Sophiensæle

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Leisure & Pleasure Double Much Coiling against the sun

Double Much_3_Credit_NasheekaNadsreal
© Nasheeka Nadsreal
Tanz/Performance
Juli 01 | 15.00 Uhr
Juli 01 | 18.00 Uhr
Hof
Eintritt frei

Premiere

auf Englisch

2020 lebte eine Gruppe plötzlich arbeitsloser Berliner Tänzer*innen in Ungewissheit inmitten strenger staatlicher Vorschriften zu Körperlichkeit, Berührung und Mobilität. Sie begannen, sich regelmäßig im öffentlichen Raum zu treffen. Dort spielten sie Double Dutch: Ein Spiel mit zwei Springseilen, die in entgegengesetzte Richtungen geschwungen werden, so dass sie sich rhythmisch kreuzen. Dabei springen eine oder mehrere Personen in der Mitte. Was als Reaktion auf die Corona-Lockdowns begann, hat sich seither zu einer fortlaufenden Praxis entwickelt. Fünf Künstler*innen erkunden regelmäßig die Verbindung des Spiels zu tranceähnlichen Zuständen und zur Clubkultur vom frühen Hip-Hop bis zum Techno. Aus Schwarzer feministischer Sicht gehört Double Dutch zu der langen Reihe von Methoden, mit denen Schwarze US-Amerikaner*innen Gemeinschaft und Kultur aufrechterhalten haben: Das Spiel bietet einen Raum für körperliche Praktiken und orale Traditionen, mit denen kontrollierende Bilder und Erzählungen bekämpft werden, die versuchen, Existenzen auszulöschen. Aber auch Freude, Kreativität, das unproduktive Kunstschaffen, die Verspieltheit und Zusammengehörigkeit innerhalb des verdrehten Lebensstils von freiberuflichen Tanzschaffenden lässt sich im Double Dutch erkunden.

Dani Brown ist in Rochester, NY, USA, geboren und aufgewachsen. Sie absolvierte ihren Bachelor of Dance an der ArtEZ Hochschule der Künste in Arnheim, NL. Heute lebt sie in Berlin und arbeitet international als Choreografin, Performerin, Forscherin und Lehrerin. Ihre Arbeiten und Kollaborationen wurden weltweit präsentiert und ihr neuestes Werk, The Pressing, wurde im Juli 2022 im Radialsystem in Berlin uraufgeführt.

Justin F Kennedy (VI/DE) ist ein in Berlin lebender Tanz- und Gesangskünstler, Lehrer und DJ aus St. Croix, US Virgin Islands. Justins Forschung entwickelt sich aus einer langjährigen Tanz- und Gesangspraxis und deren weiterer Übersetzung in Workshops, Science-Fiction-Opern, Installationen, Straßeninterventionen, Happenings, Musik und Film.

Nasheeka Nedsreal ist eine multidisziplinäre Künstlerin, Tänzerin und Choreografin aus Louisiana, die mit den Mitteln der Klang- und Bildkunst arbeitet. In ihren Arbeiten, die sich mit Themen wie Identität, Ritual, Futurismus, Spiel und Improvisation befassen, setzt sie Stimme, Collagen, gefundene Objekte, Textilien und Maskierungen ein. Ihre Arbeiten wurden unter anderem im Ballhaus Naunynstraße, im HAU Hebbel am Ufer, auf Kampnagel, Sadler's Wells und im Theater o.N. gezeigt. Zuletzt war Nedsreal 2022 Artist in Residence bei Black Rock Senegal. Derzeit ist sie Mitglied des Tanzensembles des Schauspielhauses Zürich.

Simo Vassinen (FI/DE) ist Tänzer, Performer, Autor, Übersetzer, Bodyworker und ehemaliger Zukunftsforscher. Seine Performances befassen sich u.a. mit Psychotherapie, Emotionen im Zusammenhang mit dem Klimawandel, dem Eurovision Song Contest und subkulturellen Codes – oft vermischt er gesellschaftliche Forschung und Journalismus mit Tanz und Körperlichkeit. Er hat seine Arbeiten u.a. bei den Tanztagen Berlin, im Delphi Theater, bei ada, in den Uferstudios und im Kiasma Museum gezeigt. Derzeit arbeitet er in Deutschland und Finnland mit dem Drang, die Transzendenz von Tanz und Rave-Kultur mit Psychoanalyse, dynamischer Meditation, Körperarbeit und Zukunftsforschung zu verbinden.

Gabrielle von Wäre ist eine Tänzerin, Choreografin und Mutter von zwei Kindern aus Rochester, NY. Sie begann schon jung zu tanzen und ihre Karriere führte sie von den USA über Istanbul bis jetzt nach Berlin. Sie beschreibt ihren Bewegungsspielraum als „physische Lyrik“ und hat in Filmen, Musikvideos und zahlreichen Theatern in ganz Europa mitgewirkt. Nachdem sie mit Stars wie Jasmine Masters gearbeitet hatte, begann Von Wäre zusätzlich mit dem Entwerfen von Kleidung und Textilmustern. Außerdem arbeitet sie als Bewegungscoach und Lehrerin mit einem starken Fokus auf Stimme und dem, was sie als „Ancestral Fascia“ bezeichnet.

KÜNSTLERISCHE LEITUNG Nasheeka Nedsreal PERFORMANCE Dani Brown, Justin F. Kennedy, Nasheeka Nedsreal, Simo Vassinen, Gabrielle von Wäre

Eine Produktion von Double Much in Koproduktion mit SOPHIENSÆLE im Rahmen von Leisure & Pleasure, gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds. Medienpartner: Arts of the Working Class, Berlin Art Link, Kulturplakatierung, Missy Magazine, Rausgegangen, tip Berlin, taz.die tageszeitung. 

Programm

Programm
Heute | 14:00 Uhr - 16:00
Maria F. Scaroni
Influencer dance
Foto_Adam Carey
Mai 31 | 14.00 Uhr - 16.00 Uhr
Workshop
Kantine | Eintritt frei

Influencer Dance ist eine Mischung aus Authentic Movement und Tanzspiel. Die Session besteht aus einem Warm-up, das ein Bewegungsprinzip, ein System oder ein Bild in den Mittelpunkt stellt, um den Einstieg in die Bewegung zu erleichtern. Es folgt ein Wechsel zwischen Tanzen mit geschlossenen oder offenen Augen und das Beobachten mit direktem oder indirektem Blick, nah oder fern. Es wird paarweise geübt. Diese Praxis erweitert die Gewohnheiten des Beobachtens und schließt mit einer kurzen mündlichen oder schriftlichen Reflexion. >> ZUR ANMELDUNG

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Morgen | 20:00 Uhr
Lecken
Queer Social Reproduction
Lecken©Souad_Hervé 02
Juli 01 | 20.00 Uhr
Sonstiges
Kantine | Eintritt frei

Welche Handlungen, Verantwortlichkeiten und Beziehungen sind nötig, um queere Welten zu schaffen und wer leistet hier eigentlich die Arbeit? Das queerfeministische Rave-Kollektiv Lecken widmet diesen Fragen seine zweite Zine-Ausgabe zum Thema Queer Social Reproduction und ein Abendprogramm rund um dessen Launch.

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Juli 02 | 18.30 Uhr
Performance
Hochzeitssaal | 15/10 €

we are all made of stars ist eine Reise durch den Körper als lebendige Landschaft. Mit Bewegungen, Lipsync und mit Hilfe einer Endoskopkamera erkundet Freddie Wulf in einer Badewanne liegend die Texturen von Körper, Wasser und Pflanzen in mikroskopischen Nahaufnahmen. Inspiriert von Philosophien des Vital Materialism kombiniert die Show visuelle Sprachen von Body-Horror und Naturdokumentationen und bewegt sich atmosphärisch zwischen Unbehagen, Dis/Connection und Glück. Mit einem Live-Soundtrack von Alicia Jane Turner.

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Juli 02 | 23.00 Uhr
Kantine | 15 €

Am zweiten Tag des Programms stellt das queerfeministische Rave-Kollektiv Lecken die wichtigste präfigurative Praxis queerer Welten vor – ein nächtlicher Rave, der mit Tanzperformances, Skulpturen und Lichtinstallationen erweitert wird.

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Juli 08 09 | 19.30 Uhr
Tickets
Hochzeitssaal | 15/10 €

Das „Main-Character-Syndrome“ ist eine Erfindung aus den Sozialen Medien und der Popkultur, bei der sich eine Person so verhält, als wäre sie die Hauptfigur einer fiktiven Geschichte. Die Performance verwendet den Begriff, um in Zeiten des pornografischen Narzissmus das Gefühl von Selbstsein und Zusammengehörigkeit zu erforschen und zu hinterfragen. Sie verwischt die Grenzen zwischen Persönlichem und Fiktionalem, Erlebtem und Dargestelltem, Individuellem und Zwischenmenschlichem. 

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Juli 08 09 | 21.00 Uhr
Tickets
Festsaal | 15/10 €

Criptonite ist ein crip-queeres Theaterprojekt von Edwin Ramirez und Nina Mühlemann. In ihren aktuellen Erscheinungsformen als Dionysos und Medusa laden sie das Publikum in die Unterwelt ein. Umgeben von den Flüssen des Hasses, des Wehklagens, des Feuers und des Vergessens, finden wir uns auf den Inseln des Vergnügens wieder, wo sich Schmerz, Lust und Kink begegnen. Was bedeutet es, einvernehmliches Geben und Empfangen auf lustvolle Weise gemeinsam auszuhandeln durch Bewegung und Sorgfalt? Wo finden wir trotz Schmerzen oder Erschöpfung Momente der Lust?

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Juli 10 | 15.00 Uhr
Eintritt frei

Mit dem Sophienstraßenfest rufen wir die Nachbarschaft rund um die Sophiensæle auf die Straße. Wir feiern einen Tag den Kiez der Spandauer Vorstadt, seine Bewohner*innen und ihre Geschichten. Nachmittags singen Kiezchöre in der Sophienstraße und eine Fotoausstellung zeigt ihren Wandel. Zum krönenden Abschluss laden wir am Abend zum gemeinsamen Straßendinner: Jede*r bringt eigenes Sitzmobiliar mit, Geschirr und natürlich, was kulinarisch beliebt, – gerade so viel, dass es für die Sitznachbarschaft mitreicht. So bilden wir mit den Nachbar*innen und allen Gästen die längste Dinner-Tafel Berlins.

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Juli 03-07 10-14
Juli 12-16 19-23 26-30
Performance

Nach dem Erfolg von The River I im Sommer 2022 kommt diese besondere Bootstour nun zurück auf die Gewässer Berlins. Das Team um Aimé C. Songe lädt pünktlich zum Sonnenuntergang zu einer Begegnung auf einem Ruderboot ein, alleine oder zu zweit mit Freund*in oder einem geliebten Menschen. Gemeinsam mit unterschiedlichen Künstler*innen begeben sich die Teilnehmenden auf eine traumgleiche Reise, um das Konzept eines aktiven und produktiven Lebens zu hinterfragen und sich Zeit für Entschleunigung zu nehmen.

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Juli 13 | 16.00 Uhr - 21.00 Uhr
Juli 14 | 18.00 Uhr - 21.00 Uhr
Juli 16 | 16.00 Uhr - 22.00 Uhr
Juli 17 | 18.00 Uhr - 22.00 Uhr
Kantine | Eintritt frei

Sickness Affinity Group (SAG) (Krankheitsbezugsgruppe) ist eine Gruppe von Kulturarbeiter*innen und Aktivist*innen, die zu Krankheit/Behinderung arbeiten und/oder von Krankheit/Behinderung betroffen sind. In einer gemütlichen Installation – mit Platz zum Ausruhen und Abhängen, für Stimming und Zappeln – blickt die SAG nun auf ihr sechsjähriges Bestehen zurück. Ob in der Zine-Bibliothek, bei kollektiven Co-Writing- und Co-Reading-Sessions oder Gruppenmeditationen – wir laden euch herzlich ein, kranke, schläfrige, fürsorgliche Crip Time mit uns zu teilen.

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Juli 13 14 | 19.00 Uhr
Tickets
15/10 €

Lay Me Low befasst sich mit den Schrecken des Stillstands und des Einstehens für sich selbst oder andere, wenn das körperliche und emotionale Gleichgewicht ein Kampf ist. Die Performance geht der Frage nach, warum es heute so schwer ist, eine Pause zu machen, sich auszuruhen und sich selbst eine Auszeit zu gönnen. Sie befasst sich mit den Techniken sowie mit den Freuden und Ängsten des Abtauchens und mit dem Gefühl der Horizontalität.

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Juli 13 14 | 20.30 Uhr
Tickets
Festsaal | 15/10 €

EveryBody’s Fantasy erforscht erotische Fantasien und hinterfragt, wie wir sehen und wahrnehmen. Die Performance ist inspiriert von Gertrude Steins Everybody’s Autobiography von 1937. In Anbetracht des Biografischen, des gelebten Lebens als zugänglichem Format, in das andere eintauchen, befasst sich Jen Rosenblit damit, was dieser Umstand bewirkt. Was würde wieder genauso passieren und wie sehr spielt Fantasie dabei eine Rolle?

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Juli 14 | 16.00 Uhr - 18.00 Uhr
Kantine |

Die crip-queere BIPoC-Gruppe KIWI - Knowing institutions from within lädt am 14. Juni zu einem offenen Meeting in den Raum der Sickness Affinity Group ein. Die Gruppe, moderiert von Tizo All, möchte Menschen zusammenbringen, um gemeinsam Erfahrungen zur Arbeit mit Institutionen auszutauschen.

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Juli 14 | 22.00 Uhr
Eintritt frei

In diesem unmoderierten Gespräch begegnen sich Liz Rosenfeld und Jen Rosenblit und denken darüber nach, was es bedeutet, das eigene Fleisch zu halten und wie es ist, diese Intimität zu bezeugen. Was die beiden Künstler*innen zeigen und wie sie das in ihrer Arbeit tun. Die Funktionen ihrer Körper als begehrte Objekte und wie sie sich ähnlichen Themen mit völlig unterschiedlichen Praktiken und aus verschiedenen Perspektiven nähern... Was ist ihre Magie und wie setzen sie diese um?

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Juli 16 17 | 19.30 Uhr
Tickets
Hochzeitssaal | 15/10 €

Planeten, Wasser, Pflanzen, unbelebte Gegenstände, Menschtiere – alles schwingt und ist miteinander in Resonanz. In verschiedenen Zuständen vibrieren wir unterschiedlich: in Trauer anders als in Freude, in Angst anders als in Ekstase. Die Künstlerin Siegmar Zacharias lädt gemeinsam mit der Duftalchemistin Liza Witte, der Textilkünstlerin Lea Kieffer und dem Musiker Steve Heather dazu ein, mit dem ganzen Körper zu hören und als Resonanzkörper füreinander zu einem Raum kollektiver Transformation zu werden.

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Juli 16 17 | 21.30 Uhr
Eintritt frei

h0chbegabt setzen sich mit gesellschaftlichen Strukturen auseinander und übersetzen sie in humorvolle Fantasiewelten. Ihre neueste Arbeit, VAMPIRE(N), ist eine Mockumentary über den Casting- und Produktionsprozess des neuen Vampirfilms „Vampires in the Dark“. Die Mockumentary porträtiert dabei zwei potenzielle Protagonist*innen – zwei echte Vampire – und gewährt Einblick in ihre Lebenswelten. Wir begleiten die beiden und den Beginn ihrer besonderen Freundschaft in Anbetracht von Diskriminierungen und Vorurteilen.

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Juli 16 17 18 23 24 25 | 22.30 Uhr
Tickets
15/10 €

Wer hat die Nacht schon immer als Widerstandsort genutzt? Welche Rituale wurden und werden im Schutze der Nacht praktiziert? Angelehnt an die „Take back the Night“ Demonstrationen, die seit den 1970er Jahren in der Walpurgisnacht stattfinden, entsteht ein interaktiver Audio-Nightwalk über nächtliche Politiken von Freude und Lust. Inspiriert von der Figur der Hexe, erkundet das junge Ensemble an verborgenen Orten im Berliner Stadtraum den Reiz der Nacht, stellt verschiedene Rituale nach, erprobt Utopien und erobert die Nacht.

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Juli 17 | 16.00 Uhr - 18.00 Uhr
Kantine | Eintritt frei

Seit 2021 organisiert die Sickness Affinity Group (SAG) eine regelmäßige Lesegruppe, die sich mit kritischem Denken in den Queer und Crip Studies beschäftigt. In ihrer ersten Live-Session im Rahmen von Leisure and Pleasure untersucht die Reading Group Ideen und Gefühle zu verschiedenen Erfahrungen rund um das Gehen.

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Juli 17 | 22.00 Uhr
Tickets
Konzert
Festsaal | 15/10 €

Hans Unsterns Liedtexte changieren u.a. zwischen modernen Märchen, Kritik am Mythos der binären Geschlechterordnung und an den eigenen Arbeitsverhältnissen im Kapitalismus. Ein Konzert zwischen lyrischer Sanftheit und Punk-Momenten, von pompösen Slide-Harfen-Wolken bis hin zu improvisierten, freien Sequenzen.

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Juli 22 23 24 25 | 20.00 Uhr
Tickets
Hochzeitssaal | 15/10 €

Vanilla erforscht die Beziehung zwischen Genuss, Begehren und Essen, um die Normativität sexueller Praktiken in Frage zu stellen. Durch den intimen und verletzlichen Austausch von persönlichen und fiktiven Sexgeschichten führt die Performance sanfte Übungen für die Fantasie durch. 

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Juli 23 24 | 20.30 Uhr
Tickets
5 €

In der immersiven Live-Arbeit RUINS (part I) erscheinen und verschwinden fragmentierte Landschaften und der Keller der Sophiensæle verwandelt sich in einen Dark Room zum Schlendern, Cruisen und gemeinsamen Verweilen. Inspiriert von der Trotzigkeit kollektiver Versammlungen, von öffentlichem Sex und Politiken der Raumnahme, betrachten an*dre neely und Liz Rosenfeld ihre eigenen, sich hinsichtlich Gender und Alter unterschiedlich wandelnden Körper und Beziehungen. Sie sind dabei verbunden durch die Vorstellung von Wahlfamilien und den Wunsch, sich umeinander zu kümmern, umsorgt zu werden und die Geschichten der anderen weiterzutragen.

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Juli 01 | 14.00 Uhr
Juli 01 | 19.00 Uhr
Juli 24 | 16.00 Uhr
Juli 24 | 18.00 Uhr
Juli 25 | 11.00 Uhr
Juli 25 | 13.00 Uhr
Juli 30 | 19.00 Uhr
Juli 30 | 21.00 Uhr
Tickets
Kantine | 15/10 €

Colonastics ist das weltweit erste Fitness Workout, das ohne den exotisierenden Bullshit von Zumba, den pseudospirituellen, esoterischen Schnick Schnack weißer Yoginis und neokoloniale Aneignungen auskommt! Warum? Weil es sich einzig und allein aus der Körperlichkeit weißer Kulturpraktiken speist. Versteife dein Gelenke, wirf deine Gliedmaßen unkontrolliert von dir und perfektioniere deine Luftgitarre. Spüre, wie die weiße Vor-herrschaft durch unser kollektives Bewusstsein fließt und werde Teil einer Bewegung, welche die Fitnesswelt revolutionieren wird!

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Juli 28 29 | 19.00 Uhr
Tickets
Festsaal | 15/10 €

Orientierung ist die Wahrnehmung des Raums durch den Körper. Ceylan Öztrük, die 2022 den Swiss Art Award erhielt, schlägt vor, Räumlichkeit durch Desorientierung neu zu denken. Da Desorientierung bedeutet, selbst zum Objekt oder zur Skulptur zu werden, verweben sich Text, Choreografie, Kostüme und die beeindruckende Bühneninstallation zu einem traumähnlichen Zustand. Es entfaltet sich eine Erzählung über den Zusammenprall und die Verschmelzung von Körper und Gebäude, Person und Institution, Gebogenem und Geradem.

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Juli 01 | 16.00 Uhr
Juli 29 30 | 20.00 Uhr
Eintritt frei

Im Leisure Garden der Sophiensæle entsteht eine temporäre Insel der Unseligen. Nuray Demir lädt zu Bargesprächen über Verlust, Tod, kollektive Melancholie und Widerstand. 

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Juli 01 | 18.00 Uhr - 23.59 Uhr
Juli 30 | 18.00 Uhr - 23.00 Uhr
Hochzeitssaal | Eintritt frei

Rest Rebellion schafft einen Raum für Erholung in einer ruhigen und reizarmen Umgebung und bietet ein Trainingscamp für diejenigen an, die mehr über die transformative Qualität des Ausruhens lernen wollen. 

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Juli 01 | 15.00 Uhr
Juli 01 | 18.00 Uhr
Eintritt frei

2020 begann eine Gruppe plötzlich arbeitsloser Berliner Tänzer*innen, sich regelmäßig zu treffen, um im öffentlichen Raum Double Dutch zu spielen – ein Spiel mit zwei in entgegengesetzte Richtungen geschwungenen Springseilen. Was als Reaktion auf die Lockdowns begann, hat sich seither zu einer fortlaufenden Praxis entwickelt: Fünf Künstler*innen erkunden so regelmäßig die Verbindung des Spiels zur Clubkultur vom frühen Hip-Hop bis zum Techno, aber auch zu Freude, Kreativität, unproduktivem Kunstschaffen, Verspieltheit und Zusammengehörigkeit als sicherem Hafen innerhalb des verdrehten Lebensstils von freiberuflichen Tanzschaffenden.

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Juli 01 | 20.30 Uhr
gesamtes Haus | Eintritt frei

Für den Abschluss von Leisure & Pleasure – und – vor allem – der vergangenen 12 Jahre Sophiensæle unter der künstlerischen Leitung von Franziska Werner & Team öffnen die Sophiensæle ihre Räume, Höfe und Bars ab 15 Uhr für alle mit künstlerischem Programm, Drinks, Snacks und ab 20.30 Uhr auch für große und kleine Gala-Momente und Surprises mit Künstler*innen, dem Sophiensæle-Team und vielen Friends.

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Specials

Specials
Festival

Leisure & Pleasure

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© Jan Grygoriew

MAI 25–JULI 01

Als lustvollen Abschluss der letzten Spielzeit unter der künstlerischen Leitung von Franziska Werner laden die Sophiensæle zu einem Festival zu politischen Dimensionen von Genuss und Freizeit. Sechs Wochen lang erkundet Leisure & Pleasure Verbindungen von Vergnügen und Aktivismus, hinterfragt die Fähigkeit der Kunst zur Heilung der gesellschaftlichen Erschöpfung – und träumt vom Leben jenseits der Arbeit.

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News

TANZTAGE BERLIN 2024 | SAVE THE DATE

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Jan Grygoriew

Die nächste Ausgabe der Tanztage Berlin ist für den 4-20. Januar 2024 geplant und wird erneut unter der künstlerischen Leitung von Mateusz Szymanówka stattfinden. Die diesjährige Ausschreibung wird Anfang August veröffentlicht.

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Service

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Begleitprogramm

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