KÜNSTLER_INNEN + GRUPPEN

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Irina Müller

Irina Müller studierte Choreografie und Tanz an der School for New Dance Development SNDO in Amsterdam. Seitdem lebt die gebürtige Schweizerin in Berlin, wo sie als freischaffende Choreografin, Performerin und Dramaturgin tätig ist. In ihrer Arbeit untersucht Irina Müller Gegensätzlichkeiten und ihre Bedingtheiten. Der Spannungsbogen zwischen zwei Polen dient dabei als Motor zur Auffächerung von Nuancen und Potentialen zwischen diesen Dualitäten. Ihr erstes abendfüllendes Stück On pleasure and fear, welches das Umkippen von Vergnügen zu Angst auslotet, hatte bei Tanz im August 2010 in Berlin Premiere. Irina Müller war Artist in Residence in der Tanzwerkstatt Berlin (2010) und sie erhielt den Kulturförderpreis des Kantons Schaffhausen, Schweiz (2007). Als Performerin war sie an zahlreichen Projekten beteiligt, unter anderem von Thomas Lehmen, Jochen Roller, Petra Sabisch, Hermann Heisig, Nuno Lucas und David Weber-Krebs. Regelmäßige Zusammenarbeiten verbinden sie mit Diego Gil, Therese Markhus, Eva Meyer-Keller und Ayara Hernández Holz/Felix Marchand (Lupita Pulpo).
Nach künstlerischer Mitarbeit am Stück Komischer Eingang (2010) und NEW (2011) von Lupita Pulpo, entstand 2012 in Zusammenarbeit das Stück In a Lightscape, dessen Uraufführung in den Sophiensælen stattfand.

 

irinamueller.com



 

Isabelle Schad

Isabelle Schad ist Tänzerin und Choreografin. Sie studierte klassischen Tanz in Stuttgart und tanzte für viele Choreograf_innen, bevor sie 1999 anfing, eigene Projekte zu initiieren. Ihre Forschungsschwerpunkte sind der Körper und seine Materialität, der Körper als Prozess, Ort und Raum, das Verhältnis zwischen Körper, Choreografie, (Re-)Präsentation, Form und Erfahrung, Praxis als Ort von Lernprozessen, Gemeinschaft und politisches Engagement. Ihre Arbeiten befinden sich an der Schnittstelle zwischen Tanz, Performance und Bildender Kunst und werden in Theatern, Galerien und auf Festivals international gezeigt werden. Sie entwickelte im Rahmen der Good Work-Reihe mit Bruno Pocheron und Ben Anderson verschiedene Projekte, unterrichtet u. a. beim MA Choreographie und BA im HZT Berlin und ist Ko-Leiterin des Projekts Wiesenburg-Halle im Wedding. Sie leitete das Mentoring Projekt Tanztage Berlin 2007 und erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien sowie Artist-in-Residence-Aufenthalte, u.a. im Podewil Berlin und de Monty Antwerpen. Isabelle Schad ist Teil des Projektes Praticable von Alice Chauchat, Frédéric de Carlo, Frédéric Gies und Odile Seitz. An den Sophiensælen war sie 2007 gemeinsam mit Good Work und ihrer Produktion Still Lives – Berlin (2007) zu sehen. 2009 und 2010 haben verschieden Fassungen ihrer Zusammenarbeit mit Laurent Goldring hier Premiere: Unturtled (2009), Unturtled#2 (2010) und Unturtled#3 (2010). Mit Musik (Praticable) (2011) war Isabelle Schad im Mai 2011 in den Sophiensælen zu Gast und zuletzt mit Solo für Lea (2016).


isabelle-schad.net


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