Sophienstrasse 18
10178 Berlin-Mitte
Saison 24/25

Ania Nowak:
Lay Me Low

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Ania Nowak:
Lay Me Low
Tanz/Performance
auf Englisch

Premiere 

Lay Me Low ist eine Garten-Performance, die die Freuden des De/Growth und der ewigen Ruhe da untersucht, wo Leben und Tod sich kreuzen. Dem Streben nach der Re/Produktion von Fähigkeiten, Wissen und dem Leben selbst stellt Ania Nowak eine Fantasie der Fülle jenseits der Logik von Leistung und Kommerzialisierung gegenüber. Ausschnitte aus Henry Purcells Oper Dido and Aeneas aus dem 17. Jahrhundert erscheinen in der Aufführung als Einladung zum Spiel, zur Nähe und verlängerter Ruhe. Auch Natur und Sich-Nähren sind Teil dieser Gleichung. Ebenso wie Freude, Schmerz und die Freude am Schmerz. Kann ich meinen Kopf auf dein Herz legen, wenn es zu sehr schmerzt? Kann diese Ruhe für immer sein?

Wenn aus den folgenden Informationen Fragen offenbleiben, wenden Sie sich gerne an Hannah Aldinger unter barrierefreiheit@sophiensaele.com oder 030 27 89 00 35. Bitte beachten Sie, dass sich Einzelheiten gegebenenfalls bis zum Veranstaltungstag ändern. Sollten Sie deshalb erst nach dem Erwerb Ihres Tickets erfahren, dass die Vorstellung für Sie nicht länger barrierefrei ist, können Sie uns bis 5 Werktage nach der Veranstaltung für eine Ticketrückgabe unter ticketing@sophiensaele.com oder 030 27 89 00 45 kontaktieren (Montag bis Freitag zwischen 10 und 18 Uhr).

Dauer

  • 45 Minuten

Sprache

  • Gesang in englischer Sprache (Auszüge aus einer Oper aus dem 17. Jahrhundert)

Bühne

  • Die Performance findet im Leisure Garden der Sophiensaele statt. Dieser befindet sich im zweiten Hinterhof des Hauses und ist ebenerdig zugänglich.

Licht

  • Die Performance findet unter Tageslicht statt.
  • Im Hinterhof gibt es keine direkte Sonneneinstrahlung.

Sound

  • In der Aufführung gibt es sowohl Live-Gesang als auch eine Soundkulisse.
  • Der Gesang verwendet hohe und sehr tiefe Töne.
  • Im Garten gibt es 5 Lautsprecher, die höhere und tiefere Töne spielen.
  • Die Soundkulisse besteht aus Naturgeräuschen und anderen, eher leisen Klängen.

Publikum

  • Es gibt verschiedene Sitzmöglichkeiten (Bank, Sitzkissen auf dem Boden, Stühle, Sitzsackplätze, Rollstuhlplätze).
  • 2 Sitzsackplätze buchbar nach Verfügbarkeit
  • 2 Rollstuhlplätze buchbar nach Verfügbarkeit
  • Die Performer*innen sprechen das Publikum direkt an.

Early Boarding

Tickets

  • Über das Kartentelefon reservierbar unter 030 283 52 66, Montag bis Freitag von 16-18 Uhr
  • Über den Online-Ticketshop
  • An der Abendkasse

Weitere Informationen zur Barrierefreiheit finden Sie außerdem hier.

CHOREOGRAFIE, PERFORMANCE, TEXT AUSWAHL Ania Nowak KREATION, PERFORMANCE, GESANGSCOACHING Jess Aszodi SOUND Justyna Stasiowska KOSTÜM Grzegorz Matlag OUTSIDE EYE Julia Plawgo

Eine Produktion von Ania Nowak in Koproduktion mit SOPHIENSÆLE im Rahmen von Leisure & Pleasure, gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds. Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR. Medienpartner: Arts of the Working Class, Berlin Art Link, Kulturplakatierung, Missy Magazine, Rausgegangen, tip Berlin, taz.die tageszeitung. 

Ania Nowaks choreografische Praxis nähert sich der Verletzlichkeit und dem Begehren als Mittel, um sich neu vorzustellen, was Körper und Sprache leisten können und was nicht. Sie entwickelt Formate wie Live- und Videoperformance, Installation und Text. In ihrer Praxis beschäftigt sich Nowak mit Körpern in ihrer nichtlinearen Gefühls- und Denkfähigkeit, um die Schwierigkeiten von Begleitung und Fürsorge in Zeiten einer andauernden Krise zu bewältigen. Nowaks Arbeit versucht, die Begriffe Unordnung, Vergnügen, Krankheit, Intimität, Schmerz, Sexualität, Klasse und Barrierefreiheit als Orte eines Lebens frei von Binaritäten neu zu definieren. Sie arbeitet mit alternativen Bildungsprogrammen in Osteuropa zusammen, wie der Kem School in Warschau und der School of Kindness in Sofia. Ihre Arbeiten wurden im HAU Hebbel am Ufer, in der Berlinischen Galerie, der Akademie der Künste und den Sophiensælen, im Nowy Teatr Warschau, im La Casa Encendida Madrid, bei der Baltic Triennial im CAC Vilnius, im Q21 Wien und im M HKA Antwerpen u.a. gezeigt. Nowak lebt und arbeitet in Berlin.

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    Foto: Mayra Wallraff
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    Foto: Mayra Wallraff
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    © Ania Nowak
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