Tanztage Berlin 2025 – Sophiensæle | Freies Theater in Berlin
Programm
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Ort: Festsaal–FoyerGespräch Eintritt frei
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Performance Ticket
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Performance Ticket
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Performance Ticket
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Laborserie Ticket
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Ort: Start: Kasse
Historische Hausführung: Blutmai
Führung Ticket -
Ort: Kantine
Friends of the Wolf Tone: The Berlin Meeting
Installation, Lecture Performance, Konzert Ticket -
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Tanz Ticket
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Ort: Festsaal
Olivia Hyunsin Kim/ddanddarakim: Mr. Yellow
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Ort: Hochzeitssaal
Oliver Zahn: Great Acceleration
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Ort: Festsaal
Olivia Hyunsin Kim/ddanddarakim: Mr. Yellow
Tanzperformance Ticket -
Ort: Hochzeitssaal
Oliver Zahn: Great Acceleration
Performance Ticket -
Tanzperformance Ticket
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Ort: Festsaal
Olivia Hyunsin Kim/ddanddarakim: Mr. Yellow
Tanzperformance Ticket -
Ort: Hochzeitssaal
Oliver Zahn: Great Acceleration
Performance Ticket -
Ort: Im Hof der Sophiensæle/In the courtyard of Sophiensæle
Offener Hof
Get-Together -
Ort: Festsaal
Olivia Hyunsin Kim/ddanddarakim: Mr. Yellow
Tanzperformance Ticket -
Ort: Hochzeitssaal
Oliver Zahn: Great Acceleration
Performance Ticket -
Haus Tour Ticket
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Haus Tour Ticket
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Theater, Performance Ticket
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Performance, Musiktheater Ticket
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Haus Tour Ticket
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Performance, Musiktheater Ticket
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Performance, Musiktheater Ticket
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Haus Tour Ticket
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Theater, Performance Ticket
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Haus Tour Ticket
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Tanz, Performance Ticket
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Theater, Performance Ticket
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Talkshow, Performance Ticket
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Haus Tour Ticket
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Talkshow, Performance Ticket
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Gespräch Ticket
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Haus Tour Ticket
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Gespräch Ticket
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Haus Tour Ticket
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Haus Tour Ticket
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Tanz Ticket
Liebe Freund*innen der Tanztage,
Tanztage Berlin 2025 verbindet kritische Reflexion mit künstlerischem Experimentieren. Mit vier Premieren, sechs Wiederaufnahmen sowie dem Diskurs- und Workshop-Programm zu Knappheit, Körperpolitik und Burnout ist die 34. Festivalausgabe von Freiheit besessen, so wie es die Pionier*innen des modernen Tanzes vor über einem Jahrhundert waren. Sie erforscht die Lasten, die Körper in einer Welt tragen, die diese vor allem als zu lösende Probleme betrachtet. Zwischen Abwesenheit und Überpräsenz, Tiefe und Oberfläche, Begrenzung und Befreiung bewohnen Körper hier mehrdeutige Zwischenräume. Sie verweigern sich festen Definitionen oder der Festlegung auf starre Erzählungen. Als Vehikel für Freude und Wut, Überleben und Verweigerung laden sie uns ein, uns locker zu machen, Gewicht umzuverteilen und darauf zu bestehen, Raum einzunehmen.
In fast drei Jahrzehnten hat unser Festival für den Berliner Tanznachwuchs oft die ästhetischen und politischen Spaltungen in der Szene oder ihre wirtschaftliche Prekarität widergespiegelt. Als erstes Festival im Jahr und Auftakt zum jährlichen Kulturkalender waren wir mehrfach gezwungen, die Avantgarde der Problemlösung zu sein und die Spannungen und Krisen zu bewältigen, die die Kulturlandschaft treffen. Diesmal ist es nicht anders.
Da die erwartete Förderung für die Tanztage 2025 der Haushaltssperre zum Opfer fiel, musste das Budget um die Hälfte gekürzt werden. Für Künstler*innen und unser Team bedeutete dies mehrere Monate voller Stress, Unsicherheit und schließlich Enttäuschung. Für eine einzigartige, europaweit anerkannte Produktionsplattform wie die Tanztage bedeutet dies einen Rückschritt: weniger Premieren, keine neuen Gruppenarbeiten, kleinere Formate und Teams und vor allem viel weniger Geld für Berlins Nachwuchs, der bereits unter prekären Bedingungen arbeitet.
Im Gegensatz zu Politiker*innen, die ihre neoliberale Sparpolitik über soziales Wohlergehen und kritische Kunst stellen, fühlen wir uns in den Sophiensælen sowohl für die Tanztage Berlin als auch für die Fragilsten in der freien Szene verantwortlich. Wir haben in den letzten Jahren mit den Tanztagen bereits die Devise „Weniger ist mehr“ praktiziert und haben uns für diese Ausgabe entschlossen, mit viel weniger mehr zu erreichen. Nach anfänglichen Plänen, das Festival zu verkürzen, haben wir einen Weg gefunden, die üblichen 10 ausgewählten aus über 200 eingereichten Arbeiten über 17 Tage hinweg zu präsentieren. Wir begegnen den Sparmaßnahmen, indem wir auf einer Fülle choreografischer Perspektiven, geteiltem Wissen, Fürsorge und Gemeinschaft bestehen. Wir feiern die Tanzszene in ihrer fierceness. Wir feiern unser Publikum. Wir feiern die Tanztage als einen Ort, an dem wir uns versammeln, Fragen stellen und die Zukunft gemeinsam gestalten. Wir wollen Raum schaffen für das Chaos dessen, was ist, was war und was sein könnte.
Kuration: Mateusz Szymanówka
Dramaturgische Unterstützung: Polina Fenko
Team Sophiensæle
Produktionsleitung: Francesca Spisto
Produktion: Vivi Kartsioti, Léonie Duflot
Künstlerisches Betriebsbüro: Henriette Fock, Esther Beaufils, David Flemming (FSJK)
Kommunikation: Sebastian Sury, Miriam Seise, Benedikt Schwank, Stefanie Hauser, Fränze Thiemann (FSJK)
Ticketing: Manuel Chittka, Judith Wajsgrus
Technische Leitung: Fabian Stemmer, Benjamin Schälike, Walter Freitag
- Leo Naomi Baur: The Disempowered
- Tentacular Figurings: WET HOT WOMBS – Bathing into other Bodies
- Kysy Fischer: Super Superficial
- Auro Orso: PERREO ENTRE LOS MUNDOS
- Tanztage’s Kitchen (mit PAP Berlin)
- ZTB E.V. Zukunftswerkstatt feat. Performance Situation Room: #5 Knappheit
- vAL: INTERMISSION
- (…) THE WORK ISN’T FINISHED UNTIL FASCISM IS DEAD, Vol. 2: body politics
- Hanako Hayakawa: Lurker
- Shade Théret: Daybreak
- Stressed Out and Burning On
- RAYNE&CEREMONY: For All Intents and Purposes... I’m Somebody, SOMEBODY!
- Luisa Fernanda Alfonso: Masterpiece
- Adam Russell-Jones: Release the Hounds
- Tanztage Berlin feat. CHOKA