele Rizzo, Jefta van Dinther und Adam Linder zusammengearbeitet. Er war Teil des des New Techniques Residency Programms 2022 in den Sophiensælen.

image_juan pablo camara_(c)Jessica Andrey Bogush, Zander Porter
© Jessica Andrey Bogush, Zander Porter
Hochzeitssaal
Hochzeitssaal