Lesung und Gespräch mit Mesut Bayraktar – Sophiensæle | Freies Theater in Berlin
Lesung und Gespräch mit Mesut Bayraktar
Im Rahmen des Festivals Never Work liest Mesut Bayraktar aus seinem Gedichtband Linke Melancholie und dem Erzählband Die Lage. Die Lesung wird begleitet von einem fortlaufenden Gespräch über Arbeit und soziale Ungleichheit, über Klasse, Migration und Erschöpfung sowie über die Frage, wie sich Erfahrungen von Ausbeutung und Widerstand literarisch erzählen lassen – und wie Kunst und politische Kämpfe aufeinander wirken.
Bayraktars Texte erzählen von prekären Lebens- und Arbeitsverhältnissen, familiären Beziehungen und politischen Erfahrungen. Sie fragen danach, wie Menschen unter gesellschaftlichem Druck leben und miteinander in Beziehung treten – und erzählen zugleich von Solidarität, Wut und der Suche nach anderen Formen des Zusammenkommens.
Ausgehend von den Themen des Festivals sprechen Mesut Bayraktar und Stefanie Hauser (Sophiensæle) über Literatur und Klassenverhältnisse, über linke Melancholie als politischen Zustand und über die Möglichkeit, sich eine andere Zukunft vorzustellen.
Von und mit: Mesut Bayraktar
Moderation: Stefanie Hauser (Sophiensæle)
Eine Produktion von Sophiensæle. Never Work – Internationales Performance-Festival ist ein Festival der Sophiensæle, gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds. Die Sophiensæle werden gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. Medienpartner: Berlin Art Link, Missy Magazine, Siegessäule, taz.
Mesut Bayraktar, geb. 1990 in Wuppertal, ist Schriftsteller. Er hat Rechtswissenschaften und Philosophie in Düsseldorf, Lausanne, Köln und Stuttgart studiert und ist Autor u.a. von Aydin – Erinnerung an ein verweigertes Leben (Roman, 2021), Die Lage (Erzählungsband, 2024) und Linke Melancholie (Gedichte, 2025). Außerdem schreibt er Essays für diverse Zeitungen und hostet den Podcast Klasse Literatur.