Sophiensæle
Sophiensæle

Siegmar Zacharias & Judith Hamann – Sophiensæle | Freies Theater in Berlin

Programm

Saison 26/27
Theater, Performance Ticket Premiere
Theater, Performance Ticket
Theater, Performance Ticket
Performance Ticket
15:00
Start: Kasse/Box office
Führung Ticket
Künstlerische Recherche, Präsentation, Gespräch Ticket
Performance Ticket
Performance, Installation Ticket
Performance, Installation Ticket
Performance Ticket Premiere
Performance Ticket
Performance Ticket
Performance Ticket
Performance Ticket
Performance Ticket
Performance Ticket
Performance Ticket

Siegmar Zacharias & Judith Hamann

Siegmar Zacharias (RO/D) arbeitet mit verschiedenen Formaten – Performances,  Lectures und Installationen –, die sich mit der Neben- und Gegenüberstellung von Theorie und Material beschäftigen. Dabei changieren diese ästhetisch zwischen Arbeit und Humor, Do-It-Yourself Low- und High-Tech. Gezeigt wurden ihre Arbeiten bereits national und international in Theaterhäusern und auf Festivals, in Galerien und Konferenzen, in Gewächshäusern, im Wald und im Himmel. Gegenstand ihrer Kunst sind die Fragen nach Co-Autorenschaft, der Rolle des Publikums, und der Bildung von affektivem Wissens- und Erfahrungsschatz. Zacharias ist Mitglied des Kollektivs SXS Enterprise und Mitbegründerin der künstlerischen Austausch- und Forschungsplattform WOW – WE WORK HERE. Neben ihrer Kunst ist sie ebenfalls als Dozentin tätig – u. a. am DasArts (NL), DOCH (SWE), am HZT Berlin und an der Folkwang Universität Essen. Ihre Arbeiten entwickeln Formate von Performances, immersiven Installationen, diskursiven Begegnungen, die sich mit Fragen der generativen ethischen Dynamik von Transformation befassen: Ökologien künstlerischer und sozialer Praxis, agency, Traumaarbeit, death-positivity. Sie arbeitet mit Menschen und unkontrollierbarem Material wie Rauch, Schleim und dem Nervensystem. So entstanden zum Beispiel SLIME DYNAMICS (Sophiensæle Berlin, FFT Düsseldorf), Drooling Lecture (Tanznacht & MontagsModus Berlin, Centro Centro Madrid, Forum Amsterdam, FFT Düsseldorf). Mit der Idee, künstlerische Forschung öffentlich zu betreiben, entwickelte sie unter dem Titel Training für politische Vorstellungskraft seit 2017 24-stündige immersive, kuratorische Projekte, in denen Forscher*innen, Künstler*innen, Aktivist*innen eingeladen waren, ihre Arbeit mit dem Publikum zu teilen. Es entstanden Veranstaltungen wie: The Other Thing (MDT Stockholm 2017), Intimacy with Death (Agora Berlin 2018), Posthuman Solidarities (FFT Düsseldorf 2019), ANIMAterialities – The Future of Grief (FFT Düsseldorf 2020).

Judith Hamann ist eine Cellistin und Performerin/Komponistin aus Narrm/Melbourne, Australien. Sie ist seit langem als eine der führenden australischen Cellistinnen für zeitgenössische Musik anerkannt (RealTime Arts) und als Komponistin, die die Fiktion des Musikers, der außerhalb konventioneller Parameter lebt und arbeitet, zerstört und an ihre Stelle eine Reihe von Kompositionen setzt, die grundlegend menschlich sind (Louise Grey, WIRE Magazine). Ihre Arbeit umfasst Performance, Improvisation, elektroakustische Komposition, Feldaufnahmen, Elektronik, ortsspezifische generative Arbeit und mikrotonale Systeme in einer tief durchdachten, prozessbasierten kreativen Praxis. In der Vergangenheit konzentrierten sie sich vor allem auf die Performance als Prozess/Praxis, die in vielen Kontexten und an vielen Orten stattfand. Dazu gehörten Veranstaltungen wie Tectonics, Sonic Acts (Amsterdam), Maerzmusik (Berlin), The Los Angeles Philharmonic Fluxus Festival (LA), Tokyo Experimental Festival (Tokyo), AURAL (Mexico City), SiDance Festival (Seoul), No Idea Festival (Austin) und Dark Mofo (Hobart). Judiths Arbeiten wurden bereits bei Labels wie Blank Forms, Black Truffle, Another Timbre, Longform Editions, Marginal Frequency und dem Audiograft Festival der Sonic Arts Research Unit veröffentlicht. Judith hat einen Doktortitel in Musikwissenschaften von der University of California, San Diego.