IRENA Z. TOMAŽIN + JULE FLIERL – Sophiensæle | Freies Theater in Berlin
Programm
IRENA Z. TOMAŽIN + JULE FLIERL
JULE FLIERL studierte zeitgenössischen Tanz am SEAD-SALZBURG sowie Choreografie bei EXERCE Montpellier und arbeitete als Tänzerin u. a. mit Bryan Campbell, Martin Nachbar, Ibrahim Quarishi, Gintersdorfer/Klaßen, Sergiu Matis, Tino Sehgal und Meg Stuart. Flierl arbeitet mit einer somatischen Stimmmethode, der „Lichtenberger Methode“, die durch Anatomie und Imagination im Verhältnis zu hohen Frequenzen und vormusikalischem Tönen erforscht. Die Reibung zwischen ihrer Ausbildung in diversen Techniken des zeitgenössischen Tanzes und ihrem Stimmtraining bereitete den Weg zu Flierls choreografischen Arbeiten, die Stimme als Tanz erforschen. STÖRLAUT (2018) reflektiert ihre Recherche zu Valeska Gerts Ton-Tänzen der 1920er Jahre. Derzeit arbeitet sie mit Choreografin Antonia Baehr an dem Schnitt zum Film Die Hörposaune.
IRENA Z. TOMAŽIN ist eine Tänzer*in, experimentelle Sängerin und Philosophin, die im experimentellen Theater und Musikkontext arbeitet. Ihre Arbeiten waren u. a. Gegenstand der Analyse von Bojana Kunst (The voice of the dancer) und Sophie Herr (Geste de la voix et théatre du corps), ihre Schriften zur Stimmphilosophie wurde in diversen Kunstpublikationen veröffentlicht. Sie hat drei Alben herausgebracht: Crying Games, Taste of Silence und Lump in the throat. Ihre Arbeit ist eine konsequente Erforschung der nicht-linguistischen Stimme als Medium in körperlichen Performances.