Antonia Baehr: Schreien (SCREAMING) – Eine Forschungsreihe – Sophiensæle | Freies Theater in Berlin
Antonia Baehr: Schreien (SCREAMING) – Eine Forschungsreihe
Schreien (SCREAMING) ist ein Projekt über das Schreien als Schreien. In Zusammenarbeit mit Kolleg*innen, Freund*innen und Expert*innen erforscht Antonia Baehr diesen Ausdruck als eigenständige Entität, losgelöst vom Ballast kausaler Zusammenhänge und verständlicher Sprache. Im Zentrum steht die Sache selbst: der Klang und die Form, die Musik, die Choreografie und das Drama, der Rhythmus und die Geste – und nicht zuletzt der stille, lautlose Schrei.
Die Laborserie bringt Kolleg*innen, Freund*innen und Expert*innen zusammen, die sich dem Schreien auf praktische, performative oder wissenschaftliche Weise widmen. Vokalist*innen, Komponist*innen, Performer*innen, feministische Aktivist*innen und Anthropolog*innen sind eingeladen, mit dem Schreien zu arbeiten und ihr Wissen innerhalb der Gruppe zu teilen.
Parallel dazu finden performative Forschungspräsentationen statt, in denen Baehr für sie geschriebene Schrei-Partituren aufführt. Dort präsentiert sie jeweils etwa vier dieser Stücke in Anwesenheit ihrer Autor*innen und in den von ihnen vorgesehenen Formen.
Die Infos zur Barrierefreiheit sind in Arbeit und werden so bald wie möglich erweitert. Wenn bis dahin Fragen offenbleiben, wenden Sie sich gerne an die Kommunikationsabteilung unter barrierefreiheit@sophiensaele.com oder 030 27 89 00 35. Bitte beachten Sie, dass sich Einzelheiten gegebenenfalls bis zum Veranstaltungstag ändern. Sollten Sie deshalb erst nach dem Erwerb Ihres Tickets erfahren, dass die Vorstellung für Sie nicht länger barrierefrei ist, können Sie uns bis 5 Werktage nach der Veranstaltung für eine Ticketrückgabe unter ticketing@sophiensaele.com oder 030 27 89 00 45 kontaktieren (Montag bis Freitag zwischen 10 und 18 Uhr).
Sollten Sie nach dem Lesen der folgenden Informationen noch Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Stefanie Hauser unter barrierefreiheit@sophiensaele.com oder 030 27 89 00 35.
Dauer
- ca. 2 Stunden ohne Pause
Sprache
- Deutsche und Englische Einfache Sprache (Lautsprache).
Licht
- Die Lichtstimmung ist eher hell. Der Raum ist ausgeleuchtet.
Ton
- Es wird geschrien und kann dementsprechend an Stellen laut werden.
Sonstiges
- Im Veranstungsraum gibt es eine Bar. Das Publikum kann sich während der Vorstellung Getränke holen.
Publikum
- bestuhlte Tribüne
- 2 Sitzsackplätze buchbar nach Verfügbarkeit
- 2 Rollstuhlplätze buchbar nach Verfügbarkeit
Early Boarding
Es gibt einen Slow Arrival. Die Türen öffnen 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn.
Tickets
- Über das Kartentelefon reservierbar unter 030 283 52 66, Montag bis Freitag von 16-18 Uhr
- Über den Online-Ticketshop
- An der Abendkasse
Weitere Informationen zur Barrierefreiheit am Haus finden Sie außerdem hier.
Gesamtkonzept, Produktion, Performance: Antonia Baehr
Mit neuen Arbeiten von: Jule Flierl, Christian Kesten, Lisa Lucassen / She She Pop, Henry Wilde
Künstlerische Mitarbeit: Carola Caggiano
Produktion: Alexandra Wellensiek (make up productions)
Dank an: Lindy Annis, Alexey Kokhanov, Renate Lorenz, Arantxa Martinez, Luise Meier, Ángela Muñoz, Federica Nicastro, Andrzej Profus, Carola Schaal, Hanne Schellmann, Ute Wassermann, Dirk Woywodt
Eine Produktion von Antonia Baehr in Koproduktion mit Sophiensæle. Gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. Mit Unterstützung durch Theaterhaus Berlin. Medienpartner: Missy Magazine, Siegessäule, taz.
Antonia Baehr ist Choreografin und Filmemacherin. Ihre Arbeitsweise ist nicht-disziplinär. Sie arbeitet mit verschiedenen PartnerInnen zusammen, häufig in Form eines Rollenspiels: JedeR ist von Projekt zu Projekt abwechselnd Gast oder GastgeberIn. Ihre Stücke untersuchen die Fiktion des Alltäglichen und die Fiktion des Theaters.
Antonia Baehr ist Produzentin des Pferdeflüsterers und Tänzers Werner Hirsch, des Musikers und Choreografen Henri Fleur sowie des Komponisten Henry Wilt.