Performing Memory – Sophiensæle | Freies Theater in Berlin
Programm
-
Tanz Ticket
-
Tanz Ticket
-
Tanz Ticket
-
Ort: Start: Kantine
Nestervals Eldorado
-
Ort: Start: Kantine
Nestervals Eldorado
Theater Ticket -
Ort: Ort wird nach Anmeldung bekannt gegeben/Location to be announced upon registration
Workshop: Kreative Geschichtsschreibung
Workshop -
Ort: Start: Kantine
Nestervals Eldorado
Theater Ticket -
Ort: Kantine
Heinrich Horwitz: Queer CUNTine
Musik, Performance -
Ort: Start: „Weltwirtschaft am HKW“, John-Foster-Dulles-Allee 10, 10557 Berlin
Historischer Stadtrundgang: Trans* Geschichte im NS
Stadtrundgang Ticket -
Ort: Start: Kantine
Nestervals Eldorado
Theater Ticket -
Ort: Start: Kantine
Nestervals Eldorado
Theater Ticket -
Ort: Start: Kantine
Nestervals Eldorado
Theater Ticket -
Ort: Start: Kantine
Nestervals Eldorado
Theater Ticket -
Ort: Kantine
Heinrich Horwitz: Queer CUNTine
Musik, Performance -
Ort: Start: „Weltwirtschaft am HKW“, John-Foster-Dulles-Allee 10, 10557 Berlin
Historischer Stadtrundgang: Trans* Geschichte im NS
Stadtrundgang Ticket -
Ort: Start: Kantine
Nestervals Eldorado
Theater Ticket -
Ort: Start: Kantine
Nestervals Eldorado
Theater Ticket -
Ort: Schwules Museum
Einführung in die Archivarbeit im Schwulen Museum
Workshop Ticket -
Ort: Start: Kantine
Nestervals Eldorado
Theater Ticket -
Ort: Start: Kantine
Nestervals Eldorado
Theater Ticket -
Ort: Kantine
Heinrich Horwitz: Queer CUNTine
Musik, Performance -
Ort: Start: Kantine
Nestervals Eldorado
Theater Ticket -
Ort: Kantine
Hendrik Quast: Spill Your Guts: Waiting Room Visions
Performance Ticket -
Ort: Festsaal
Enad Marouf: ATHAR
-
Ort: Kantine
Hendrik Quast: Spill Your Guts: Waiting Room Visions
Performance Ticket -
Ort: Festsaal
Enad Marouf: ATHAR
Tanz, Performance Ticket -
Ort: Kantine
Hendrik Quast: Spill Your Guts: Waiting Room Visions
Performance Ticket -
Ort: Festsaal
Enad Marouf: ATHAR
Tanz, Performance Ticket -
Ort: Kantine
Hendrik Quast: Spill Your Guts: Waiting Room Visions
Performance Ticket -
Ort: Festsaal
Enad Marouf: ATHAR
Tanz, Performance Ticket
Performing Memory
Lange Zeit galt die Performance als Kunst des Ephemeren und Einmaligen, das in der Wiederholung als Differenz zutage tritt und sich der Wiederholbarkeit und Archivierung entzieht. Die Akzentverschiebung in der ästhetischen Reflexion zur Materialität des Performativen und zum Körper als Archiv (der Erfahrung, der Geschichte) haben ebenso wie eine Welle von künstlerischen Wiederholungsexperimenten und performativen Rekonstruktionen (reenactments) neue theoretische Perspektiven auf die performativen Künste insgesamt eröffnet. Das Symposion nimmt die memorialen Aspekte der Performance ins Visier. Gehört die These von der Performativität der (individuellen und kulturellen) Gedächtnisprozesse zum kulturwissenschaftlichen Allgemeinwissen, so ist die Frage nach der Performance als Gedächtniskunst keineswegs selbstverständlich. Inwieweit lässt sich die Performance als Kunst des (Körper-)Gedächtnisses verstehen? Von welchem Gedächtnis- bzw. Archiv-Konzept können wir bei den performativen Rekonstruktionen ausgehen? Welche Erinnerungsarbeit wird in der Performance-Kunst geleistet? Worin unterscheiden sich performative und narrative Gedächtnisformen? Bietet das Repertoire verkörperter Handlungen einen alternativen Zugang zur Geschichte? Ausgehend von der semantischen Vielfalt der Kategorie Performance werden unterschiedliche Gedächtnispraktiken diskutiert, die auf dem Wiederholungsprinzip gründen: Strategien des Umgangs mit den Archiven in Form von performativen Rekonstruktionen in der Kunst, Literatur, im Theater und Film, künstlerische Reinszenierungen von sozialen, kulturellen und ästhetischen Erscheinungsformen der Performance sowie andere Aufführungsformate, die der Transmission kulturellen Wissens dienen sowie die Vergegenwärtigung aber auch Rekonfiguration von bereits etablierten Bedeutungen ermöglichen. Das Symposion besteht aus drei öffentlichen, moderierten Vorträgen (master lectures mit Diskussion) an drei Abenden. Die Vortragenden forschen im Bereich der Performance-Kunst und verbinden innovatives theoretisches Denken mit künstlerischer und kunstdidaktischer Praxis.
Rebecca Schneider Slough Media: Memory, Performance, and the Labor of Obsolescence
Jens Roselt Die Performance des Gedächtnisses: Aufführungsanalyse als Erinnerungsarbeit
Konzeption, Organisation Prof. Dr. Magdalena Marszałek (Universität Potsdam), Prof. Dr. Dorota Sajewska (Universität Zürich / Universität Warschau), Prof. Dr. Małgorzata Sugiera (Jagiellonen Universität Krakau)
Symposion im Rahmen des internationales Forschungsprojekts Performances of Memory: Testimonial, Reconstructive and Counterfactual Strategies in Literature and Performative Arts of the 20th and 21st Centuries. Gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Nationalen Wissenschaftszentrum (NCN, Polen).