Rike Flämig + Zwoisy Mears-Clarke

Fleischsalat

Zwoisy Mears-Clarke arbeitete für zwei Jahre als Ingenieur_in in einer Berliner Firma mit 50 Männern um die 50, die in der Mittagspause am liebsten Fleischsalat, Bulette und Sahnekuchen essen und sich ab 11 Uhr mittags mit "Mahlzeit" grüßen. Rike Flämig aus Leipzig fand das absurd und aß das letzte mal vor der Jahrtausendwende Jagdwurst. Zwoisy hingegen ging davon aus, das ist normal hier.

Ausgehend von dieser Schlüsselerfahrung hinterfragen Rike Flämig und Zwoisy Mears-Clarke in ihrer Produktion Fleischsalat Konzepte von "Normal" und "Unnormal", Stereotype und Normativität. Sie analysieren Mechanismen von "Othering" anhand von Beispielen aus der deutschen Kolonialgeschichte und aus dem Prozess der deutschen Wiedervereinigung. Sie beschäftigen sich mit Wirkungsweisen von Alltagsrassismen und "Mikroaggressionen", mit Kolonialisierung und Entkolonialisierung.

 

 

Tischgesselschaft 

APRIL 07 | IM ANSCHLUSS AN DIE VORSTELLUNG

Publikumsgespräch in Zusammenarbeit mit Theaterscoutings Berlin.



Rike Flämig studierte Kulturwissenschaften in Hildesheim und Tanz an der SNDO Amsterdam. Zwoisy Mears-Clarke studierte Tanz und Biomedizintechnik am Oberlin College und an der Columbia University und entwickelte für Strip Down To Everything bei den Tanztagen Berlin 2015 eine Performance für jeweils eine_n Zuschauer_in.



KONZEPT, PERFORMANCE Rike Flämig, Zwoisy Mears-Clarke RAUM, KOSTÜM Anna Hentschel, SOUND Martyna Poznanska DRAMATURGISCHE MITARBEIT Roni Katz VIDEO Felipe Frozza

 

Eine Produktion von Rike Flämig + Zwoisy Mears-Clarke. Gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa. Medienpartner: taz. die tageszeitung

 

Foto © Marion Borriss



Tanz / Performance


Aufführungen

april
06 07 08 
20:00 UHR


ORT
Hochzeitssaal


TICKETS
13/8 EURO



Suitable for English Speakers















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