Liina Magnea: What’s a Mob to a King (Plot-twist Redemption) – Sophiensæle | Freies Theater in Berlin

Liina Magnea: What’s a Mob to a King (Plot-twist Redemption)

Eine Person in einem weißen, kurzärmeligen Kleid bewegt sich dynamisch vor schwarzem Hintergrund. Durch die Unschärfe wirkt die Bewegung fließend, während ein helles, fellartiges Objekt seitlich ins Bild ragt. Die Arme sind angehoben, das Gesicht ist nur teilweise erkennbar.

Wenn Arbeit zum Leben wird, ist es keine Arbeit mehr. Es ist Arbeit als Selbstaufopferung geworden, für die Nation, die Sache, die Firma. Aber die Versprechen, die das rechtfertigen sollten, lösen sich auf. Wofür genau, weiß niemand mehr so richtig. Nur die Aufopferung bleibt.

What's a Mob to a King (plot-twist redemption) verfolgt, wie Ideologie in den Körper eindringt und Held*innentum sich auflöst. In einer Zeit neuer Ehrlichkeit, in der Missstände nicht mehr kaschiert werden müssen, fragt Liina Magnea, was uns trotzdem verführt. Denn was verführt, ist immer – zumindest zum Teil – ästhetisch. Sogar der Bösewicht. Vielleicht gerade er.

Premiere Ticket

Die Infos zur Barrierefreiheit sind in Arbeit und werden so bald wie möglich erweitert. Wenn bis dahin Fragen offenbleiben, wenden Sie sich gerne an die Kommunikationsabteilung unter barrierefreiheit@sophiensaele.com oder 030 27 89 00 35. Bitte beachten Sie, dass sich Einzelheiten gegebenenfalls bis zum Veranstaltungstag ändern. Sollten Sie deshalb erst nach dem Erwerb Ihres Tickets erfahren, dass die Vorstellung für Sie nicht länger barrierefrei ist, können Sie uns bis 5 Werktage nach der Veranstaltung für eine Ticketrückgabe unter ticketing@sophiensaele.com oder 030 27 89 00 45 kontaktieren (Montag bis Freitag zwischen 10 und 18 Uhr).

Early Boarding

Falls die Tür zum Saal aus künstlerischen Gründen erst sehr kurz vor Vorstellungsbeginn öffnet, besteht die Möglichkeit zum Early Boarding.

Tickets

  • Über das Kartentelefon reservierbar unter 030 283 52 66, Montag bis Freitag von 16-18 Uhr
  • Über den Online-Ticketshop
  • An der Abendkasse

Weitere Informationen zur Barrierefreiheit am Haus finden Sie außerdem hier.

Choreografie, Performance: Liina Magnea
Gesang, Performance: Adam Kirchner
Musikkomposition: Hjörtur Hjörleifsson
Licht, Bühne: Astrid K. Nylander
Kostüm: Anna Philippa Müller
Kostümassistenz: Anna Melnikova

Eine Produktion von Liina Magnea in Koproduktion mit Sophiensæle. Gefördert durch das Swedish Art Council und das Icelandic Art Center. Never Work – Internationales Performance-Festival ist ein Festival der Sophiensæle, gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds. Die Sophiensæle werden gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. Medienpartner: Berlin Art LinkMissy MagazineSiegessäuletaz.

Liina Magnea ist eine in Berlin lebende Künstlerin, die in den Bereichen Performance, Musik, Choreografie und Film arbeitet. Ihre Praxis ist geprägt von einer Faszination für das immaterielle Gesamtkunstwerk und verbindet verschiedene Disziplinen zu fließenden Arbeiten, die die fragmentierte Logik des digitalen Zeitalters widerspiegeln. Ausgehend von Phänomenen wie Doomscrolling untersucht sie Fragen von Identität, psychischer Fragilität und zwanghaftem Verhalten. In ihren Performances greift Magnea aufgeladene Figuren wie Polizist*innen, Soldat*innen oder Amokläufer*innen auf, die sie durch ein Zusammenspiel von Tragik und Absurdität dekonstruiert. Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen Theatralität und Zusammenbruch und untersuchen, wie konstruierte Realitäten in Zeiten der Instabilität als Bewältigungsstrategien funktionieren können.

Ihre Arbeiten wurden u.a. an der Volksbühne Berlin, dem KW Institute for Contemporary Art, der Schirn Kunsthalle Frankfurt, dem MUDAM Luxemburg, MDT Stockholm, Centrale di Fies und dem Steirischen Herbst gezeigt.

Eine Person in einem weißen, kurzärmeligen Kleid bewegt sich dynamisch vor schwarzem Hintergrund. Durch die Unschärfe wirkt die Bewegung fließend, während ein helles, fellartiges Objekt seitlich ins Bild ragt. Die Arme sind angehoben, das Gesicht ist nur teilweise erkennbar.
© Gedvilė Tamošiūnaitė