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Ulf Otto

Der junge Regisseur Ulf Otto startete seine Regielaufbahn an den Sophiensælen. Im Rahmen des Festivals "Ausser Atem - Die Plattform für den Theaternachwuchs" (heute: "Freischwimmer") inszeniert er 2003 die Spiderman-Adaption "Die Spinne und ich". Seither ist er eng mit den Sophiensælen verbunden. Die Inszenierung Kohlhaas- komplex 04.1 realisierte er mit Unterstützung der Sophiensæle und aus eigenen Mitteln eigens für "100° Berlin, das lange Wochenende des freien Theaters" im Januar 2004. Seine Produktion Wilde Schafsjagd (2005) nach dem gleichnamigen Roman von Haruki Murakami wurde sowohl vom Publikum wie auch von der Presse mit großer Begeisterung aufgenommen. 2008 hatte Die Zeit, die bleibt an den Sophiensælen Premiere, 2011 präsentierte er Science Fiction mit seiner Arbeit Erinnerung an die Zukunft. Ulf Otto arbeitet inzwischen verstärkt im akademischen Umfeld.

Ulrich Rasche

Nach Harold Pinters Betrogen, einer Koproduktion mit den Sophiensælen in der Staatsbank, zeigte Ulrich Rasche im Frühjahr 2004 seine Inszenierung 231, East 47th Street im Festsaal der Sophiensæle. Im Oktober 2004 realisierte Rasche Singing! Immaterielle Arbeit im Rahmen des Projektes Volkspalast im Palast der Republik. Andy Warhols legendäre Fabrik, zum Politikum gewordener Ort reger Legendenbildung oder historische Arbeiterlieder in Konfrontation mit Maurizzio Lazzaratos soziologischen Überlegungen zu immaterieller Arbeit - Uli Rasche setzt sich immer wieder mit politisch-historischen Themen auseinander. Seiner Arbeit eignet ein ganz eigener, zugleich formaler und hochgradig sinnlicher Zugang. Charakteristisch ist dabei Rasches interdisziplinärer Ansatz, der aus einer fruchtbaren Zusammenarbeit mit bildenden Künstlern wie Monica Bonvicini, Musikern wie Ed Osborn, Ekkehard Ehlers und Bernadette La Hengst sowie Tänzern und Choreografen resultiert. 2006 bearbeitete Rasche den Roman Wir Kinder vom Bahnhof Zoo von Christiane F. für die Sophiensæle. 2010 hatte im Hochzeitssaal der Sophiensæle Die Entführung aus dem Serail. Ein Monolog nach Wolfgang Amadeus Mozart Premiere, die ein euphorisches Presse-Echo zur Folge hat. Die Premiere seiner nächsten Produktion in den Sophiensælen ist für März 2014 geplant.


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